TikTok-Trend 2023: Das steckt hinter dem "Lucky Girl Syndrome"

Macht dich das "Lucky Girl Syndrome" wirklich glücklich? Das steckt hinter dem neusten TikTok-Trend

Hast du schon vom "Lucky Girl Syndrome" gehört? Wir klären auf, was dahinter steckt.

Auf TikTok kann man so einige Trends beobachten. Sie drehen sich um Make-up, Sport, Rezepte oder auch um die Selbstoptimierung. Letzteres liegt auch beim "Lucky Girl Syndrome" im Fokus und soll dabei helfen, alles im Leben zu erreichen, was man sich nur wünscht – man muss es sich einfach nur vorstellen. Klingt zu einfach? Ist es irgendwie auch. Wir verraten dir hier, was man unter "Lucky Girl Syndrome" versteht und warum der Trend problematisch werden könnte.

Was ist das "Lucky Girl Syndome"?

Im Dezember 2022 postete TikTokerin Laura Galebe ein Video, in dem sie von einer ganz besonderen Art der Manifestation spricht: dem "Lucky Girl Syndrome". Ihr Mantra dafür lautet:

Ich habe so viel Glück. Ich bin einer der glücklichsten Menschen, die ich kenne. Am Ende geht alles gut für mich aus.

Die Influencerin ermutigt ihre Follower im Video, das Mantra einen Monat lang auszuprobieren und fast schon realitätsfern daran zu glauben. Das Video ging viral und der Hashtag #LuckyGirlSyndrome hat mittlerweile fast 150 Millionen Aufrufe auf TikTok. Darunter findet man zahlreiche Videos von Frauen, die ihre Mantren in die Welt schicken, um dann zu bekommen, was sie wollen.

Funktioniert das "Lucky Girl Syndrome"?

Grundsätzlich ist Manifestation etwas Gutes. Durch das Manifestieren unserer Träume und Wünsche bauen wir Selbstbewusstsein auf und Mantren wie "ich bin gut so, wie ich bin" sorgen für mehr Selbstwert und machen uns glücklicher.

Das Problematische am "Lucky Girl Syndrome" ist allerdings, dass wir die Verantwortung für unser Glück bzw. das Erreichen unserer Ziele nach außen abgeben und auf "reines Glück" vertrauen. Wer Glück hatte, hat sich einen Job, einen Lebensstil oder ein Ziel theoretisch nicht verdient, sondern es ist ihm zufällig in den Schoß gefallen. Wer also immer nur das Glück manifestiert, kann auf Dauer auch daran zweifeln, ob man das Erreichte überhaupt verdient hat.

Statt also dein pures Glück zu manifestieren, solltest du eine Kombiversion versuchen:

Ich vertraue auf meine Fähigkeiten. Ich bin glücklich, weil ich mir selbst vertraue. Am Ende wird alles gut ausgehen, weil ich es mir verdient und dafür gearbeitet habe.

Das "Lucky Girl Syndrome" kann dir also helfen, von Gedanken wie “Egal, wie hart ich arbeite, es wird sowieso nie klappen" wegzukommen. Dennoch solltest du nicht vergessen, dass deine eigene Arbeit und deine Bemühungen dafür sorgen, dass du Glück hast. Ein bisschen manifestiertes Selbstvertrauen dafür kann aber nie schaden. 🍀

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Verwendete Quelle: TikTok

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