Psychologie: 5 Anzeichen, dass es dir nicht psychisch gut geht

Psychologie: 5 Anzeichen, dass es dir nicht psychisch gut geht

Im Alltag fällt es oft schwer, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Doch es gibt Anzeichen, dass es dir nicht gut geht. Wir verraten, welche das sind.

Unsere Psyche ist ein echter Superstar. Denken, Fühlen und alles, was damit zusammenhängt, ist ein 24 Stunden Job und oft keine leichte Aufgabe, wenn Stress und Alltag sich noch mit einmischen. Umso schwieriger ist es dann, wenn die mentale Gesundheit einen Rückschlag erleidet und man mental nicht mehr so stark sein kann, wie man es gewohnt ist. Wenn es unserem Inneren nicht gut geht, kommen oft auch äußere Angelegenheiten wie körperliche Gesundheit, Leistungsfähigkeit und soziale Kompetenzen aus dem Gleichgewicht. Wir haben dir fünf Anzeichen aufgelistet, die darauf hindeuten, dass es deiner Seele nicht gut geht und du dich um deine Psyche kümmern solltest.

Übrigens: Was ist Psychotherapie? Infos, Fakten und Hilfe bei der Therapeut*innensuche

5 Anzeichen, dass es dir mental nicht gut geht

1. Vergesslichkeit

Wir alle vergessen ab und zu mal etwas. Wenn bei dir allerdings Erinnerungslücken auftreten oder du dich nicht mehr erinnern kannst, wieso du etwas getan oder gesagt hast, kann das an einer seelischen Störung liegen.

2. Wahrnehmungsstörungen

Wir alle nehmen Dinge unterschiedlich wahr. Doch wenn bei dir Wahrnehmungsverzerrungen auftreten, wie zum Beispiel akustische Halluzinationen oder eine Störung in deinem Geruchs- oder Geschmackssinn, solltest du handeln. Das kann ein Anzeichen dafür sein, dass es dir nicht gut geht.

3. Sprachliche Verwirrung

Unser Sprachvermögen spiegelt oft auch unsere Psyche wider. Wenn bei dir vermehrt Kommunikationsschwierigkeiten, Probleme bei der Wortfindung oder wirre, zerstreute Gespräche entstehen, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass auch dein Inneres durcheinander geraten ist.

4. Konzentrationsschwierigkeiten

Jeder hat ab und zu ein Konzentrationsloch, in dem es schwerfällt, sich zu fokussieren. Bist du allerdings über einen langen Zeitraum unfähig dich zu konzentrieren – und zwar ohne erkennbaren Grund, kann das ein Zeichen für ein Problem der Psyche sein. Auch plötzliche Sprünge von einem Thema zum nächsten, sprechen für ein seelisches Ungleichgewicht.

5. Zwanghafte Handlungen

Dreimal den Herd kontrollieren, bevor man aus dem Haus geht: Es gibt "Zwangshandlungen", die unserem Sicherheitsbedürfnis dienen und die ganz normal sind. Wenn diese Zwänge aber so groß und dringend werden, dass sie unser alltägliches Leben einschränken und beeinflussen, gibt es Grund zur Sorge. Wenn man von seinen Zwängen beherrscht wird, könnte das bedeuten, dass die Seele krank ist.

Mir geht es schlecht: Was jetzt?

Wenn du nun bei dir ein oder mehrere der oben genannten Anzeichen entdeckt hast, heißt das nicht sofort, dass du psychisch krank bist. Es gibt zahlreiche, auch körperliche, Einflüsse, die uns mental aus dem Gleichgewicht bringen können. Deshalb solltest du dich in jedem Fall eine:r Arzt:in anvertrauen und über deine Situation sprechen. Ein:e Mediziner:in und/oder Therapeut:in kann dir dabei helfen, den Problemen auf den Grund zu gehen und Lösungen dafür zu finden.

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