Bettwäsche wechseln: So oft solltest du es wirklich tun

Bettwäsche wechseln: So oft solltest du es wirklich tun

Wie oft sollte man eigentlich seine Bettwäsche wechseln? Wir haben uns jetzt näher mit dem Thema befasst und verraten dir jetzt alle wichtigen Infos.

Bett mit weißer Bettwaesche
© Pexels/Ksenia Chernaya
Du bist dir nicht sicher, wie oft und warum überhaupt du deine Bettwäsche wechseln solltest? Hier findest du alle Infos!

Im besten Fall liegen wir in unserem Bett täglich acht Stunden und genießen unsere Nachtruhe und unseren Schönheitsschlaf. Manchmal gehen wir nachts jedoch erst später schlafen (wir geben Netflix die Schuld), sodass sich unsere Schlummerzeit verkürzt. An Wochenenden hingegen bleiben wir manchmal auch mal länger als die angedachten acht Stunden in den Federn. Wie auch immer, Fakt ist, dass wir in unserer Bettwäsche täglich genügend Zeit verbringen, sodass diese regelmäßig gewechselt werden sollte. Doch warum eigentlich und wie oft sollte die Bettwäsche eigentlich ausgetauscht werden? Alle wichtigen Infos, Tipps und Tricks rundum Hygiene, Bettbezüge und Bettwäsche wechseln, verraten wir dir hier.

Wie oft Bettwäsche wechseln?

Es gibt keine Faustregel, die genau festlegt, wie oft du deine Bettwäsche wechseln solltest, da viele Faktoren eine Rolle spielen: die Jahreszeit, ist man Nacktschläfer oder Allergiker, schläft man mit Haustieren? Im Hinterkopf solltest du allerdings trotzdem bedenken, dass du jede Nacht im Schlaf viel Schweiß, Hautschuppen und Haare verlierst, die sich im Gewebe der Bettwäsche ansammeln.

Damit sich der Schmutz und Milben nicht anhäufen, solltest du deine Bettwäsche und Laken im Normalfall also alle zwei Wochen wechseln. Natürlich gibt es aber auch Ausnahmefälle, bei denen du schon viel öfter deinen Bezug wechseln solltest. Hier sind einige Beispiele.

Wie oft Bettwäsche wechseln bei Erkältung, Fieber und Krätze?

Fühlst du dich krank, bist erkältet, hast Fieber oder leidest unter plötzlicher Krätze oder einem Ausschlag im Gesicht solltest du deine Bettwäsche erst dann wechseln, wenn du dich vollständig auskuriert hast. Sollte die Krankheit mehrere Wochen andauern, solltest du die Bettbezüge spätestens nach einer Woche wechseln und dann noch mal, sobald die Symptome nachlassen und du dich besser fühlst. So vermeidest du, dass die Keime sich nicht weiter verbreiten und die Krankheit erneut ausbricht. Hier verraten wir dir übrigens, welche Hausmittel gegen Hautausschlag helfen.

Wie oft Bettwäsche wechseln bei Allergien?

Du bist gegen Pollen, Hausstaub oder Milben allergisch? Dann solltest du deine Bettwäsche am besten einmal pro Wochen wechseln, damit sich deine Reaktionen nicht verschlimmern.

Wie oft Bettwäsche wechseln bei starkem Schwitzen?

Wer viel schwitzt und vor allem über Nacht, der sollte nicht länger als eine Woche in derselben Bettwäsche schlafen. Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen oftmals die Höchstgrenze überschreiten, kann es nachts ziemlich warm werden und wir schwitzen mehr, wodurch sich vermehrt Bakterien und Milben im Gewebe und Bett ansammeln. Denke also daran, einmal pro Woche die Bettbezüge auszutauschen. Das gilt übrigens auch für Nacktschläfer.

Wie oft Bettwäsche wechseln bei Kindern?

Da Kleinkinder und Babys besonders anfällig für Krankheitserreger sind, solltest du das Bettzeug und die Bettwäsche einmal pro Woche wechseln.

