Journaling: So wirst du durch das Tagebuchschreiben glücklicher

Journaling: So wirst du durch das Schreiben eines Tagebuchs glücklicher

Du möchtest positiver und bewusster deinen Alltag meistern? Wir verraten dir, warum das Schreiben eines Journals so wirksam ist! Plus: Diese Fragen kannst du dir Tag für Tag beim Journaling stellen!

Wer kennt es nicht: das gute alte Tagebuch. Völlig zu Unrecht hatte diese Methode des Gedankenfesthaltens lange ein Image-Problem. Wie gut, dass sich der Begriff des Journaling mittlerweile fest etabliert hat und für ein Comeback des Notizbuches sorgt. Während das Tagebuchschreiben vorwiegend von Schulkindern praktiziert wurde, setzen zunehmend auch Erwachsene auf das Journaling. Bei dem englischen Begriff handelt es sich nämlich einfach nur um die etwas moderner formulierte Variante des Tagebuchs. Wir verraten dir, warum auch du deine Gedanken in einem Erfolgsjournal zu Papier bringen solltest und welche positiven Effekte dies haben kann.

Was bedeutet Journaling und wie funktioniert diese Methode?

Journaling bedeutet, täglich seine Gedanken auf Papier niederzuschreiben. Die meisten Menschen nutzen dafür ein sogenanntes Journal, also ein Notizbuch. Dabei formulierst du deine Gefühle und Gedanken, reflektierst diese ganz bewusst und identifizierst, welche Dinge dir im Leben guttun und welche du in Zukunft lieber umgehen möchtest. So stellst du fest, woraus du Kraft und Stärke schöpfst, was langfristig zu einer zunehmenden inneren Zufriedenheit führt. Das muss gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern fünf bis zehn Minuten am Tag reichen schon vollkommen aus.

Du bist noch nicht ganz überzeugt? Journaling wurde auch auf wissenschaftlicher Ebene intensiv untersucht. Beispiele aus der Psychotherapie belegen, dass das Führen eins Journals eine Art Schreibtherapie darstellen kann, die sich günstig auf die Persönlichkeitsentwicklung (Erfolgsjournal) sowie das mentale Wohlbefinden auswirken kann. Außerdem regt das Schreiben eines Journals Woche für Woche beide Gehirnhälften an. Und das Gute: Du benötigst lediglich einen Stift, ein Notizbuch und ein paar Gedanken, die du zu Papier bringen möchtest. Also: Ran an den Stift!

Diese 5 Effekte verspricht das Journaling

Journaling ist eine tolle Möglichkeit, um seine Gedanken aufzuschreiben und sie zu Papier zu bringen. Sowohl auf persönlicher als auch auf professioneller Ebene kannst du durch das Führen eines Tagebuchs Ziele festsetzen und sie dir schwarz auf weiß vergegenwärtigen. Welche Effekte genau du mit dem Journaling erzielen kannst, erfährst du jetzt:

1. Mehr Achtsamkeit

Beim Journaling setzt du dich intensiv und bewusst mit deinen Emotionen und Gedanken auseinander. Du hast die Möglichkeit, sie zu beobachten und aktiv in dich hineinzufühlen. So gehst du bewusster durch den Alltag und lenkst die Aufmerksamkeit auf jene Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Daneben bietet das Führen eines Tagebuchs auch noch den Vorteil, dass du dankbarer wirst und dir kleine Dinge positiv auffallen, die du früher übersehen hättest. Hier erfährst du, welche einfache Methode neben dem Journaling noch zu mehr Achtsamkeit und Stressabbau führen kann.

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2. Selbstbewusstsein stärken

Selbstbewusstsein durch Journaling? Ja, das geht! Wenn du dich in einigen Situationen unwohl oder unsicher fühlst, kannst du genau diese Szenarien in Worten niederschreiben. Zum Beispiel kannst du dir die Frage stellen, wie du souveräner hättest reagieren können oder was dich konkret verunsichert hat. Tritt beim nächsten Mal so eine Situation auf, kannst du viel besser mit ihr umgehen, weil du schließlich bereits nach einer Lösung oder Ursache des Problems gesucht hast.

