Schweißflecken entfernen: Mit Hausmitteln die Flecken loswerden

Schweißflecken entfernen: Mit diesen Hausmitteln wirst du sie los

Schweißflecken entstehen auf Kleidung und sind leider ziemlich nervig. Wie du die unschönen gelben und weißen Flecken aus deiner Kleidung entfernen kannst, liest du hier.

Schweißflecken im T-Shirt
© iStock
Mit welchen Hausmitteln lassen sich Schweißflecken entfernen?

Jeder von uns schwitzt. Schwitzen ist gesund und ein Zeichen dafür, dass unser Organismus richtig arbeitet. Doch die Schweißflecken auf unserer Kleidung hingegen sind weniger erfreulich.

Warum schwitzen wir?

Schweiß ist eine natürliche Reaktion des Körpers. In gewissen Situationen wie beim Sport, heißen Temperaturen und sogar beim Dating schwitzen wir. Wenn es zu warm ist, wir viel Sport treiben, reagiert unser Körper und produziert mehr Schweiß. So wird unser Körper runtergekühlt. Diese Art vom Schweiß bezeichnet man im Fachjargon auch als das thermoregulatorische Schwitzen. Der „Stress-Schweiß“ entsteht unabhängig von Temperatur und Sport, viel mehr wird der Stress-Schweiß vom Adrenalin und von Hormonen reguliert.

Schweißflecken lassen sich normalerweise einfach in der Waschmaschine entfernen. Vor allem weiße Schweißflecken auf dunkler Kleidung.

Auf hellen Textilien, besonders bei weißen T-Shirts, Blusen und Hemden, halten sich die Schweißflecken hartnäckig. Mit der Zeit werden die Schweißflecken unter der Achsel sichtbarer und es entstehen gelbe Flecken. Warum das so ist? Gelbe Schweißflecken in Textilien entstehen durch eine Reaktion vom salzhaltigen Schweiß und Körperfett. In Verbindung mit Deodorants werden die Schweißflecken auf weißer Kleidung gelblich sichtbar. Die gelben Flecken sind meist erst nach dem Waschgang in der Waschmaschine sichtbar. Die Aluminiumsalze in den meisten Deodorants reagieren während der Wäsche mit den Inhaltsstoffen des Waschmittels und hinterlassen so gelbe Schweißflecken auf weißen Oberteilen.

Schweißflecken sollten übrigens kein Grund sein, das Kleidungsstück zu entsorgen. Inzwischen gibt es viele Sprays und chemische Mittel, die gegen Schweißflecken entfernen können. Da die Chemikalien aber die Umwelt belasten, empfehlen wir dir, auf Hausmittel zu setzen. Denn es gibt natürliche Hausmittel, die effektiv den Schweißflecken den Kampf ansagen.

Am Ende ist es nämlich gleich, wie die Schweißflecken entstehen. Die gelben und weißen Flecken in der Kleidung sind nervig und sehen einfach unschön aus. Wie du also die Schweißflecken und den Schweißgeruch, der meist einhergeht, richtig entfernst und welche Hausmittel am besten helfen, erklären wir dir.

