Gesünder Leben: 10 Tipps für einen healthy Lifestyle

Gesünder Leben: 10 Tipps für einen healthy Lifestyle

Du möchtest gesünder leben und deine Gewohnheiten aus dem Alltag etwas umkrempeln? Dann bist du hier genau richtig! Wir verraten dir hilfreiche Tipps, um deinem Ziel näherzukommen.

Meist ist es leichter gesagt als getan. Was bedeutet eigentlich "gesund leben“? Und wer definiert, was gesund ist und was nicht? Wenn du dich in deinem Freundeskreis umhörst, hat jeder seine eigene Herangehensweise, um seine Gewohnheiten zu verändern. Gesund leben heißt nicht, dass du dein Leben sofort um 180 Grad umkrempeln solltest. Wir wollen hier keine zwanghafte Über-Optimierung promoten. Viel mehr geht es darum, dass du deine Gewohnheiten, die dich selbst stören, bewusst anpasst und veränderst. Jeder von uns hat nämlich unterschiedliche Gewohnheiten, die teilweise sogar als Last mitgeschleppt werden. Zu den häufigsten Gewohnheiten, die im Alltag eine große Rolle spielen, erklären wir dir, wie du sie mit Erfolg loswerden kannst.

10 Tipps für ein gesünderes Leben

1. Auf eine gesunde Ernährung achten

Eine richtige und ausgewogene Ernährung spielt eine große Rolle. Du möchtest dich gesünder ernähren? Sehr gut! Dann solltest du einfach beim nächsten Einkauf darauf achten, dass du mehr frische Lebensmittel einkaufst. Wenn du auf Tierprodukte verzichten möchtest, kannst du fleischfreie Tage oder gar vegane Tage einführen. Ein Verzicht auf tierische Produkte kann laut vieler Studien für eine bessere Gesundheit sorgen. Ganz zu schweigen von den Vorteilen für die Umwelt und Tierwelt, wenn wir weniger tierische Produkte essen. Setze dich dabei aber nicht zu sehr unter Druck und schau einfach, was dir am besten passt und wie du damit zurechtkommst. Es gibt unzählige leckere und einfache Rezepte, die dir dabei helfen können, aus den einfachsten Lebensmitteln das leckerste Essen und kreative Mahlzeiten zu kreieren. Und je mehr du selbst kochst, desto schneller wirst du verstehen, welches Essen dir schmeckt! Hier kommen noch ein paar Dinge, auf die du bei deiner Ernährung achten solltest.

  • Reduziere deinen Konsum von (raffiniertem) Zucker.
  • Ernähre dich vor allem pflanzlich und schraube deinen Konsum von Fleisch runter oder stelle ihn komplett ein.
  • Wichtig ist auch, regelmäßig frisches Obst und Gemüse zu essen.
  • Achte auf eine gute Balance von Proteinen, Ballaststoffen, Fetten und Kohlenhydraten.
  • Bevorzuge Vollkornprodukte.
  • Verwende lieber pflanzliche Öle statt Butter.
  • Hungerdiäten sind ein absolutes No-Go,
  • Halte Ausschau nach Unverträglichkeiten – bist du dir unsicher, lass dich vom Arzt oder von der Ärztin durchchecken.

Lese hierzu auch: Flexitarier: Darum ist es gesund, sich teilweise vegetarisch zu ernähren, Mit diesen 5 Lebensmitteln klappt der Zuckerverzicht und Gesunde Snacks: 5 Rezepte und Ideen

2. Ausreichend viel trinken

Nicht nur die Ernährung ist wichtig für einen gesunden Körper. Er braucht auch ausreichend Flüssigkeit. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt mindestens 1,5 Liter am Tag. Setze dabei am besten auf Wasser und ungesüßte Kräutertees. Trinke nicht zu viel Kaffee am Tag und mache auch einen Bogen um zuckerhaltige Softdrinks. Trinke lieber frisch gepresste Säfte statt abgepackte Säfte, denn diese enthalten oft industriellen Zucker.

3. Mehr Sport trieben

Sport und tägliche Bewegung hält fit, baut Stress ab und stärkt die Abwehrkräfte. Außerdem beugt Sport Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vor. Du willst mehr Sport machen? Dann solltest du auch hier langsam beginnen. Ein radikaler Start kann schnell demotivierend sein. Der Grund dafür ist, dass sich dein Körper langsam auf deine Aktivität einstellen muss. Such dir zwei oder drei feste Tage pro Woche aus, an denen du dir bewusst Zeit für Sport oder Workouts nimmst. Wenn du sofort täglich durchstartest, wirst du merken, dass dein Körper dir Signale in Form von Muskelkater und Zerrungen senden wird. Vergiss außerdem nicht, dich vorher richtig zu dehnen, bevor es losgeht! Oft reicht es aber auch schon, einen langen Spaziergang am Tag zu machen. Steig doch mal ein paar Busstationen früher aus und geh den Rest der Strecke oder nimm die Treppen statt des Aufzuges. Weitere Tipps für mehr Bewegung im Alltag:

  • Achte auf eine Kombination aus Ausdauertraining und Muskeltraining.
  • Anfänger können mit Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking beginnen.
  • Muskeltraining sorgt nicht nur für eine definiertere Figur, es beugt auch Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vor.
  • Je mehr Muskeln trainiert werden, desto besser kann der Körper Kalorien verbrennen.
  • Gerade in Bürojobs kann es Sinn machen, zwischendurch ein paar Mobilisationsübungen durchzuführen.
  • Suche dir Freunde und Freundinnen oder Kollegen und Kolleginnen, mit denen du dein Workout gemeinsam angehen kannst.

