Chakra Meditation: Anleitung durch die 7 Chakren

Chakra Meditation: Anleitung durch die 7 Chakren

Die Chakra Meditation hilft nicht nur, den Geist zu fokussieren, sondern kann auch gegen körperliche Beschwerden helfen. Wir zeigen, wie sie funktioniert.

Chakra Meditation
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Wir erklären dir die Grundlagen der Chakra Meditation.

Die Chakra Meditation spricht alle sieben Hauptchakras, auch Chakren genannt, an. Sie wird meist in Kombination mit Yoga praktiziert, welches das Herz und die Aufmerksamkeit auf die Meditation vorbereitet. Durch Einatmen und Ausatmen wird die Selbstwahrnehmung, Ausgeglichenheit und das Energiefeld aktiviert, bevor sich die Chakras in Form von Licht entfalten und lösen. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Zen Meditation, bei der das Ziel ist, an nichts zu denken.

Was ist ein Chakra?

Bevor wir eine Chakra Meditation praktizieren, sollten wir wissen, was Chakren überhaupt sind. Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und wird mit Rad, Kreis oder Wiebel übersetzt. Es sind Energiezentren, die entlang der Wirbelsäule verlaufen. Ganz am Ende der Wirbelsäule finden wir die Kundalini, besser bekannt als Energiereservoir. Die Kundalini ist wie eine Schlange, die sich nach dem Erwachen der Bewusstseinsenergie entlang der Chakren schlängelt und jedes einzelne Chakra erforscht. Dabei finden wir heraus, wo es Blockaden gibt.

Hauptchakren: Die sieben Chakren, ihre Bedeutung und eine Meditationsanleitung

  • Insgesamt gibt es sieben Chakren (Energiezentren) in unserem Körper, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt  sind. In der theoretischen Lehre können diese sieben Chakren auf sieben Grundtypen angewendet werden, denen dann spezielle Persönlichkeitsmerkmale zugeordnet sind.
  • Jedem Chakra wird eine Anzahl an Blütenblättern zugeordnet, die sich nach der Zahl der dort entspringenden Nerven- und Energiekanäle namens Nadis richten. Fließt die Kundalini-Energie durch ein Chakra, ertönt ein Ton, auch Mantra genannt.
  • Ein Chakra lässt sich nicht mit der Handfläche berühren, denn es befindet sich in deinem Inneren und ist an deine Ausgeglichenheit und Selbstwahrnehmung geknüpft.

Die Vorbereitung

  • Bevor du mit der Chakra Meditation beginnst, solltest du dich vorbereiten. Lege sich auf den Rücken und lege deine Arme entspannt neben deinen Körper. Die Handfläche zeigt nach oben. Greife zu einer Yogamatte, wenn du keinen Teppichboden hast, um nicht auszukühlen. Tiefes Einatmen und Ausatmen in den Bauch lassen dich im Moment ankommen und versorgt deinen Körper mit frischem Sauerstoff und Energie. 
  • Deine Muskeln lösen sich automatisch, nichts in deinem Körper ist mehr angespannt. Du spürst Ausgeglichenheit bis in deine Handflächen. Kurze Atempausen zwischen den Atemzügen geben dir Zeit, aktiv in deinen Körper hineinzuspüren. Nun kannst du mit der Chakra Meditation beginnen.

Definition und Anleitung zur Chakra Meditation

1. Wurzelchakra (Muladhara-Chakra)

  • Farbe: Rot
  • Ort: Am Ende der Wirbelsäule, Beckenboden
  • Symbolbild für: Lebensenergie, Körperbewusstsein, Standfestigkeit, Gelassenheit
  • Gestört bei: Schwächegefühl, Erschöpfung

Meditationsanleitung: Visualisiere dein Wurzelchakra in einem feuchtenden Rotton, der in alle umliegenden Regionen deines unteren Rückens ausstrahlt und ihnen beim Ausatmen wohlige Wärme schenkt.

