Mental Health: Alles über psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit ist mindestens genauso wichtig wie die körperliche. Hier erfährst du alles rund ums Thema Mental Health.

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Alles zum Thema Mental Health findest du bei uns!

Was ist Mental Health?

Wenn Menschen über ihre Gesundheit sprechen, geht es meistens um ihre körperlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Rückenprobleme. Viel zu wenig wird über unsere mentale Gesundheit gesprochen, die “Mental Health”. Laut der World Health Organization (WHO) ist Mental Health ein Zustand des Wohlbefindens, in dem jeder seine Fähigkeiten voll ausschöpfen kann, mit den normalen Belastungen des Lebens zurechtkommt, produktiv arbeitet und einen Beitrag zur Gesellschaft leistet. 

Es ist das Fundament, auf das unser Leben aufbaut. Gerät unsere Mental Health ins Schwanken, beeinflusst das auch unsere Lebensqualität. Obwohl sich in den vergangenen Jahren bereits viel getan hat, schämen sich immer noch viele Menschen, über ihre psychische Gesundheit zu sprechen. Einige wissen auch gar nicht, dass sie vielleicht Hilfe brauchen oder wollen nicht einsehen, dass sie ein Problem haben. Dabei sind psychische Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen, Schizophrenie, Essstörungen, PTSD, Hypochondrie, Borderline oder bipolare Störungen weit verbreitet und man sollte sich auf keinen Fall dafür schämen. Laut dem Bundesgesundheitsministerium erkranken beispielsweise 16 bis 20 von 100 Menschen irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung. 

Aber auch wenn es dir einfach mental nicht gut geht und nicht direkt eine Krankheit vorliegt, darfst du dir natürlich Hilfe suchen! Ganz wichtig: Kein Problem ist “zu klein”, auch wenn du das denkst. Wenn dich etwas belastet, dann ist es eine ernstzunehmende Sache. Punkt.

Mental Health Awareness Month und Mental Health Day

Um psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren, wurden mehrere Wochen im Jahr zur Aufklärung ins Leben gerufen. In den USA steht seit 1949 der ganze Mai unter dem Motto “Mental Health Awareness Month”. Dann gibt es noch den weltweiten “Mental Health Day” am 10. Oktober, den die WHO gegründet hat. Aber schon bereits eine Woche vorher wird in Medien, Unternehmen und Initiativen verstärkt über psychische Gesundheit und Belastungen aufgeklärt. Auch wir haben uns diesem wichtigen Thema angenommen: Was ist Psychotherapie und wie finde ich einen Therapieplatz? Wie fühlt sich eine Therapie an? Und was versteht man unter dem “Burn-On”-Syndrom?

Mental Health: Was bringen Tests aus dem Internet wirklich?

Bestimmt bist du beim Googlen deiner Symptomatik schon einmal auf mehrere Tests gestoßen, die dir anhand deiner Belastungen verraten sollen, ob du an einer psychischen Erkrankung leidest oder nicht. Aber ersetzen diese Tests wirklich eine Diagnose? Nein! Schaue dir die Seite immer genau an, auf der du den Test machst. Basiert er auf wissenschaftlichen Methoden? Ist die Website seriös? Selbst wenn ja, kann er dir nur eine erste Einschätzung geben, wie es um dein mentales Wohlergehen steht. Für eine fachliche Diagnose solltest du immer einen Psychologischen Psychotherapeuten oder einen entsprechenden Facharzt aufsuchen.

So verbesserst du deine Mental Health

Wenn du einen Leidensdruck verspürst, solltest du überlegen, Initiative zu ergreifen und dir einen Therapieplatz suchen oder mit deiner Symptomatik erst einmal zum Hausarzt gehen. Aber auch schon mit kleinen Dingen im Alltag kannst du dein Wohlbefinden ein wenig verbessern. Folgende Dinge wirken sich generell positiv auf dein Wohlergehen aus:

  • Mache genügend Pausen.
  • Bewege dich! Studien belegen, dass sich Sport positiv auf die Psyche auswirkt.
  • Meditiere.
  • Ernähre dich ausgewogen: Eine kanadische Studie hat 2019 herausgefunden, dass du mit einer gesunden Ernährung das Risiko, an einer Depression zu erkranken, reduziert.
  • Schreibe Tagebuch.
  • Schaffe Kunst, um deine Gefühle auszudrücken.
  • Mache einen Digital Detox, um Stress und Belastungen zu reduzieren.
  • Spreche offen über deine Probleme – egal ob mit Freunden, Familie oder einer anderen Vertrauensperson.
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