Wäsche waschen: Diese 5 teuren Waschmaschinen-Fehler macht jeder

Wäsche waschen: Diese 5 teuren Waschmaschinen-Fehler macht jeder von uns

Wäsche in der Waschmaschine zu waschen kostet viel Strom – in der aktuellen Energiekrise solltest du deshalb fünf Fehler vermeiden, die dich ziemlich viel Geld kosten können.

Im Moment beschäftigen wir uns viel mehr mit unserem Waschverhalten, als noch vor einiger Zeit. Um hohe Strom-Nachzahlungen zu vermeiden, setzen wir alles daran, Energie zu sparen und Stromfresser in unserem Haushalt zu entlarven. Das elektronische Gerät, das in unserem Haushalten am meisten Strom verbraucht, ist die Waschmaschine. Um aktuell Strom – und damit bares Geld – zu sparen, empfehlen wir dir, entweder auf eine Kaltwäsche zurückzugreifen (ja, auch die Kaltwäsche reinigt deine Wäsche hygienisch!) oder deine Wäsche einfach mit der Hand zu waschen. Und wir kennen sogar noch weitere Tipps, mit denen dich das Waschen kein Vermögen kostet.

Überraschung! Diese 5 Dinge kannst du außer Wäsche noch in der Waschmaschine waschen.

Achtung! Diese 5 Waschmaschinen-Fehler könnten dich bis zu 250 Euro kosten

Waschen ist teuer. Wenn du allerdings Waschtemperatur, Wäschemenge und Waschdauer aufeinander abstimmst, könntest du laut Verbraucherportal "chip.de" im Jahr bis zu 250 Euro sparen. Hilfreich ist es übrigens auch, Kaffee in die Waschmaschine zu geben! Wie dieser Geheimtrick für strahlende Wäsche sorgt, erfährst du hier. Welche fünf Fehler du allerdings tunlichst vermeiden solltest, klären wir jetzt.

1. Waschmaschinen-Fehler: Maschine nicht voll beladen

Um nicht unnötig Strom zu verschwenden und gleichzeitig sogar CO2 einzusparen, sollte deine Waschmaschine immer voll beladen sein. Einige Waschmaschinen sind heutzutage sogar mit einem Sensor ausgestattet, der die Füllmenge deiner Trommel misst und die Wassermenge daran anpasst! Wenn dein Gerät diese Funktion nicht hat, solltest du einfach darauf achten, keine halbvolle Maschine anzustellen, sondern lieber zu warten, bis sich noch mehr Schmutzwäsche angesammelt hat, die mit in die Trommel kann.

2. Waschmaschinen-Fehler: Vorwäsche

Ein weiterer Fehler, der noch immer in vielen Haushalten begangen wird: Für unsere wöchentlichen Waschgänge können wir das Vorwaschprogramm ignorieren. Eine Vorwäsche ist nur sinnvoll, wenn stark verschmutzte Kleidung, zum Beispiel Arbeitskleidung, gewaschen werden muss. Wenn du nur deine Alltagskleidung in der Maschine reinigen möchtest, ist eine Vorwäsche nicht nötig. Es wird geschätzt, dass Menschen, die zweimal in der Woche das Vorprogramm nutzen, pro Jahr etwa zehn Euro mehr zahlen. Eine stromsparende Alternative zur Vorwäsche wäre zum Beispiel das Einweichen in Anti-Flecken-Waschmittel.

3. Waschmaschinen-Fehler: Kleidung zu oft waschen

Wie oft wäschst du deine Kleidung? Vermutlich lässt du deine Wäsche zu voreilig in die Maschine wandern. Hier haben wir dir verraten, welche Kleidungsstücke wir in Wahrheit viel zu häufig waschen. Ein Tipp: Eine Denim-Jeans muss nicht nach jeder Nutzung in der Maschine gereinigt werden. Es reicht völlig aus, sie für ein paar Stunden an die frische Luft zu hängen.

4. Waschmaschinen-Fehler: Zu heiß waschen

Oft ist es einfach eine Angewohnheit, unsere Wäsche bei einer bestimmten Temperatur zu waschen. Vielleicht hast auch du mal gelernt, dass deine Wäsche nur bei 60 Grad richtig sauber wird? Dabei ist diese Temperatur oft viel höher, als es die Wäsche eigentlich nötig hat. Das liegt unter anderem an neuartigen Waschmitteln: Die Waschkraft der meisten Produkte, die wir heute kaufen, ist so hoch, dass sie selbst bei geringer Temperatur ihre Reinigungswirkung entfalten können. Viele entfernen leichte Verschmutzungen und Schweißgeruch sogar schon bei 20 Grad. Außerdem macht es absolut keinen Unterschied, ob man Wäsche bei 30 oder 40 Grad wäscht – um das Wasser nicht unnötig zu erhitzen, bleibe lieber bei 30 Grad.

5. Waschmaschinen-Fehler: Stromfressendes Waschprogramm nutzen

Waschprogramm ist nicht gleich Waschprogramm – das merken wir besonders, wenn wir den Energieverbrauch unserer Waschmaschine und unseres Geschirrspülers mal genauer unter die Lupe nehmen. Zwar wollen wir, dass unsere Wäsche oder unser Geschirr schnell sauber wird – allerdings verbrauchen Kurzwaschprogramme viel zu viel Strom, um das Wasser aufzuheizen und müssen mehr Energie aufbringen, um deine Wäsche und dein Geschirr schneller sauber zu bekommen. Mehr über die Tücken des Kurzwaschprogramms erfährst du hier.

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Verwendete Quellen: oekotest.de, infranken.de, chip.de

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