Schweißflecken entfernen mit diesen Hausmitteln klappt es

  1. Essig hilft gegen Schweißflecken und Schweißgeruch: Essig ist ein wahres Multitalent, wenn es um effektive Hausmittel geht. Essig hilft nicht nur gegen die gelben Verfärbungen auf heller Kleidung, es entfernt auch weiße Schweißränder auf dunklen Oberteilen. Um die Schweißflecken beseitigen zu können, musst du deine Textilien für mehrere Stunden in Haushaltsessig legen. Bei Essigessenz werden viel Teile mit Wasser verdünnt. Anschließend kommen die Kleidungsstücke in die Waschmaschine.
  2. Backpulver/ Soda entfernt Schweißflecken: Allerdings sollte das Backpulver nur bei unempfindlichen Materialien und vor allem nur auf weißen Kleidungsstücken verwendet werden. Backpulver kann sonst die Farben der Textilien ausbleichen und nicht nur die Schweißflecken entfernen. Dafür gibst du einen Teelöffel Backpulver auf den angefeuchteten Schweißfleck und reibst mit deinen Fingerkuppen das Backpulver ein. Kurz einwirken lassen und gründlich ausspülen. Danach kann das Kleidungsstück normal in der Waschmaschine gewaschen werden.
  3. Zitronensäure hilft gegen Schweißflecken: Zitronensäure hilft ähnlich wie Backpulver nur bei unempfindlichen Stoffen. Und auch hier sollte Zitronensäure gegen Schweißflecken nur an heller Wäsche verwendet werden. Der Schuss Zitronensäure (etwa 30 Milliliter) wird mit zwei Liter Wasser vermengt. Die Das Textil wird über Nacht in die Zitronensäure-Mischung eingelegt. Am nächsten Morgen kann es wie gewohnt in der Waschmaschine gewaschen werden.
  4. Gallseife hilft gegen Schweißflecken und entfernt die hartnäckigen Flecken verlässlich: Die Gallseife gibt es in der Drogerie in zwei verschiedenen Formen zu kaufen: Flüssige Gallseife und feste Gallseife. Beide haben die gleiche Wirkung. Die Gallseife wird direkt auf den Fleck gegeben. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit wird die Gallseife ausgespült und das Kleidungsstück wandert problemlos in die Waschmaschine zur anderen Wäsche. Falls die Flecken nach dem Waschgang weiterhin leicht sichtbar sein sollten, kannst du den Vorgang wiederholen.
  5. Aspirin soll wahre Wunder bewirken und die Flecken innerhalb von 30 Minuten entfernen. Dafür werden ein bis zwei Aspirintabletten benötigt, die einfach zerrieben werden. Das Pulver anschließend mit ein wenig Wasser vermengen, bis eine cremige Konsistenz dabei entsteht. Diese Creme kannst du dann einfach auf die Schweißflecken streichen, eine halbe Stunde einwirken lassen und ab in die Waschmaschine damit!

Weitere Tipps zum Schweißflecken entfernen

Bei 60 Grad waschen: Die Schweißflecken lassen sich in der Waschmaschine bei 60 Grad entfernen. So kannst du sichergehen, dass die Bakterien, die im Schweiß enthalten sind, beim Waschen auch wirklich abgetötet werden.

Flüssigwaschmittel: Das Flüssigwaschmittel kann leichter in die Textilfasern eindringen.

Feine Wäsche: Bei empfindlichen Textilien wie Seide oder Polyester solltest du die Finger von hohen Temperaturen lassen. Beim Waschen sollte das Wasser nicht heißer als 30 Grad sein.

Deoflecken vermeiden mit dem richtigen Deodorant

Mit Hausmitteln lassen sich die nervigen Schweißflecken entfernen. Allerdings kannst du die Deoflecken, die die unschönen gelben und weißen Flecken auf der Wäsche entstehen lassen, ganz einfach umgehen. Denn Deoflecken sind nur wegen gewissen Deodorants sichtbar. Welches Deodorant du also am besten benutzen kannst, das nicht schädlich ist und Deoflecken vorbeugt, ist ganz einfach erklärt: Achte beim Kauf deines nächsten Deos darauf, dass keine Inhaltsstoffe wie Aluminium oder nur Wortteile wie „-aluminium“ oder „-alumina“ hinten auf dem Etikett aufgelistet sind. Deoflecken entstehen meist im Zusammenhang mit Schweiß und Hauttalg. Diese zwei oxydieren mit dem Aluminiumchlorid, das in vielen Deos enthalten ist. Wenn du also nicht nur deinem Körper etwas gutes tun willst, sondern auch deiner Kleidung, sparst du dir die lästigen Schweißflecken auf deiner Wäsche und musst nicht mit Hausmitteln gegen die Flecken vorgehen.

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Verwendete Quellen: utopia.de, haus.de

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