Das könnte dich auch interessieren: Fitnessübungen für zu Hause ohne Geräte: 10 effektive Übungen und Kalorien verbrennen: Diese Sportarten sind echte Fatburner

4. Auf Rauchen und Alkohol verzichten

Rauchen ist alles andere als gesund und trotzdem gibt es ziemlich viele Raucher und Raucherinnen. Du willst endlich von der Zigarette wegkommen? Auch hier gilt die goldene Regel: Peu à peu. Reduziere deinen Nikotinkonsum Schritt für Schritt. Du kannst dir auch zur Alternative der herkömmlichen Zigarette ein Iqos-Gerät kaufen. Hier wird der Tabak nur erhitzt statt verbrannt. Außerdem stinken die Iqos nicht. So gewöhnst du dir langsam das Rauchen ab, bis du irgendwann sogar ganz von der Zigarette loskommen könntest. Für andere funktioniert der kalte Entzug mithilfe von Nikotinpflastern oder gar Hypnose besser. Schau einfach, was dein bester Weg weg von der Zigarette ist.

Und auch der Konsum von Alkohol ist mit Vorsicht zu genießen. Ab und zu mal ein Glas Wein oder Bier ist in der Regel absolut kein Problem. Wird daraus aber eine Gewohnheit, kann es gefährlich werden. Viele bemerken die Abhängigkeit erst viel zu spät. Deshalb solltest du auf deinen Alkoholkonsum acht geben und nur gelegentlich trinken. Alkohol schadet der Leber und kann sich (im Übermaß) negativ auf die allgemeine körperliche Gesundheit auswirken.

5. Stress meiden

Ein wichtiges Projekt auf der Arbeit, die Hektik des Alltags oder Beziehungsprobleme: Es gibt viele Ursachen für Stress und dieser wirkt sich sehr negativ auf unseren Körper aus. Bist du dauerhaftem Stress ausgesetzt, befindet sich dein Körper permanent im Alarmzustand und das kann diverse körperliche und geistige Beschwerden mit sich bringen. Nimm dir deshalb regelmäßig eine Auszeit und finde die Methode, die dir hilft, Stress zu reduzieren.

Vielen hilft es, sich etwas zurückzuziehen und etwas nur für sich zu tun. Me-Time is Quality-Time! Im Alltag vergessen wir uns selbst ziemlich schnell. Hand aufs Herz: Wann hast du dir das letzte Mal etwas Gutes getan und dir etwas gegönnt? Nimm dir bewusst eine kleine Auszeit für dich. Es reicht schon, wenn du es einmal die Woche tust und dir bewusst ein Date mit dir selbst organisierst. Auch Aktivitäten wie Yoga, Meditation oder Journaling können Stress reduzieren. Tu nun bewusst das, was dir guttut.

Wenn du noch mehr Tipps brauchst: Jounaling: So wirst du dadurch glücklicher, Negative Gedanken loswerden: Tipps und Tricks und Vinyasa Yoga: So funktioniert der dynamische Flow

6. Genügend Schlaf

Um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen, braucht der Körper genügend Schlaf. Schlafstörungen können der Gesundheit sehr schaden und die Ursache vieler Erkrankungen sein. Ein ausreichender und erholsamer Schlaf ist essenziell für einen gesunden Lebensstil, damit sich der Körper regenerieren kann. Wie lange deine optimale Schlafzeit ist, ist sehr individuell. Die meisten Menschen brauchen aber zwischen sieben und neun Stunden Schlaf am Tag. Hier ein paar Tipps für einen besseren Schlaf:

  • Halte deine innere Uhr intakt, indem du dich an feste Schlafenszeiten hältst.
  • Benutze Smartphone, Tablet und Co. am Abend nur noch im Nachtmodus, damit sich deine Augen umstellen können und verzichte mindestens 20 Minuten vor dem Schlafengehen am besten ganz auf digitale Geräte.
  • Verzichte auf Genussmittel wie Nikotin und Alkohol am Abend, da sie den Schlaf stören können.
  • Schalte grelle Beleuchtung ab, ziehe die Vorhänge zu und sorge dafür, dass dich keine Geräusche beim Einschlafen stören.
  • Auch eine Gewichtsdecke kann dir helfen, besser einzuschlafen, denn sie übt leichten Druck auf den Körper aus, was beruhigend wirkt.
  • Die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt zwischen 15 und 19 Grad Celsius.

