Altersflecken: Ursachen und Behandlung der Haut

Altersflecken: Ursachen und richtige Behandlung der Haut

Altersflecken sind Pigmentflecken, die aus gesundheitlicher Sicht harmlos sind. Wenn es dich trotzdem stört, liest du hier, wie du deine Haut richtig behandeln kannst.

Altersflecken Ursache und Behandlung
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Sind Altersflecken gefährlich? Wir klären dich über die Hautveränderung auf!

Was sind Altersflecken?

Altersflecken sind Hautflecken, die im Gesicht, auf den Händen, Armen und Schultern auftreten können. Sie werden durch ihre verschiedenen Hautfarben sichtbar. Die Flecken sind klein, flach, mal heller und mal dunkler auf der Haut. Sie zeigen sich auf Hautpartien, die mehr der Sonne ausgesetzt sind. Je älter ein Mensch wird, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er/sie diese Flecken auf der Haut bekommt.

Kein Grund zur Sorge bei Auftreten der Pigmentstörung

Es ist eine unbedenkliche Hautveränderung, die eine leichte Pigmentstörung aufzeigt. Die Altersflecken sind aber total harmlos und sollten also kein Grund zur Sorge sein. Ab dem 40. Lebensjahr können die ersten Pigmentflecken auf der Haut auftreten. Aber auch bei jüngeren Menschen kann die Hautalterung in Form von Altersflecken auftreten. Die Pigmentflecken können verschiedene Formen annehmen und sind meist sehr klein. Sie können zwar wenige Zentimeter groß sein, doch in der Regel sind es sehr viele winzige hellbraune bis dunkelbraune Flecken auf der Haut.

Wie entstehen Altersflecken?

Die Altersflecken entstehen durch eine Pigmentstörung. Die Pigmentstörungen werden auch als Hyperpigmentierung bezeichnet. Sie treten auf, wenn der Körper zu viel Melanin gebildet hat. Melanin ist ein natürliches Hauptpigment der Haut, das durch verschiedene Gründe hervorgerufen werden kann, wie:

  • Genetische Veranlagung
  • Alter
  • UV-Strahlung
  • Hormonelle Einflüsse
  • Wunden
  • Entzündungen

Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Zellerneuerungsrate der Haut ab, das Kollagen wird abgebaut und die Haut verliert mit der Zeit an Elastizität. Der Farbstoff Melanin wird von den Melanozyten produziert und ist für die Farbpigmente unserer Haut verantwortlich. Diese Zellen befinden sich in der Basalschicht der Epidermis, die das Melanin produzieren. Wird die Produktion der Mikrozirkulation schlechter abgebaut, so werden die ersten Hyperpigmentierungen auf der Haut sichtbar, die auch als Altersflecken bekannt sind. In der Fachsprache werden Altersflecken als „Lentigines Seniles“ oder „Lentigo solares“ bezeichnet.

Was begünstigt die Entstehung der Altersflecken?

Das in der Haut enthaltene Melanin schützt unsere Haut vor der UV-Strahlung, der wird im Sonnenlicht ausgesetzt sind. Wenn du zu lange in der Sonne bist, wird die Aktivität der Melanozyten erhöht und die Haut beginnt mehr Melanin zu bilden. Die Haut wird gestresst und das macht sich durch die Altersflecken auf Händen, Gesicht, Schultern und Dekolleté sichtbar.

Sind Altersflecken gefährlich?

Altersflecken entstehen mit der Zeit auf der Haut und sind nicht bedenklich. Die Lentigo Solares sind ein Zeichen der Hautalterung und gehören zum Alterungsprozess dazu. Einige von uns sind mehr von den Pigmentflecken betroffen, andere wiederum weniger. Da sich Altersflecken optisch zur „aktinischen Keratose“, der Hautkrebs-Erkrankung und der „Melasma“, den Schwangerschaftsflecken ähneln, sollte der Hautarzt die Flecken vorsichtshalber untersuchen und richtig diagnostizieren.

Ein Besuch beim Hausarzt ist  trotzdem empfehlenswert

Die meisten Pigmentflecken sind gesundheitlich total unbedenklich, doch trotzdem ist es wichtig, sich regelmäßig die Haut beim Hautarzt untersuchen zu lassen. Dadurch, dass sich die Haut im Alterungsprozess befindet, sollte der Hautarzt die Haut regelmäßig auf Hautkrebs untersuchen lassen. Dafür betrachtet der Experte unter seinem Dermatoskop die betroffenen Hautstellen. Unter der Linse des Dermatoskops werden die Pigmentflecken einzeln vergrößert und genauer angeschaut. Der Hautarzt kann feststellen, ob sich die Flecken leicht verändert haben und ein Verdacht auf Hauttumor besteht. Sollte dies der Fall sein, wird der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen und diese unter einem Mikroskop überprüfen.

Wie erkennt man Altersflecken?

Altersflecken sind schnell erkennbar auf der Haut. Diese Merkmale können für Altersflecken auf der Haut sprechen:

  • flach

  • unterschiedlich groß

  • hell- bis dunkelbraun gefärbt

  • treten meist auf Hautstellen auf, die mehr der Sonnenstrahlen ausgesetzt sind wie Handrücken, Gesicht, Oberarme, Rücken, Dekolleté und Händen

Wie kann ich Altersflecken entfernen?

