Heizung richtig abschalten: 3 teure Fehler

Heizung richtig abschalten: Diese 3 Fehler können teuer werden

Wenn du deine Heizung abschaltest, spart das Energie – kann aber teure Konsequenzen haben. Welche das sind und ob es effektivere Alternativen gibt, verraten wir hier.

Im Moment bereiten wir uns auf eine schwierige Zeit vor: Die hohen Energiekosten sorgen dafür, dass wir Strom in unserem Haushalt sparen müssen. Viele Menschen achten stärker auf ihr Geld, zum Beispiel mit diesen Spar-Apps, und überlegen, ihre Heizung sogar in der kalten Jahreszeit ausgestellt zu lassen. Zwar gibt es Tricks, mit denen du deine Wohnung ohne Heizung warmhältst und auch Thermounterwäsche könnte in den nächsten Monaten hilfreich sein – trotzdem bleibt das Abschalten der Heizung nicht ohne Folgen. Welche fatalen Konsequenzen ein Herbst und Winter ohne Heizung nach sich zieht und wieso diese richtig teuer werden können, erfährst du hier.

Das passiert, wenn du im Winter deine Heizung ausgestellt lässt

Um eine hohe Nachzahlung zu vermeiden, erklären sich in diesen Zeiten immer mehr Menschen bereit, ihre Heizung entweder deutlich weniger zu benutzen, oder für einen bestimmten Zeitraum komplett abzuschalten. Auf kurze Sicht mag sich diese Sparmaßnahme positiv auf den Gas-, Öl- oder Stromverbrauch auswirken. Langfristig gesehen können unbeheizte Räume aber Schäden in deiner Wohnung verursachen – und dich am Ende mehr Geld kosten als die Heizung selbst. Hier liest du, aus welchen drei Gründen du deine Heizung besser nicht komplett ausstellen solltest.

1. Räume kühlen zu sehr aus

Du planst, deine Heizung nur für eine gewisse Zeit abzustellen, zum Beispiel während du dich nicht in der Wohnung aufhältst oder schläfst? Das spart oberflächlich zwar Energie ein, doch diese finanziellen Einsparungen sind schnell wieder verpufft, wenn du nach deiner Heizungs-Pause deine Wohnung wieder heizen möchtest. Der unbeheizte Raum kühlt im Winter nämlich so stark aus, dass wesentlich mehr Energie aufgebracht werden muss, bis der Raum wieder eine normale Temperatur erreicht hat.

2. Schimmel entsteht

Je mehr die Raumtemperatur sinkt, desto größer ist auch die Gefahr der Schimmelbildung. Denn: kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Wenn du die Heizung gänzlich ausgestellt lässt, fängt an den kalten Wänden und Fenstern an, Wasser zu kondensieren. Das führt früher oder später zu gesundheitsschädlichem Schimmel, der im Zweifel professionell entfernt werden muss. Das ist es nicht wert!

3. Leitungen frieren ein

Und auch aus diesem Grund solltest du deine Heizungsanlage im Herbst und Winter nicht komplett abschalten: Du riskierst damit, dass die Rohre einfrieren und im schlimmsten Fall platzen. Besonders bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann es passieren, dass das Wasser in den Leitungen friert. Solltest du dich dann dazu entscheiden, die Heizung wieder einzuschalten, kann das Wasser nicht durch die Rohre fließen.

Diese Heizungs-Einstellung ist die bessere Alternative

Aus den oben genannten Gründen empfehlen wir dir, trotz explodierender Energiekosten deine Heizung höchstens im Sommer komplett abzuschalten. Besonders das Thermostat deiner Heizung solltest du nicht vollständig verschließen. Die Anzeige sollte immer auf der Frostschutzstellung bleiben (oft als Schneeflocke gekennzeichnet). Bei dieser Einstellung wird die Heizung zwar nicht warm, aber sie verhindert, dass die Rohre einfrieren und einen größeren Schaden verursachen.

Außerdem raten wir dir zur Nachtabsenkung deiner Heizung (oft als Mondsymbol gekennzeichnet). Das bedeutet, dass nachts die Raumtemperatur auf 16 Grad Celsius gesenkt wird und vermeidet ebenfalls Kälteschäden.

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Verwendete Quellen: t-online.de, glomex.com

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