3. Disziplin fördern durch Erfolgsjournals

Durch das Führen eines Tagebuchs kannst du deine Träume und Ziele schriftlich festhalten. Indem du in Einträgen niederschreibst, welche Dinge du in den nächsten Tage, Wochen oder Monaten erreichen möchtest, kannst du dir deine Pläne und Vorstellungen vergegenwärtigen. Sie sind dann in deinen Gedanken stets präsent. Wer Klarheit über seine Ziele im Leben hat, ist auch motivierter, diese mit Ehrgeiz und Disziplin zu erreichen.

Erfolge kannst du ebenso in deinen Notizbuch-Einträgen dokumentieren wie Dinge, an denen du noch arbeiten möchtest. Diese spezielle Form des Tagebuchschreibens nennt sich Erfolgsjournal und ist sowohl auf persönlicher als auch auf professionell-beruflicher-Ebene beliebt, um den Fokus im Blick zu behalten. Erfolgsjournals sind damit eine effektive Methode, um die Disziplin aufrechtzuerhalten.

4. Mentale Gesundheit unterstützen

Mentales Wohlbefinden ist nicht nur wichtig für deine psychische Gesundheit, sondern auch für deine körperliche. Dies konnte in zahlreichen Studien belegt werden, die allesamt einen Zusammenhang zwischen mentaler und körperlicher Stärke nachwiesen. Indem du bedrückende Dinge in dein Notizbuch schreibst, fühlst du dich entlastet. Dies bringt dir mentale Klarheit. Darüber hinaus ist das Schreiben eines Journals eine hilfreiche Methode, um gegen Ängste und Sorgen vorzugehen. Hinzu kommt noch, dass dir das Tagebuch eine Form von Selbstwirksamkeit ermöglicht. Durch das Niederschreiben deiner Gedanken auf Papier hast du das Gefühl, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und bewusst gestalten zu können.

5. Kreativität anregen

Das Tagebuchschreiben wirkt sich auch auf deine Kreativität positiv aus. Es erweitert deine Perspektive, sodass du Problemen mit einem neuen Blick begegnen kannst. Außerdem erlangst du durch das Schreiben eines Journals die Fähigkeit, Gewohnheiten zu brechen und neue Gedanken anzustoßen. Im Alltag fordern wir übrigens unsere linke Gehirnhälfte viel stärker als die rechte. Beim Nachdenken und Analysieren wird nämlich vorwiegend erste aktiviert. Die Kreativität wird dadurch häufig vernachlässigt. Beim Journaling per Hand hingegen wird auch die rechte Gehirnhälfte beansprucht. Während die linke Gehirnhälfte mit der technischen Ausführung (Stift auf Papier, Wort für Wort) beschäftigt ist, ermöglicht die rechte Gehirnhälfte das Sprudeln neuer und kreativer Ideen.

Wie starte ich mit dem Journaling und welche Fragen eignen sich?

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, überhaupt mit einem Journal zu beginnen – aller Anfang ist schließlich schwer. Häufig reichen schon ein paar Minuten jeden Tag aus, damit dein Erfolgsjournal erste Effekte erzielt. Damit dir der Einstieg mit dem Schreiben leichter fällt, haben wir dir eine Liste mit Fragen zusammengestellt. Diese Bullet-Punkte kannst du dir täglich als Vorlage zur Hand nehmen und sie können als Anregung für dein Journal dienen:

  • Wofür bin ich heute dank­bar?
  • Eine Sache, mit der ich mir heute etwas Gutes tun werde
  • Was würde heute zu einem guten Tag machen?
  • Meine wich­tigste Auf­gabe heute ist…
  • Worauf kann ich heute stolz sein?
  • Wie habe ich heute etwas an die Welt zurück­ge­ge­ben?
  • Was hat mir heute Freude berei­tet?

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Verwendete Quellen: 7mind.com, schreibenwirkt.de, mylife.de

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