Sport-Motivation: 5 Tipps für Sportmuffel und Neueinsteiger

Sport-Motivation: 5 Tipps für Sportmuffel und Neueinsteiger

Viele wollen im neuen Jahr mehr Sport treiben – scheitern aber schon in den ersten paar Wochen. Wir haben Tipps, mit denen du dich endlich zum Sport motivieren kannst.

Zu gestresst, zu schlechtes Wetter, zu müde: Es gibt viele Ausreden, keinen Sport zu machen und sich lieber auf die Couch zu verdrücken. Wir alle kennen dieses Gefühl, sich einfach nicht aufraffen zu können. Du denkst dir vielleicht: “Wie schaffen andere das nur?” Dazu musst du zunächst verstehen, warum es dir an Motivation zum Sport fehlt.

Mögliche Gründe für Motivationslosigkeit

  • Die falsche Sportart: Du hast dir fest vorgenommen, mit einer bestimmten Sportart anzufangen und hast sie bereits ein paar Mal probiert, aber jedes Mal musst du dich dazu aufraffen? Kein Wunder, dass du keine Lust darauf hast. Eine falsche Sportart auszuüben ist ziemlich demotivierend.
  • Keine Ziele: Wer sich beim Sport kein Ziel setzt, hat es schwerer, motiviert zu bleiben.
  • Stress: Der Alltag kann ziemlich anstrengend sein. Arbeit, Familie, Freunde, Haushalt, Hobby UND Sport unter einen Hut bringen? Das ist für viele eine Herausforderung. Die Folge: Der Sport kommt zu kurz.
  • Die falsche Sichtweise: Sport ist Mord? Mit dieser Einstellung tust du dir und deinem Vorhaben keinen Gefallen.
  • Zu hohe Ziele: Das erste Mal joggen gehen und direkt 15 Kilometer laufen? Niemals. Wenn du dir zu hohe Ziele setzt, gibst du schnell wieder auf.

So motivierst du dich zum Sport

Aber was kannst du nun gegen den inneren Schweinehund tun? Hier kommen ein paar Tipps:

1. Finde einen Sport, der zu dir passt

Für jeden gibt es die passende Sportart – egal ob Fußball, Tanzen, Pilates oder Kickboxen. Um den passenden Sport für dich zu finden, stelle dir folgende Fragen: Bin ich beim Sport lieber Einzelkämpfer oder im Team? Habe ich irgendwelche körperlichen Einschränkungen? Wie ist mein aktuelles Fitnesslevel? Vielleicht hilft es dir auch, den Sport deiner Freunde auszuprobieren – den könnt ihr dann gemeinsam machen. Ansonsten machst du einfach unseren Test: Welche Sportart passt zu mir?

2. Suche dir einen Sport-Buddy

Damit wären wir auch schon bei Punkt zwei: Suche dir jemanden, mit dem du zusammen Sport machen kannst. Laut der “Fitness First Motivationscheck”-Studie im Jahr 2017 haben 71% von 1013 sportaffinen befragten Personen in Deutschland angegeben, motivierter zu sein, wenn sie mit Freunden Sport treiben. Sogar 80% sahen Sport mit Freunden oder Bekannten als Voraussetzung für häufigeres Training an. Also, worauf wartest du noch? Einen Versuch ist es wert.

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3. Setze konkrete Ziele, aber bleibe realistisch

Frage dich: “Warum möchte ich überhaupt Sport machen?” Das kann alles Mögliche sein: Rückenschmerzen loswerden, beim Treppensteigen nicht mehr außer Atem sein, Gewicht verlieren, einen Ausgleich zum Job finden oder einfach einen gesünderen Lebensstil verfolgen. Damit du das erreichen kannst, solltest du dir kleine (!) Etappenziele ausdenken, die du REALISTISCH in deinen Alltag integrieren kannst. Und wenn es nur fünf bis zehn Minuten am Tag sind – für den Anfang reicht das vollkommen aus. Es muss nicht immer das einstündige Power-Workout sein. So wird Sport langsam zu einer Gewohnheit und keiner lästigen Pflicht.

4. Tracke deine Aktivität

Ein Fitnesstracker zeichnet deine körperliche Aktivität auf und kann dir helfen, deine Ziele zu erreichen. So hast du immer vor Augen, wie viel du dich am Tag schon bewegt hast, was du noch tun musst und wie sich deine Workouts im Laufe der Zeit entwickelt haben. Ein weiterer Pluspunkt: So kannst du alle deine sportlichen Erfolge auf einen Blick sehen – das motiviert!

5. Ausreden und Hindernisse loswerden

Zu guter Letzt solltest du folgende Ausreden loswerden:

  • “Ich habe keine Zeit”: Blödsinn. Jedes noch so kleine Zeitfenster kann genutzt werden, um sich zu bewegen. Mache beispielsweise Kniebeugen, während das Essen auf dem Herd kocht, gehe in der Mittagspause eine kleine Runde joggen oder dehne dich beim Zähneputzen. Es hilft auch, dein Sportequipment schon morgens rauszulegen – dann kannst du umso schneller loslegen.
  • “Es regnet draußen”: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Also: Regenjacke an und los geht’s! Wenn du bei schlechtem Wetter aber partout nicht rausgehen willst, dann stelle dich aufs Laufband oder mache ein kostenloses Home-Workout auf YouTube. 
  • “Ich trainiere morgen”: Nein, das tust du mit dieser Einstellung nicht. Wenn wir eine bestimmte Sache immer wieder verschieben, wird es vermutlich nicht klappen. Denke daran, dass dein Zukunfts-ich wahnsinnig stolz auf dich sein wird, wenn du heute dein Sportprogramm durchziehst! ❤️

Wir wünschen dir viel Erfolg!

Verwendete Quellen: trainer-magazin.com, eigene Recherche

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