Wie oft BH wechseln und waschen?

Wie oft BH wechseln und waschen? So oft solltest du deine Unterwäsche wechseln

Die meisten Frauen tragen ihn täglich, doch sicherlich hast du dich schon einmal gefragt, wie oft du deinen Lieblings-BH in die Waschmaschine geben solltest. Wir verraten dir alle Infos!

80 Prozent der Frauen tragen in Deutschland täglich einen BH. Doch nach wie vielen Tagen sollte dieser eigentlich gewechselt werden? Und wie viele BHs sollte eine Frau besitzen? Fragen über Fragen. Wir verraten dir alle wichtigen Infos zur Dauer des Tragens und geben dir Tipps, wie du beim Waschen vorgehen solltest.

Wie oft solltest du den BH wechseln?

Wie oft du deinen BH waschen und wechseln solltest, hängt maßgeblich davon ab, zwischen wie vielen Modellen du unter der Woche wechselst. Trägst du innerhalb von sieben Tagen drei verschiedene BHs, müssen diese natürlich öfter gewaschen werden als, wenn du zwischen sechs unterschiedlichen auswählst. Insgesamt gilt: Ein BH sollte spätestens nach drei- bis sechsmaligem Tragen gewaschen werden und in die Waschmaschine wandern. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, ob du viel schwitzt oder Sport getrieben hast. Sport-BHs solltest du am besten direkt nach dem Workout in die Waschmaschine geben, da sich hier viel Feuchtigkeit ansammeln kann, was ein optimaler Nährboden für Bakterien ist, ähnlich wie beim Pyjama wechseln, was viele vergessen.

Genauso solltest du übrigens mit Handtüchern nach dem Sport verfahren. Tipp: Damit du möglichst lange etwas von deiner Unterwäsche hast, empfehlen Haushaltsexperten die Rotation zwischen mehreren BHs, damit die Fasern des Stoffes nicht angegriffen werden. Denn wenn du vorwiegend zwei Lieblings-BHs trägst, müssen diese natürlich dementsprechend häufig gewaschen werden und können schneller in Mitleidenschaft gezogen werden. Was du beim Waschen und Trocknen der Unterwäsche beachten solltest, erfährst du weiter unten im Artikel.

Wie viele BHs solltest du besitzen?

Den richtigen BH zu finden, ist schon schwierig genug, aber gleich mehrere? Ja, unbedingt! Es ist wichtig, dass du zwischen mehreren Modellen auswählen kannst und dich nicht nur mit zwei verschiedenen Lieblings-BHs durch die Woche rettest. Statistiken zufolge benötigen Frauen durchschnittlich mindestens (!) vier BHs pro Woche, um hygienisch einwandfrei den Alltag zu meistern. Wichtig ist jedoch, dass du auf die richtige Passform, deine BH-Größe und den Komfort achtest. Investiere also lieber in einige hochwertige und gut sitzende BHs, anstatt 20 minderwertige Unterwäsche-Stücke zu besitzen. Um dir einen Überblick zu verschaffen, haben wir dir eine kleine Liste mit BH-Modellen zusammengestellt, die in keinem Kleiderschrank fehlen sollten:

  • Zwei bequeme Lieblings-BHs für den jeden Tag: Damit du deinen Alltag entspannt meistern kannst, sollten die BHS aus Baumwolle bestehen, da dieses Material verschleißfest und atmungsaktiv ist.
  • Sport-BHs: Je nachdem, wie viel Sport du treibst, solltest du auch die Menge der Sport-BHs anpassen. Mindestens zwei sind jedoch zu empfehlen, damit du sie ausreichend oft waschen kannst und nicht ohne dastehst, wenn einer mal noch trocknen muss.
  • Zwei BHs mit Bügel: Sie heben die Brüste und bieten einen leichten Push-up-Effekt sowie einen guten Halt.
  • Ein BH für T-Shirts: Diese Unterwäsche punktet mit geformten Schalen, die unter dünner Kleidung nicht auffällt und quasi unsichtbar ist. Außerdem formen sie eine schöne Brust.
  • Zwei bis drei BHs für besondere Gelegenheiten: Falls eine Party oder eine Hochzeit stattfindet, kannst zu diesen BHs greifen und dir besonders schöne Unterwäsche anziehen.
  • Ein Multiway-BH: Diese Form der BHs sind besonders praktisch, da du ihre Träger variabel verstellen kannst. So ist es möglich, die Träger komplett abzumachen und einen Bandeau-Effekt zu kreieren. Gleichzeitig kannst du den BH auf dein Oberteil abstimmen, sodass die Träger nicht hervorblitzen.

Insgesamt gilt: Denke clever, wenn es um die Farbe deiner Unterwäsche geht. Am besten entscheidest du dich für ein oder zwei BHs, die dem Farbton deiner Haut entsprechen. Das ist zwar nicht immer die Variante mit dem meisten Sexappeal, allerdings im Alltag sehr praktisch, da der BH nicht durch die Kleidung scheint. Wenn du es lieber mit Farbe magst, dann kannst du auch auf Unterwäsche in Rot zurückgreifen. Genau wie Rose bietet diese Farbnuance nämlich den Vorteil, dass sie unter dünner oder weißer Kleidung weniger hervorsticht. Übrigens: Die Menge an BHs nach oben ist natürlich offen. Lass dich im Fachgeschäft zu deiner perfekten BH-Größe beraten, sodass du in der Lage bist, die richtigen Modelle auszusuchen. Nicht nur deiner Haut, sondern auch deiner Körperhaltung tust du nämlich mit dem stetigen Wechseln der Unterwäsche etwas Gutes. Durch das Tragen verschiedener Modelle sind die Träger an unterschiedlichen Stellen platziert und es wird nicht ständig nur an einer bestimmten Stelle Druck ausgeübt. So entlastest du deinen Körper und vermeidest fiese Schmerzen.