Auch wenn Altersflecken ein total natürlicher Prozess der Hautalterung sind und absolut nichts Schlimmes an sich haben, gibt es Betroffene, die das Aussehen der Pigmentflecken und die Hautveränderung stört. Die Altersflecken benötigen eigentlich keine medizinische Behandlung. Wenn du dich allerdings sehr gestört fühlst durch deine Pigmentflecken, gibt es immer eine Lösung, die auf eigene Kosten zu entfernen. Wenn du bereits Altersflecken hast und sie entfernen lassen möchtest, gibt es verschiedene Behandlungsmethoden.

Verschiedene Methoden gegen eine Altersflecken-Behandlung

  1. Altersflecken-Bleichcreme: Eine aufhellende Bleichcreme, die auf natürlichen Wirkstoffen basiert, kann die Farbpigmente auf der Haut nach und nach heller aussehen lassen. Dafür verantwortlich sind Fruchtsäure oder Süßholzwurzel-Extrakt sowie Vitamin-A oder Hydrochinon. Die chemischen Substanzen kurbeln der Prozess auf der Haut an und sich nicht bedenklich in der Anwendung. Die Bleichcreme gegen Altersflecken ist frei verkäuflich.
  2. Lasertherapie: Die Lasertherapie gegen Altersflecken ist preislich etwas höher angesetzt. Bei der Lasertherapie sind mehrere Sitzungen nötig, die kostspieliger sind. Aber das Lasern ist auch sehr wirkungsvoll. Denn die Laserstrahlen lösen die Dichte vom Melanin in der Haut auf. Die Hautstruktur verbessert sich und wirkt somit vitaler und frischer.
  3. Kältetherapie: Bei der Kältetherapie spricht man von der Kryotherapie. Eine kleine Glasspitze wird auf die behandelnde Stelle aufgesetzt und mit Stickstoff behandelt. Die Oberfläche der Haut wird vereist und die oberste Hautzelle stirbt an. Nach zwei Wochen ist der Fleck weniger sichtbar, bis er irgendwann ganz verschwinden.
  4. Fruchtsäure-Peeling: Ein Fruchtsäure-Peeling schafft es, die oberste Hautschicht schonend zu lösen, damit eine neue hellere Schicht entstehen kann. Das Fruchtsäure-Peeling kann großfleckiger angewandt werden und ist definitiv günstiger als eine Laserbehandlung.
  5. Dermabrasion: Bei einer Dermabrasion wird die oberste Hautschicht ganz fein mit einer Fräse abgeschliffen, damit sich eine neue Hautschicht bilden kann. Dadurch, dass die Haut dort abgeschliffen wird, können Narben entstehen.

Welche Methode für deine Haut am besten geeignet ist, sollte dein Hautarzt genauer abschätzen können.

Wie kann ich Altersflecken verhindern?

So richtig kannst du die Altersflecken nicht verhindern. Sie gehören zu unserem Alterungsprozess dazu und sind völlig natürlich. Eine wichtige präventive Maßnahme dabei sollte aber immer ein hoher Lichtschutzfaktor sein, der täglich auf deine Haut, sowohl auf deinem Körper als auch im Gesicht aufgetragen werden sollte. Die UV-Strahlen greifen unsere Haut an, auch wenn es bewölkt ist. Umso wichtiger ist es also, immer auf einen Sonnenschutz zu setzen. Da gibt es auch weitere Faktoren, die die Altersflecken begünstigen können, die wir aber verhindern könnten, wenn wir besonders darauf achten:

  • Gesunde Ernährung: Eine gesunde Ernährung spiegelt sich in unserer Haut wieder. Wer genug Vitamine und Nährstoffe zu sich nicht, wird länger von den Altersflecken verschont bleiben können. Irgendwann werden sie allerdings trotzdem sichtbar.
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin: Alkohol und Nikotin lassen die Haut schneller Altern und stoppen die hauteigene Kollagenproduktion. Umso wichtiger ist es, weniger bis gar nicht zu rauchen.
  • Regelmäßige Bewegung oder Sport: Wer sich regelmäßig bewegt und sportlich Aktiv ist, wird seine Zellproduktion ankurbeln. Du wirst schnell merken, dass du dich fitter fühlst und deine Haut besser wird. So kannst du es schaffen, dass dein Körper eine längere Zeit Hyaluron und Kollagen produzieren wird, was dich von innen frisch erstrahlen wird.

Welche Hautcreme kann ich verwenden?

Hautcreme für das Gesicht: In der Regel solltest du immer darauf achten, dass die Hautcreme wichtige Inhaltsstoffe beinhaltet, die deine Haut pflegen und nicht zusätzlich schaden. Ein UV-Schutz ist hier das höchste Gebot. Eine Anti-Aging-Creme mit Lichtschutzfaktor ist ein Muss, das deine vorzeitige Hautalterung besser regulieren kann.

Handcreme: Auch hier ist es besonders wichtig, dass deine Hautcreme pflegende Nährstoffe enthält und deine feine Haut weich pflegt. Hier kannst du darauf achten, dass deine Handcreme ein „hand protector“ ist und beispielsweise Sheabutter beinhaltet.

Diese Inhaltsstoffe sollten unbedingt gemieden werden:

  1. Alkohol
  2. Parfum/ Duftstoffe
  3. Konservierungsstoffe
  4. Gylcerin
  5. Parabene

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Verwendete Quellen: apotheken-rundschau.de, minimed.at

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