Mehr dazu: Mit diesen Tipps schläfst du besser und schneller ein und Das hilft gegen Schlaflosigkeit

7. Organisation

Dinge auf den letzten Drücker zu erledigen ist dein Ding, du möchtest es aber unbedingt ändern? Keine Sorge. Es ist eine Gewohnheit, die du ziemlich schnell anpassen kannst, damit es nicht zur zusätzlichen Belastung führt. Wenn du Dinge zu erledigen hast, schreib sie dir auf! Das geht ganz einfach, besonders, wenn du dir alles in deinem Kalender notierst oder es digital in einem Kalender einträgst. Wichtig ist nur, dass du dir alle To-Dos aufschreibst. Du wirst feststellen, wie befriedigend es sein wird, wenn du Dinge rechtzeitig erledigst und ganz einfach von deiner Liste als "done“ streichen kannst.

8. Gesundheitliche Check-ups

Oft sind wir wochenlang erkältet und wissen einfach nicht, warum der Schnupfen nicht weggeht. Oder wir fühlen uns schwach und ausgelaugt und können nicht wirklich bestimmen, welche Ursache dieses Gefühl hat. Machst du regelmäßige gesundheitliche Check-ups beim Arzt oder bei der Ärztin, bist du immer auf der sicheren Seite. Lass dein Blut auf eventuelle Mängel und andere Anzeichen untersuchen. Frauen sollten mindestens einmal im Jahr zum Gynäkologen oder zur Gynäkologin gehen und sich durchchecken lassen und auch die halbjährliche Prophylaxe (und Zahnreinigung) beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin sollte nicht vergessen werden.

9. Regelmäßig an die frische Luft

Viel zu viel Zeit verbringen wir im Büro oder auf der Couch. Dabei ist es so wichtig, regelmäßig an der frischen Luft zu sein. Und auch die Sonne ist sehr wichtig für unser Wohlbefinden. Sie liefert uns Vitamin D und ein langer Spaziergang an der frischen Luft baut Stress ab, sorgt für Bewegung und kann so zur physischen und mentalen Gesundheit beitragen. Hast du einen Hund, hast du Glück. Durch ihn wirst du quasi fast gezwungen, jeden Tag mehrmals das Haus zu verlassen und an der frischen Luft spazieren zu gehen. Auch wenn es manchmal nerven mag – es tut deinem Körper gut.

10. Hilfe annehmen

Es gibt immer mehr Menschen, die an Burnout und Depressionen leiden. Geht es auch dir so, dann such dir unbedingt Hilfe. Du musst das nicht alleine durchstehen. Deine mentale Gesundheit hat eine ebenso wichtige Stellung wie deine physische Gesundheit und sollte höchste Priorität haben. Wir wissen: Einen Therapieplatz zu finden, kann ganz schön schwer sein. Wichtig ist aber, dass du dich darum kümmerst, denn nichts ist so wichtig wie dein Wohlbefinden. Vielleicht kann dir ja ein Freund oder eine Freundin einen Rat geben, der bzw. die Ähnliches durchgemacht hat. Nimm auch Hilfe von deinen Liebsten an. Du bist nicht alleine.

Was du lesen musst: Psychotherapie: Ein Erfahrungsbericht

An welcher gesunden Gewohnheit möchtest du am meisten arbeiten?

0%
0%
0%
0%
0%

Ihre Stimme wurde gezählt.

Wie motiviere ich mich, gesünder zu leben?

Bevor du also deine Gewohnheiten im Alltag umstellst, geben wir dir hilfreiche Tipps dafür, wie du es schaffst, dich von deinen ungesunden Lasten endgültig und erfolgreich zu lösen.

  • Keine radikalen Veränderungen: Fange Schritt für Schritt mit deiner Veränderung an. Radikale Veränderungen führen nicht bei allen zum Ziel. Gehe nicht zu radikal heran, denn das kann eher demotivierend sein, wenn du nicht sofort den Erfolg siehst. Wichtiger ist es, in kleinen Schritten voranzuschreiten.
  • Realistische Ziele setzen: Gehe einmal in dich und denke darüber nach, welche Ziele für dich und dein Vorhaben realistisch sind. Sei dabei ehrlich zu dir.
  • Tagebuch führen: Führe ein Tagebuch, in dem du deine Erfolge und Misserfolge festhältst. So kannst du deine Ziele besser reflektieren. Schreibe auch auf, was du dir für dein zukünftiges Ich wünschst.

Egal ob du gesündere Mahlzeiten essen willst oder das Rauchen aufgeben möchtest. Das Wichtigste daran ist immer eines: Glaub an dich. Nur du allein weißt, wie belastend deine Gewohnheiten für dich sein können und nur du kannst sie am besten einschätzen. Sei immer ehrlich zu dir. Sobald du die ersten Erfolge feststellen wirst, läuft dein Vorhaben wie von allein weiter!

Auch interessant.

Verwendete Quellenaok.de, dge.de, ergo.de

Kaugummi essen
Du schluckst deinen Kaugummi manchmal einfach runter, statt ihn auszuspucken? Wir verraten dir, was das mit deinem Körper macht. Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...