Microshading: Vorteile und Anwendung

Microshading: So funktioniert der Augenbrauen-Trend

Du willst deine Augenbrauen professionell stylen lassen? Dann probiere es doch mal mit Microshading! Hier verraten wir dir, wie es funktioniert.

Wie sagt man so schön: Die Augenbrauen sind die Nippel des Gesichts. Kein Wunder also, dass wir ihnen extra viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken wollen. Die Augenbrauen sollten perfekt sitzen, die Augenbrauenhärchen voll und gesund sein und am besten auch gleich aussehen. Wer keine Lust auf tägliches Zupfen, Nachziehen und Aufmalen der Augenbrauen hat, kann sich seit einiger Zeit beim Microblading die Augenbrauen modellieren lassen. Damit halten die Augenbrauen mehrere Monate. Doch nun bekommt diese Form der Augenbrauen-Modellage und Pigmentierung Konkurrenz: Mircoshading heißt die neue Make Up Methode, die ebenfalls perfekte Augenbrauen verspricht. Wir verraten dir hier, was der Unterschied zwischen Microblading und Microshading ist und wie die Behandlung und Technik funktioniert.

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Was ist der Unterschied zwischen Microblading und Microshading?

Microshading unterscheidet sich vor allem dadurch von Microblading, dass hier ein anderes Werkzeug für die Pigmentierung und die Farbpigmente verwendet wird. Während beim Microblading einzelne Härchen und Striche mit einer feinen Klinge zunächst in die Haut geritzt und dann mit Farbe aufgefüllt werden, ermöglicht Microshading verschiedene Formen der Pigmentierung und dadurch gewährt das Shading auch eine individuellere Gestaltung der Augenbrauen. Beim Microshading wird mit einem speziellen Stift-Applikator die akkurate Härchenzeichnung mit pudrigen Schattierungen und Farbverläufen (Farbpigmenten) kombiniert, um einen modernen 3D-Effekt der Augenbrauenhärchen zu kreieren.

Durch die unterschiedliche Methode wird auch das Ergebniss beim Microshading ein bisschen anders als beim Microblading. Das Ergebnis der Shading Technik wirkt eher pudrig und die Pigmentierung ist nicht so akkurat gestrichelt wie beim Microblading. Außerdem gelangen die Pigmente beim Microblading nur in die oberste Hautschicht und so ist das Ergebnis der Make Up Technik nicht permanent, sondern hält in der Regel zwischen vier und acht Monaten, bevor man wieder zur Nachbehandlung muss. Microshading stattdessen ist "echtes" Permanent Make Up und die Augenbrauenhärchen und Farbpigmente halten bei der Shading Technik nicht nur ein paar Monate, sondern bis zu zwei Jahre.

Für wen ist Microshading geeignet?

Wenn du ölige Haut rund um die Augen hast, ist Microshading die richtige Augenbrauen-Methode für dich. Die Farbe lässt sich bei größeren Poren ebenmäßiger verteilen. Auch sensible Hauttypen können mit dieser Form der Modellage glücklich werden, da diese Methode für weniger Mikro-Verletzungen durch Striche in der Haut sorgt als das Microblading. Bei dieser Make Up Technik wird eine sehr feine Nano-Nadel für die feinen Striche verwendet.

Außerdem gibt es beim Microshading verschiedene Farbeffekte und so kann man zwischen verschiedenen Augenbrauen-Typen wählen. Das Microshading bietet also mehr Auswahl. Die Farbe verändert sich über die Monate und Jahre auch nicht, sondern verblasst nur etwas.

Ist Microshading schmerzhaft?

Ganz ohne ist die Behandlung nicht, doch Microshading gilt insgesamt als schmerzarme Behandlung. Während der Modellage werden die neuen Brauen schrittweise über mehrere Behandlungen modelliert, um der natürlichen Haut- und Haarfarbe möglichst nahe zu kommen. Nach der Behandlung kann die Haut um die Brauen gerötet oder geschwollen sein – hier sorgt ein Kühlpad oder Feuchtigkeitsfluid als Nachbehandlung für Erholung.

Was kostet Microshading?

Bei der ersten Microshading-Behandlung liegen die Kosten – je nach Aufwand – zwischen circa 490 und 590 Euro. Dann hält das Ergebnis allerdings bis zu zwei Jahre. Ungefähr sechs Wochen nach der Behandlung sollte man noch mal eine Nachbehandlung einplanen, um die Farbe etwas aufzufüllen und zu korrigieren. Das ist aber meistens im Preis inbegriffen.

Microshading: Welche Effekte gibt es?

Variante 1: Powder Brows

Die Powder Brows unterlegen die Brauen mit einer eher pudrigen Schattierung und kreieren so eine sanfte Konturierung. Lücken in den Augenbrauen (zum Beispiel durch Narben oder Zupffehler) werden auf diese Weise aufgefüllt und kaschiert. Das Ergebnis sieht aus als wurde es mit mit Brauenpuder und Schablone gestylt.

Mehr dazu hier: Powder Brows

Variante 2: Ombré Brows

Ombré Brows werden auf dieselbe Art und Weise in die Haut modelliert, allerdings werden hier helle und dunklere Farbtöne miteinander kombiniert um einen natürlichen Farbverlauf zu gestalten. Üblich sind hellere Töne entlang der der oberen Kontur und am Brauenbeginn (oberhalb der Nasenwurzel), die dann Richtung der äußeren Brauenspitzen und zur unteren Kontur hin nach und nach dunkler werden. 

Variante 3: Kombination aus beidem

Während bei den Powder oder Ombré Brows mit pudrigen Effekten gearbeitet wird, kombiniert das diese Methode beides: das akkurate Nachzeichnen einzelner Härchen und die pudrige Schattierungen und Farbverläufe. Das sorgt für rundum perfekte Brauen mit Tiefe und 3D-Effekt.

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Verwendete Quellen: long-time-liner.com, microbladinggermany.com

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