Hydrafacial: Ablauf, Wirkung und Kosten

Hydrafacial: Wie die Behandlung funktioniert und was sie bringt

Bei einem Hydrafacial wird das Gesicht porentief gereinigt. Wir verraten dir hier, wie die Behandlung genau funktioniert und was sie kostet.

Eine Gesichtsbehandlung, die Unreinheiten bekämpft, Feuchtigkeit spendet und die Haut strahlen lässt: Das ist das Hydrafacial. Diese Feuchtigkeits-Gesichtsbehandlung kommt ursprünglich aus Los Angeles und gilt dort seit 1997 als absolute Anti-Aging-Revolution. Hier in Deutschland wird das Treatment seit 2012 angeboten. Auch Stars wie Beyoncé und George Clooney schwören auf die Behandlung und lassen sich damit regelmäßig verschönern. Bei dieser Ausreinigung des Gesichts wird die Haut porentief gereinigt, mit einem Peeling, Antioxidantien und Vitaminen versorgt, abgestorbene Hautzellen werden entfernt und Akne wird vorgebeugt. Mit dieser Methode soll das Hydrafacial für eine Verbesserung des Hautbildes sorgen. Aber wie genau funktioniert ein Hydrafacial und was bewirkt es? Das erfährst du hier.

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Hydrafacial: Für wen ist es geeignet?

Grundsätzlich ist diese Beauty Behandlung für alle Hauttypen geeignet. Aber insbesondere bei gestresster und reifer Haut ist es empfehlenswert, da das Hydrafacial für mehr Strahlkraft und Elastizität der Haut sorgen soll. Auch bei Akne, Hautrötungen (Rosazea) und Hyperpigmentierungen verspricht diese Behandlung und Methode eine Verbesserung, da sie die Haut porentief reinigt und mit wichtigen Antioxidantien und Vitaminen versorgt. Ab dem 60. Lebensjahr wird dann allerdings von diesem Treatment abgeraten, da die Haut dann tendenziell sensibler und dünner ist und das Hautbild infolge der Behandlung und Ausreinigung fleckig werden könnte.

Hydrafacial: Wir funktioniert es?

Ein HydraFacial-Verfahren kombiniert die Hautabtragung, Tiefenausreinigung und Dermalinfusion von Wirkstoffen in einer Methode. Zur Vorbereitung auf die Ausreinigung wird das Gesicht abgeschminkt und mit einer auf den Hauttypen abgestimmten Reinigungsmilch gereinigt. Dann wird der gesamte Gesichtsbereich mit einer speziellen Honiglösung desinfiziert. Dann folgt die eigentliche, nicht schmerzhafte, Behandlung in folgender Reihenfolge:

  1. Hautabtragung: Zuerst werden mit dem Hydrafacial-Gerät die abgestorbenen Hautzellen entfernt (Hautabtragung), damit dann die gesunde Haut zum Vorschein kommt und behandelt werden kann.
  2. Säurepeeling: Anschließend wird ein sanftes Fruchtsäure-Peeling (Glysal Peeling) verwendet, um die Ablagerungen in den Poren aufzuweichen.
  3. Tiefenreinigung: Unreinheiten und gelöste Talgablagerungen werden dann durch ein Vakuum (erinnert an einen Ministaubsauger) aus den Poren herausgesogen.
  4. Feuchtigkeit: Zum Schluss wird die Haut mit einem Serum-Cocktail auss Antioxidantien, Hyaluron und verschiedenen Vitaminen verwöhnt. Dieser wird durch einen speziellen Aufsatz in die Haut eingeschleust und sorgt für viel Feuchtigkeit. Abgeschlossen wird die Behandlung durch eine Maske, die die Haut nach der Behandlung beruhigen soll. Zusätzlich wird das Gesicht mit einem LED-Rotlicht bestrahlt, was Kollagenbildung anregen soll und auch entstandene Rötungen klingen so schneller ab.

Nach der Behandlung sollte man für den Rest des Tages auf Make Up verzichten und auch noch für drei Tage im Anschluss die Sonne, das Solarium und die Sauna meiden. Um der Haut und den Hautzellen dauerhaft etwas gutes zu tun, Akne vorzubeugen und das Hautbild dauerhaft zu verbessern, wird empfohlen, das Hydrafacial alle vier bis fünf Wochen zu wiederholen.

Allerdings wirst du erste Effekte bereits direkt nach der ersten Behandlung spüren: Deine Haut fühlt sich deutlich glatter und feiner an. Nach ein paar Tagen entfaltet die Methode dann ihre volle Wirkung und eine strahlende, rosige und ebenmäßige Haut kommt zum Vorschein.

Hydrafacial: Was kostet es?

Natürlich ist diese professionelle Ausreinigung (Hautabtragung) und Pflege der Haut mit (Glysal-)Peeling, Antioxidantien und Vitaminen nicht besonders billig. Im Schnitt kostet die einstündige Behandlung zwischen 150 und 250 Euro. Durchgeführt wird die porentiefe Methode entweder von Ärzt:innen oder Kosmetiker:innen. Informiere dich immer vorab, ob das Kosmetikstudio gute Bewertungen hat und ob die Kosmetiker:innen gut ausgebildet sind. Bei einem Dermatologen oder einer Dermatologin bist du meist immer in guten Händen.

Hydrafacial: Günstige Alternativen

Natürlich ist die Behandlung ziemlich teuer, doch es gibt auch günstigere Alternativen. Eine Mini-Version des Absaugegeräts kannst du dir schon für einen kleineren Preis im Internet bestellen. (Zum Beispiel über Amazon: von Aldom für rund 16 Euro oder von Frohmen für rund 37 Euro 🛒). Damit kannst du auch selbst die Hautabtragung durchführen, abgestorbene Hautzellen entfernen, gegen Akne vorgehen und für eine Verbesserung deines Hautbildes sorgen. Profigeräte gibt es auch für zu Hause, doch diese kosten je nach Qualität zwischen 150 und 500 Euro. Außerdem solltest du dich hier vorab beraten lassen, ob sich das jeweilige Gerät für deine Haut eignet und wie genau du es anwenden musst. Wer noch mehr sparen will, kann auch auf Hausmittel zurückgreifen.

Folgende Hausmittel können dabei helfen, Poren zu minimieren und deine Haut strahlen zu lassen:

  • Backpulver
  • Zitronensaft
  • Apfelessig
  • Bleicherde
  • Haferflocken

Diese Zutaten können einzeln, verrührt mit etwas Wasser oder gemischt als natürliche Alternative zum Hydrafacial aufgetragen werden. Teste die Mixtur am besten vorab an einer kleinen Hautstelle, um sicherzugehen, dass keine Hautirritationen zum Vorschein kommen.

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Verwendete Quellen: stylebook.de, amazon.de, mooci.org

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