Negative Gedanken loswerden: Diese Tipps und Tricks helfen

Negative Gedanken loswerden: Diese Tipps und Tricks helfen dir

Fährt das Gedankenkarussell mal wieder verrückt? So kannst du negative Gedanken loswerden.

"Ich kann das nicht“, "Ich schaff das nicht“, "Ich bin nicht gut genug“ – schlechte Gedanken kreuzen Tag täglich unseren Weg. Bei manchen häufiger, bei manchen seltener. Verfolgen dich negative Gedanken, solltest du jetzt gut aufpassen. Wir erklären dir, welche Ursachen hinter deinen negativen Gedanken stecken können und geben dir nützliche Tipps und Sofortmaßnahmen mit auf den Weg, um negative Gedanken ein für alle Mal loszuwerden.

Wie negative Danken uns schaden können

Unsere Gedanken leiten uns. Sie haben eine enorme Macht auf uns und unsere Psyche und schaffen es, dass wir uns gut oder eben schlecht fühlen. Sind die Gedanken in unserem Kopf negativ, können sie uns ausbremsen, uns die Freude rauben und tatsächlich dafür sorgen, dass wir am Ende scheitern. "Ich schaffe die Prüfung nie im Leben“, "Er mag mich bestimmt nicht“, "Ich bin eh nicht gut genug für die Beförderung“. All solche Gedanken können uns auf Dauer krank machen. Treten sie häufiger auf, werden sie zu Glaubenssätzen in unserem Leben und rauben und jeglichen Optimismus. Oft schwingen Wut, Trauer und Neid mit und beeinflussen unser Wohlbefinden.

Im schlimmsten Fall können uns negative Gedanken sogar krank machen. Werden sie zu Glaubenssätzen, sind sie tief in uns verankert und können einen sehr negativen Einfluss auf die Psyche nehmen. Symptome wie Schlafstörungen, chronische Schmerzen, Stress oder sogar Depressionen können die Folge von immer wiederkehrenden negativen Gedanken sein.

Ursachen von negativen Gedanken

Die Ursachen von negativen Gedanken und Gefühlen sind nicht immer ganz einfach zu erkennen. Betrachtet man das Ganze oberflächlich, kann man zwei Arten von Menschen erkennen: Optimisten und Pessimisten. Während Optimisten voller Zuversicht sind, gehen Pessimisten meistens vom Schlechten aus und haben keine hoffnungsvollen Erwartungen. Die Gründe, warum die einen Menschen eher optimistisch und die anderen Menschen eher pessimistisch denken, sind ganz verschieden: Genetische Veranlagung, frühkindliche Prägungen, Erfahrungen und Bezugspersonen haben einen großen Einfluss auf uns und unsere Gedanken.

Werden negative Gedanken zu Glaubenssätzen, verankern sie sich in unserem Unterbewusstsein und können von dort aus immer wieder Einfluss auf uns nehmen. Wir fangen an zu grübeln. Wichtig ist also, die negativen Gedanken gar nicht erst zu sehr an sich heranzulassen, damit sie nicht zu Glaubenssätzen werden.

Eine bedeutende Ursache von negativen Gedanken ist ein geringes Selbstwertgefühl und ein geringes Selbstbewusstsein. Haben Menschen ein geringes Selbstwertgefühl und ein schlechtes Selbstbild, fällt es ihnen auch schwer, positiv zu denken. Die negativen Gedanken, gerade in Bezug auf sich selbst sind fest im Unterbewusstsein verankert und kommen von hier aus immer wieder an die Oberfläche.

Negative Gedanken loswerden in 3 Schritten

Nehmen die negativen Gedanken bei dir überhand und haben einen großen Einfluss auf deine Psyche und dein Wohlbefinden? Dann solltest du daran arbeiten, dass die Gedankenmuster nicht mehr so häufig in deinem Kopf auftauchen. Bemerkst du einen negativen Gedanken bei dir und du fängst an zu grübeln, kannst du Folgendes machen:

  1. Mach dir deine negativen Gedanken bewusst und stoppe sie: Gerade im Alltag tauchen negative Gedanken auf, ohne dass wir es in der jeweiligen Situation bewusst mitbekommen. "War ja klar, dass mir das passiert“ oder "Das schaffe ich eh nicht“, sind nur zwei Beispiele für negative Gedanken, die wir oft gar nicht mehr wahrnehmen. Um diese aber loszuwerden, müssen wir uns erst einmal für sie sensibilisieren und sie in der Situation bewusst erkennen. Beachte deinen Gedankenstrom. Fällt dir ein negativer Gedanke auf, stoppe ihn direkt, noch bevor du dich in den Gedanken vertiefen kannst.
  2. Gleiche die negativen Gedanken mit der Realität ab: Hast du einen negativen Gedanken erfolgreich erkannt, ist es nun Zeit für einen kurzen Realitätscheck. Frage dich, ob das, was deine Gedanken dir da weismachen wollen, auch wirklich wahr ist. Suche nach Gegenbeispielen aus der Vergangenheit, die deine negativen Gedanken in ein schlechtes Licht rücken und ihnen die Grundlage für das Zweifeln an dir nehmen. Warum solltest du an einer Situation scheitern, wenn du sie schon so oft gemeistert hast? Die Fakten sprechen für sich.
  3. Schlechte Gedanken durch gute Ersetzen: Refraiming wird das Ganze auch genannt. Kannst du den Gedanken auch aus einer anderen Perspektive betrachten? Programmiere deine Gedanken und Gefühle um. Von einem "Ich schaffe das nie“ hin zu einem "Ich probiere es einfach mal“. Du musst auch gar nicht am Anfang 100-prozentig selbst an diese Dinge glauben. Trotzdem kann dir das Refraiming dabei helfen, positiver zu denken und Alternativen in bestimmten Situationen zu finden.