Diese 5 Dinge passieren, wenn du den BH nicht oft genug wechselst

1. Deine Brustwarzen können aufscheuern

Wenn du deinen Lieblings-BH nur sehr selten wechselst, kann sich Feuchtigkeit zwischen dem Stoff und deiner Haut ansammeln. Auf diese Weise entsteht ein Reibungseffekt, der wiederum wunde Brutwarzen auslösen kann. Das kann ganz schön schmerzhaft werden und sollte daher dringend vermieden werden.

2. Einzündung der Haut

Wie auch bei anderen Kleidungsstücken sammeln sich in deinem BH Bakterien an. Aufgrund des angenehm warmen und feuchten Klimas können sie sich besonders gut vervielfachen. Bakterien sind nicht per se schlecht für dich, denn einige wirken sich sogar günstig auf deine natürliche Hautflora aus. Allerdings wird es kritisch, wenn du immer den gleichen BH anziehst. Er sitzt schließlich immer an der identischen Stelle, wo er für Reibung sorgt, sobald du eine Bewegung durchführst. Dadurch steigt das Risiko für Entzündungen auf der Haut enorm. Ist erst einmal eine solche Entzündung entstanden, eignet sie sich hervorragend als Sammelpool für Bakterien und stellt den idealen Nährboden für Erreger dar. Die gebildeten Pilze sind hartnäckig und lassen sich lediglich mit speziellen Cremes oder durch Auftragen von Desinfektionsmittel entfernen. Um dir diese schmerzhafte Angelegenheit zu ersparen, solltest du regelmäßig zu einem neuen BH greifen und deine getragene Unterwäsche waschen.

3. Akne kann entstehen

Gerade im Sommer oder beim Sport schwitzen wir stark. Genau dann solltest du deinen BH spätestens nach dem dritten Mal Tragen wechseln, besser sogar täglich einen neuen anziehen. Ansonsten kann es passieren, dass sich durch den Schweiß und die Feuchtigkeit Bakterien im BH bilden können. Das ist nicht nur ziemlich ekelig, sondern auch unschöne Pickelchen können die Folge sein. Auch auf deinen Schultern sowie am Brustkorb kannst du nämlich Akne bekommen. Falls du also viel schwitzt, dann greife auf BHs aus Baumwolle zurück. Sie sind atmungsaktiv und robust, sodass du sie häufigen Wäschen problemlos aussetzen kannst.

4. Bildung von Flecken wird gefördert

Du hast dich ausgiebig mit Deo eingesprüht, aber dabei nicht nur deine Achseln getroffen, sondern auch deinen Lieblings-BH? Die Folge sind Flecken an den Rändern deiner Unterwäsche. Diese können ziemlich hartnäckig sein. Deshalb gilt: Besser einmal zu viel waschen als einmal zu wenig.

5. BH kann anfangen zu stinken

Egal, wie oft du dich duschst, ab einer bestimmten Tragezeit fängt dein BH leider unweigerlich an zu riechen. Dieser Geruch nach Schweiß breitet sich ungünstigerweise nicht nur auf deiner Unterwäsche aus, sondern greift auch deine restlichen Kleidungsstücke an. Bemerkst du einen unangenehmes Müffeln, so ist es allerhöchste Zeit, ihn zu waschen.

Wie wasche ich meinen BH richtig?

Darf ich die BHs in die Waschmaschine und den Trockner geben? Und wenn ja, welches Waschmittel eignet sich? Ist Weichspüler ok? Jetzt erfährst du alle Infos, wie du deine Unterwäsche richtig reinigst:

Handwäsche

Die schonendste Variante, deinen BH zu waschen, besteht in der Handwäsche. Besonders bei vorgeformten Dessous mit Bügel solltest du schonend vorgehen, damit sie möglichst lange ihre Form behalten und keine Dellen bekommen. Außerdem werden bei der Handwäsche die Fasern der BHs nicht so stark belastet. So funktioniert’s:

  1. Für die Handwäsche füllst du einfach lauwarmes Wasser in eine Schüssel und fügst einen Klecks Feinwaschmittel hinzu.
  2. Weiche anschließend deine BHs darin ein und spüle sie anschließend mit kaltem Wasser sorgfältig aus.

Waschmaschine

Wer wenig Zeit hat oder wem die Handwäsche zu aufwändig erscheint, der kann seine Unterwäsche auch in der Waschmaschine reinigen. Folgende Dinge solltest du dabei beachten:

  • Stelle das Waschprogramm "Handwäsche" oder einen "Schonwaschgang" ein. Verzichte auf das Schleudern.
  • Wasche deine BHs nicht über 40 Grad. Noch besser sind niedrige Temperaturen, wie beispielsweise 30 Grad. Verzichte auf Weichspüler, denn er greift die elastischen Fasern der BHs an und benutze schonendes Waschmittel für Feinwäsche.
  • Greife auf einen Wäschesack oder Wäschenetz zurück. Feinwaschmittel oder Hygienespüler reichen vollkommen aus.
  • Schließe alle Häkchen des BHs, damit diese sich nicht in den anderen Kleidungsstücken verhaken.
  • Die Schalen der BHs sollten nicht nach innen gedreht werden.
  • Die BHs an der frischen Luft trocknen lassen und niemals in den Trockner geben.
  • Beachte dabei aber stets auf die Angaben des Pflegeetiketts.
  • Spitzen-BHs, Dessous oder Unterwäsche aus Seide sollte niemals in der Waschmaschine gewaschen werden!

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Verwendete Quellen: kurier.at, praxistipp.de, fitforfun.de

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