Spar-Tipps 2022: Diese 3 Geld-Fehler macht jeder von uns

Spar-Tipps 2022: Diese 3 Geld-Fehler macht jeder von uns

Du möchtest sparen, doch trotz aller Bemühungen ist am Ende des Monats nie Geld übrig? Wir verraten dir die drei größten Geld-Fehler!

Gerade jetzt, wo die Kosten für Strom, Gas und Benzin in die Höhe schnellen, sind wir angehalten, zu sparen. Nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch mit Blick auf unser Konto sollten wir also auf unsere Ausgaben achten. Doch obwohl wir bereits einige Spartipps beherzigen, schleichen sich einige Geld-Fehler in unseren Alltag ein. Doch wie genau lassen sich die Kosten einfach und effizient senken? Wir verraten dir, welche drei Fehler wir alle beim Sparen machen und geben dir Tipps, wie du diese umgehen kannst.

Das sind die 3 größten Fehler beim Sparen

1. Den Überblick über Verträge und Abos verlieren

Internet, Handytarif oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio: Die meisten von uns wissen vor lauter Verträgen und Abos gar nicht mehr, wie hoch die einzelnen Beträge sind, die Monat für Monat anfallen. Möglicherweise hast du die Tarife auch schon vor langer Zeit abgeschlossen. Einige von ihnen benötigst du mittlerweile vielleicht sogar gar nicht mehr. In solchen Fällen lohnt es sich, die Anbieter zu kontaktieren und sich nach Wechselangeboten zu erkundigen. Häufig reagieren die Anbieter sehr kulant und lassen dir einen preisgünstigeren Tarif zukommen. Fragen kostet nichts! Also kontaktiere schnell den Anbieter oder überlege, ob sich eine Kündigung des Vertrags lohnt. Gerade monatlich anfallende Kosten machen aufs Jahr gesehen einen großen Unterschied. Auch vermeintliche Kleinstbeträge sollten daher im Blick behalten werden. Spartipp: Experten empfehlen, ein Haushaltsbuch zu führen, wo du alle Ein- und Ausgaben auflisten kannst. Wem das zu oldschool ist, der kann auch eine passende App herunterladen, in der die Kosten eingetragen werden können. Weitere Tipps, wie du effektiv Geld sparen kannst, erfährst du hier.

2. Über Geld spricht man nicht...

Mutti hat dir beigebracht, dass du das Thema Geld besser verschweigen solltest? In dem Punkt liegt sie leider falsch, denn mittlerweile sollte Geld kein Tabu-Thema mehr sein. Gerade auch in Hinblick auf eine gerechte Bezahlung zwischen Männern und Frauen sollten wir alle daran interessiert sein, sich auszutauschen. Nur so können schließlich Missstände ans Tageslicht befördert werden. Nicht nur in Sachen Gehalt, sondern auch in anderen Bereichen zahlt es sich (im wahrsten Sinne des Wortes) aus, sich mit Freunden und Bekannten über Kosten auszutauschen. Vielleicht hat deine beste Freundin einen richtig guten Deal mit einem Stromanbieter abgeschlossen, von dem du auch profitieren kannst? Oder dein Bruder hat einen Trick entdeckt, wie er beim Wocheneinkauf sparen kann? Reden ist in diesem Fall also nicht Silber, sondern eher Gold.

3. Alles mit der Karte zahlen und jeden Rabatt mitnehmen

Gehörst du auch zu den Personen, die alles mit der Karte bezahlen? Das ist an sich natürlich sehr praktisch, weil lästiges Bargeld gar nicht erst mitgeschleppt werden muss. Leider verleitet die Kartenzahlung jedoch dazu, den Überblick über die Ausgaben zu verlieren. Denn häufig wissen wir gar nicht mehr, wie viel der Kaffee, das Brötchen beim Bäcker oder das Eis gekostet haben. Auch wenn es sich dabei um kleine Beträge handelt, auf den Monat gerechnet läppern sie sich. Wenn du das Geld in Form von Scheinen und Münzen in deinen Händen hältst, gehst du viel bewusster damit um und verlierst nicht so schnell den Überblick über deine Ausgaben. Wenn dir das Barzahlen zu umständlich ist, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf dein Konto. Checke dort deine Ausgaben und mache dir bewusst, wie hoch die abgebuchten Beträge sind. Übrigens: So schön Rabatte auch sein möge, nicht immer solltest du zuschlagen! Sie verleiten dich dazu, Dinge zu kaufen, die du eigentlich gar nicht wirklich brauchst und nur impulsiv haben möchtest, weil sie gerade im Sale sind. Am besten schreibst du dir jeden Monat eine Liste und notierst deine Must-haves. Stehen sie am Ende immer noch darauf, dann sind sie wirklich vonnöten und du kannst dir Preisangebote einholen.

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Verwendete Quellen: sparkasse.de, verbraucherzentrale.com

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