2. Sakralchakra (Svadisthana-Chakra)

  • Farbe: Orange
  • Ort: Drei Finger breit unterhalb des Bauchnabels
  • Symbolbild für: Kreatives Denken, sexuelle Energien und Lebensfreude
  • Gestört bei: Traurigkeit

Meditationsanleitung: Stelle dir dein Sakralchakra als schöne, orangefarbene Blüte vor, die sich in einem Unterleib öffnet. Sie sorgt für gute Laune und schenkt dir neue Energie.

3. Nabelchakra (Manipura-Chakra)

  • Farbe: Gelb
  • Ort: Auf dem Sonnengeflecht, oberhalb des Bauchnabels
  • Symbolbild für: Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein und Willenskraft
  • Gestört bei: Stress, innerer Unruhe und Spannungsgefühlen

Meditationsanleitung: Ein warmer, herrlicher Sonnenstrahl erwärmt dein Nabelchakra, auch Solarplexuschakra genannt, und sorgt für angenehme Ruhe und Frieden.

4. Herzchakra (Anahata-Chakra)

  • Farbe: Grün
  • Ort: Auf Herzhöhe in der Brust
  • Symbolbild für: Herzlichkeit, Offenheit, Toleranz
  • Gestört bei: Einsamkeit, Depressionen, Kummer

Meditationsanleitung: Das Herzchakra ist eine schöne, hellgrüne Wiese, die in deinem Brustraum wächst. Liebe erblüht wie die schönsten Frühlingsblüher und durchstömt deinen gesamten Körper.

5. Halschakra (Vishudda-Chakra)

  • Farbe: Hellblau bis Türkis
  • Ort: Hals
  • Symbolbild für: Kommunikation und Musik
  • Gestört bei: Hemmungen, Ärger und Schüchternheit

Meditationsanleitung: In deinem Halschakra (Kehlkopfchakra)  breitet sich ein leuchtend blauer Himmel aus, der sich in Wasser spiegelt. Das aufkommende Gefühl lässt dich beim Ausatmen klarer denken und handeln.

6. Stirnchakra (Ajna-Chakra)

  • Farbe: Dunkelblau
  • Ort: Das dritte Auge zwischen den Augenbrauen
  • Symbolbild für: Fantasie, Ziele und Weisheit
  • Gestört bei: Eitelkeit und Überheblichkeit

Meditationsanleitung: Aktiviere dein Stirnchakra, indem du dich auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen konzentrierst. Ein dunkler Nachthimmel schenkt dir innere Ruhe und Stille, die dich wie ein kühler Wind streift und sich in deinem Körper ausbreitet.

7. Scheitelchakra (Sahasrara-Chacra)

  • Farbe: Violett
  • Ort: Der höchste Punkt des Hinterkopfes
  • Symbolbild für: Bewusstsein, Spiritualität und Glauben
  • Gestört bei: Größenwahn

Meditationsanleitung: Das Scheitelchakra, auch Kronenchakra genannt, visualisiert sich als violette Lichtblüte, deren Licht inneren Frieden und Gelassenheit verbreitet.

Sei nicht enttäuscht, wenn sich die Chakren nicht sofort öffnen lassen. Setze dich nicht unter Druck, denn damit bezweckst du während der Energiearbeit genau das Gegenteil. Wenn sich die Chakren nicht öffnen wollen, brauchen sie noch ein wenig Zeit. Du hast nichts falsch gemacht. Bleibe einfach dran und führe die Chakra Meditation regelmäßig aus, um sie zu verinnerlichen und von ihr zu profitieren.

Von der Ausgeglichenheit eines Meditationslehrers profitieren

Ein Meditationslehrer kann dich ebenfalls durch eine Chakra Meditation führen, um sie kennenzulernen. Es gibt sicher viele Kursleiter und Meditationskurse in deiner Umgebung, die dir die Chakra Meditation mithilfe ihrer persönlichen Anleitungen lehren können. Viele Studios verbinden Yoga mit der Chakra Meditation. Wenn du dich nicht so sehr auf die Reihenfolge der Chakren und ihre Positionen konzentrieren musst, kannst du dich intensiver deiner Selbstwahrnehmung zuwenden.

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Verwendete Quellen: chakren.net, lotuscrafts.eu

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