Wie oft Bettwäsche wechseln mit Haustieren Erkältung?

Dasselbe gilt auch, wenn du dir deine Matratze und dein Bett mit deinem Hund, Katze oder einem anderen Haustier teilst. Diese schwitzen ebenfalls und verlieren Haare. Einmal pro Woche solltest du deine Bettwäsche in diesem Fall auf jeden Fall wechseln.

Bettwäsche wechseln: Was passiert, wenn ich es nicht tue?

Wir verlieren in der Nacht viel Schweiß, Hautschuppen und Haare im Bett, die für Bakterien, Keime und Milben die perfekte Brutstätte anbieten. Folgende Dinge können passieren, wenn du deine Bettwäsche nicht regelmäßig wechselst und von den Viren befreist:

  1. Fettige Haare: Gerade im Sommer schwitzen wir nachts viel. Wer dann noch dünne Haare hat, seine Mähne vor dem Schlafengehen nicht gewaschen hat und sich immer wieder auf dasselbe Kopfkissen legt, kann davon ausgehen, dass er am nächsten Morgen immer wieder mit fettigen und öligen Strähnen aus dem Bett aufwacht.
  2. Verfärbung: Durch den Schweiß sammeln sich übrigens nicht nur Bakterien in den Fasern deiner Bettwäsche, auch der Stoff kann sich auf Dauer leicht gelblich verfärben. Diese können auf der Matratze, auf der Bettwäsche oder auf dem Kopfkissen zu sehen sein. Letzteres kann vorkommen, wenn deine Kopfhaut stark schwitzt.
  3. Übler Geruch: In deiner Bettwäsche und auch auf deinem Kissenbezug sammelt sich über Nacht viel Schweiß, Speichel und eventuell auch Essensgerüche, die an deinem Schlafanzug haften geblieben sind. Wechselst du deine Bettwäsche nicht regelmäßig, können sich all diese Düfte mischen und für einen ganz schön üblen Geruch sorgen.
  4. Pickel und Hautausschläge: Je sensibler deine Haut, umso wichtiger ist es, dass du deine Bettwäsche regelmäßig wechselst. Ansonsten können sich die wachsenden Bakterien auf deine Haut übertragen und für Akne, Spätakne, Pickel, Unreinheiten und Hautausschlägen sorgen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass du vor dem Schlafengehen immer dein Make-Up entfernst, damit die Reste nicht an der Bettwäsche haften bleiben und die Bakterien sich nicht vermehren.

Bettwäsche wechseln: Wie wasche ich meine Bettzeug richtig?

Nachdem wir dir bereits verraten haben, wie Handtücher waschen richtig funktioniert, solltest du auch darüber informiert sein, wie du deine Bettwäsche und Laken optimal wäschst. Generell gilt: Je heißer, umso besser! Dadurch sterben nämlich auch die hartnäckigsten Bakterien und Keime auf dem Bettzeug ab.

Ab 60 Grad ist es also empfehlenswert. Trotzdem solltest du vorher auf jeden Fall einen Blick auf das Etikett deiner Bettwäsche werfen, um eine Nummer sicherzugehen. Bei sensiblen Stoffen wie Seide, Satin oder Leinen bietet sich nämlich an, das Bettzeug nur zwischen 30 und 40 Grad zu waschen.

Denke auch daran, dass nicht nur die Bettwäsche an sich regelmäßig in die Waschmaschine landen sollte, sondern auch weitere Textilien auf dem Bett. Dein Kissen und die Bettdecke sollten nämlich auch hygienisch bleiben und immer wieder mal gereinigt werden, um eine Ansammlung von Bakterien und Keimen zu vermeiden.

Du willst noch mehr Lifestyle-Themen? Wie wäre es hiermit?: Backofen reinigen, Kühlschrank reinigen, Wasserkocher entkalken und Silberschmuck reinigen.

Verwendete Quellen: matratzenwissen.de, infranken.de

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