Sofortmaßnahmen, die dir helfen können, negative Gedanken loszuwerden

Dir fällt es schwer, deine eigenen Gedanken zu leiten und die negativen Gedankenmuster abzulegen? Dann könnten dir diese Sofortmaßnahmen helfen. Ertappst du dich dabei, wie du schlechte Gedanken hast, kannst du eine dieser Techniken ausprobieren:

  • Meditation: Die Gedanken im stressigen Alltag umzulenken ist nicht immer ganz einfach. Meditation kann dir dabei helfen, deine Gedanken zu sortieren und sie zu lenken. Du nimmst sie bewusster wahr, nimmst dir aktiv Zeit für dein Gedankenkarussell und sammelst deine Energien, um dieses zu stoppen. Manche schaffen es sogar durch Meditation, die Gedanken komplett abzuschalten. Das kann eine echte Entlastung für den Kopf sein, der sonst immer mit negativen Glaubenssätzen zu kämpfen hat.
  • Journaling: Beim Zentrieren deiner Gedanken kann auch Journaling helfen. Hierbei schreibst du deine Gedanken auf. Du kannst das immer zwischendurch oder zu einer festen Tageszeit machen. Manchen kann es sehr helfen, die Gedanken zu verschriftlichen und alles schwarz auf weiß zu sehen. Du verlagerst die Gedanken vom Kopf auf das Papier, was eine große Entlastung sein kann.
  • Bewegung: Wir Menschen sind nun mal biologische Wesen, die biochemischen Prozessen unterliegen. Willst du negative Gedanken loswerden, brauchst du mehr Serotonin und Dopamin im Blut. Und das bekommst du durch am besten durch Sport und Bewegung. Verlierst du dich das nächste Mal im negativen Gedankenkarussell, schnür die Laufschuhe um und geh eine Runde an der frischen Luft joggen.
  • Ablenkung: Keine Maßnahme mit Langzeiterfolgen, doch für einen kurzen Zeitraum kann Ablenkung helfen, negative Gedanken auf dem Abstellgleis zu platzieren. Tust du etwas, was dich begeistert, übst dein Hobby aus oder umgibst dich mit Personen, die dir guttun, dann kann das die negativen Gedanken für eine kurze Zeit in den Hintergrund rücken lassen.

5 Tipps: Negative Gedanken dauerhaft meiden

Sofortmaßnahmen schön und gut. Um aber langfristig negative Gedankenmuster loszuwerden, ihnen vorzubeugen und weniger zu grübeln, solltest du an diesen Dingen arbeiten:

1. Achtsamer Lebensstil: Ein achtsamer Lebensstil hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und unnötigen Ballast abzuwerfen. Gehst du achtsam mit deinem Leben um, wirst du dich auch weniger mit negativen Gedanken belasten. Achtsamkeit kannst du auf verschiedene Weisen in dein Leben integrieren. Du kannst ein energiespendendes Morgenritual mit Yoga und einem frischen Obstsalat in deinen Alltag integrieren, du kannst Atemübungen machen, deine Wohnung entrümpeln und deinen Lebensraum sauber halten oder Bücher lesen, die dir helfen können, dein Leben achtsamer zu gestalten.

2. Gestärktes Selbstwertgefühl: Ein geringes Selbstwertgefühl ist ein häufiger Grund für negative Gedanken. Stärke daher dein Selbstbild und dein Selbstbewusstsein, indem du Herausforderungen meisterst und selbst gesetzte Hürden erfolgreich löst. Diese Hürden können sehr klein sein wie "Ich will heute meinen Garten mähen" oder sie sind etwas größer wie "Diesen Monat will ich x Euro zusammensparen, um mir einen Urlaub buchen zu können". Schaffst du es, diese Herausforderungen zu meistern, stärkt das dein Selbstwertgefühl und dein Selbstbewusstsein und du kannst positiver auf deine Fähigkeiten blicken.

3. Dankbarkeit: Dankbarkeit kann einen positiven Effekt auf dein Wohlbefinden und die Gefühle ausüben. So bleibst du weniger an negativen Gedanken haften und kannst eine positivere Grundhaltung zum Leben und zu dir erlangen. Was dir dabei helfen kann, Dankbarkeit zu erlangen, ist ein sogenanntes Glückstagebuch. Schreib jeden Tag mindestens eine Sache auf, für die du dankbar bist.

4. Affirmationen: Affirmationen sind positive Glaubenssätze, die du in deinen Alltag integrierst. Sie helfen dir, eine positivere Grundhaltung zu erlangen und bringen mehr Positivität in dein Leben. Formuliere mindestens drei Glaubenssätze wie "Ich kann alles erreichen, was ich mir vorgenommen habe", "Ich bin liebenswert" oder "Ich bin glücklich und zufrieden" und wiederhole diese mehrmals pro Tag, indem du sie laut aussprichst. Du wirst merken: Mit der Zeit verinnerlichst du die Glaubenssätze und nach und nach dringen sie in dein Unterbewusstsein ein, bis du sie irgendwann selber glaubst.

5. Passion: Finde Aktivitäten, Hobbys und Personen, die dich glücklich machen. Folgst du deiner Passion, bist du auch automatisch glücklicher und die negativen Gedanken und Gefühle geraten in den Hintergrund.

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Verwendete Quellenaok.de, hellobetter.de

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