6 Dinge, für die du kein schlechtes Gewissen mehr haben musst

6 Dinge, für die du kein schlechtes Gewissen mehr haben musst

Wer kennt es nicht: Für jedes noch so kleines Ding redet man sich selbst ein schlechtes Gewissen ein. Damit ist jetzt Schluss!

Ständig entschuldigen wir uns für Dinge, für die wir uns nicht einmal schuldig fühlen sollten. Und das schlechte Gewissen lässt uns nicht mehr los. Doch dem solltest du jetzt ein Ende setzen! Werde dir bewusst, dass du dich für diese sechs Dinge nicht schuldig fühlen solltest:

Vom schlechten Gewissen geplagt

Es beeinflusst uns in unserem Handeln und Denken, trübt die Sicht auf Beziehungen und Dinge: das schlechte Gewissen. Haben wir es einmal, liegt es schwer über allem, was wir tun. Besonders Menschen, die es anderen immer recht machen wollen und die die eigenen Bedürfnisse hinten an stellen, quälen sich tagtäglich mit Schuldgefühlen. Und das, obwohl sie diese Gefühle eigentlich nur dafür haben sollten, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle nicht als oberste Priorität zu haben.

Dabei ist es überhaupt nicht verkehrt, für andere da zu sein. Doch schwierig wird es, wenn du dein schlechtes Gewissen für ganz normale Dinge nicht mehr hinterfragst. Dafür wird es jetzt höchste Zeit, wieder ein Gleichgewicht in dein Denken zu bekommen. Für diese sechs Dinge solltest du dich ab jetzt nicht mehr schuldig fühlen  und auch nicht rechtfertigen:

1. Nein zu sagen

Besonders Menschen, die es IMMER allen recht machen wollen, kennen das Problem nur allzu gut: "Ja und Amen" zu allem sagen, weil das "Nein" nicht über die Lippen geht. Schließlich willst du ja niemanden verletzten. Sagst du "nein", fühlst du dich schuldig, sagst du "ja", fühlst du dich schlecht, weil du eigentlich lieber "nein" gesagt hättest. Ein wahrer Teufelskreis! Ein Mantra, mit dem du dich im Alltag viel besser fühlen wirst:

Es ist okay, zu anderen nein zu sagen, um besser für mich selbst da sein zu können. Ich bin wichtig.

2. Deine Gefühle

Gefühle suchst du dir nicht aus. Warum solltest du sie dann verheimlichen? Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Erzähle deinem Gegenüber wie du dich genau in dieser Situation fühlst. Das sorgt für Verständnis – und beugt ein schlechtes Gewissen vor.

Genauso wenig brauchst du dich dafür schuldig fühlen, keine Gefühle zu haben. Natürlich fühlt es sich nicht gut an, wenn nur eine Seite Zuneigung entwickelt – das lässt sich übrigens auch auf Freundschaften beziehen. Auch das hast du dir nicht ausgesucht und erzwingen lassen Gefühle sich erst recht nicht!

3. Krank zu sein

Du hast richtig gelesen: Du brauchst dich nicht schlecht fühlen, weil du dich schlecht fühlst – ob körperlich oder mental. Sollte uns die Corona-Pandemie eines gelehrt haben, dann, dass unsere Gesundheit wichtig ist. Deshalb ist es vollkommen unnötig, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil du krank bist. Vergleiche dich nicht mit anderen und höre auf die Signale, die dein Körper dir gibt. Solltest du dich zur Zeit mental schlecht fühlen, könnte dir dieser Artikel helfen: Stimmungstief im neuen Jahr? So kommst du wieder raus!

4. Auf Nachrichten nicht zu antworten

Kaum zu glauben, aber es gab auch Zeiten, in denen es noch kein Handy gab und Zeiten, in denen wir nicht zu jeder Sekunde erreichbar waren. Und die Welt hat trotzdem funktioniert. Deshalb ist es auch vollkommen in Ordnung, eine Nachricht zu ignorieren und nicht auf sie zu antworten. Fühlst du dich grade einfach nicht danach oder möchtest dir noch etwas Zeit nehmen, sollte kein schlechtes Gewissen dafür auf dich warten, dass du deine Bedürfnisse vorne an gestellt hast. Übrigens: Dafür brauchst du dich weder entschuldigen noch rechtfertigen.

5. Hilfe anzunehmen

Du willst immer für alle da sein, aber Hilfe anzunehmen fällt dir schwer? Wenn du diese Worte liest, sollte dir schon selbst auffallen, dass da irgendwas nicht ganz schlüssig ist. Niemand kann alles und Hilfe annehmen – oder nach ihr zu fragen – ist völlig okay.

Solltest du darüber nachdenken, dir professionelle Hilfe von einem Therapeuten oder einer Therapeutin zu suchen, schau dir doch mal diesen Artikel an: Psychotherapie: Was ist Psychotherapie? Infos, Fakten und Hilfe bei der Therapeut*innensuche

6. Ehrlich zu sein

Ehrlichkeit tut manchmal weh. Doch sie bietet auch immer Potential für Änderung. Menschen haben unterschiedliche Meinungen und Geschmäcker und das ist gut so. Sonst wäre die Welt ja langweilig. Niemand braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, weil er oder sie ehrlich ist – nur dafür, wie es ausgedrückt wird. 

Wir hoffen, dass dir diese kleine Übersicht helfen kann, nicht so hart mit dir selbst umzugehen. ❤️

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Verwendete Quellen: yogastreet.de, glomex.com

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