5 praktische Tipps, wie du deine Pflanzen nicht tötest

5 praktische Tipps, wie du deine Pflanzen nicht tötest

Dein Pflanzen-Daumen ist eher so hellgrün bis gelb? Dann haben wir hier fünf praktische Tipps für dich, wie du deine Pflanzen nicht tötest.

Pflanzen-Mama oder -Papa zu sein klingt so einfach: Pflanze im Topf an einen schönen Platz stellen, ab und zu gießen und fertig. Doch in der Realität kommen dabei meist vertrocknete Blätter, verfaulte Pflanzen oder herunterfallende Teile heraus. Wir haben fünf Tipps für dich, wie du deine Pflanzen nicht tötest!

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Pflanzen pflegen: So geht's!

Wer kennt es nicht – an einem schönen Sommertag schlenderst du durch die Stadt, siehst eine schöne Grünpflanze im Schaufenster des Blumenladens und nimmst sie kurzerhand mit. Denn du wolltest ja eh mehr grün in dein Zuhause bringen und außerdem verbessern Pflanzen das Raumklima. Und mit diesen Tipps klappt das mit dem grünen Daumen auch:

1. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Ganz nach diesem Motto solltest du klein anfangen und dir noch keine anspruchsvolle Geigenfeige ins Haus holen – auch wenn diese überall auf Instagram zu sehen sind. Zum Üben solltest du vielleicht eher mit einem Kaktus oder einer Sukkulente starten. Diese sind wassersparend, pflegeleicht und überleben es, wenn du sie mal einige Wochen vergisst. Solltest du dein Auge doch auf eine andere Pflanze geworfen haben, versuch es erst einmal mit Ablegern – zum Beispiel von Freunden oder Freundinnen oder aus deiner Nachbarschaft. Diese kosten meist kein oder nur wenig Geld.

2. Der richtige Standort

Hast du dir eine Pflanze deiner Wahl zugelegt, solltest du vor allem den richtigen Standort beachten. Dabei geht es nicht nur um den Platz in einem Raum, sondern auch um den Raum selbst:

  • Das richtige Zimmer: Pflanzen haben verschiedene Ansprüche. So überlebt nicht jede Pflanze im dunklen, feuchten Badezimmer, in der warmen Küche oder im sonnigen Wohnzimmer. Informier dich über die Ansprüche deiner Pflanze!
    Badezimmer: Farne, tropische oder subtropische Pflanzen
    Küche: Kräuter, tropische oder subtropische Pflanzen, anspruchslose Pflanzen
  • Richtiger Platz im Raum: Meist wählen wir den Platz unserer Pflanzen aufgrund des Optischen aus. Doch du solltest darauf achten, dass auch die Licht- und Temperaturverhältnisse stimmen. So sollte eine Pflanze meist nicht direkt über der Heizung an der Fensterbank stehen, da sie zu viel Wärme von unten bekommt und das Fenster zudem die Lichtstrahlen vervielfacht. Lese dich also vorher gut über die Bedürfnisse deiner Pflanze ein.

3. Schreib dir kleine Pflanzen-Anleitungen

Pflanzen sind eine kleine Wissenschaft für sich. Besonders, wenn du viele unterschiedliche Arten hast, kann man schon mal durcheinander kommen. Damit du die Bedürfnisse von Bogenhanf, Strelitzie, Orchidee und Co. nicht verwechselst, kannst du dir kleine Anleitungen schreiben, die du unter den Topf legst. Diese könnten in etwa wie ein kleiner Steckbrief aussehen:

  • Name: Bogenhanf
  • Das mag ich nicht: Staunässe
  • Das mag ich am liebsten: Temperaturen über 15 Grad
  • So pflegst du mich: 
    1. Heller Standort
    2. Gieß mich alle zwei Wochen, sobald die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
    3. Von März bis Oktober möchte ich ein Mal im Monat gedüngt werden.

4. Zeichen erkennen

Deine Pflanze kann zwar nicht sprechen, teilt dir aber trotzdem mit, wie es ihr geht. Hat sie Probleme, dann zeigt sie es dir – jetzt musst du die Zeichen nur noch deuten können:

  • Pflanze verliert übermäßig Blätter: Staunässe, Lichtmangel oder zu wenig Wasser
  • Gelbe Blätter: Nährstoffmangel, zu nass oder Schädlinge
  • Welke Blätter: Faule Wurzeln
  • Blasse Farbe: Zu sonniger Standort

5. Auch im Urlaub nicht vergessen

Was uns guttut, ist gar nicht mal so gut für deine Pflanzen: Urlaub. Denn während du dich erholst, haben deine Pflanzen oft eine Durststrecke. Damit du dich auch entspannen kannst und dich nicht um deine grünen Lieblinge sorgen musst, kannst du Vorkehrungen treffen. Frage zum Beispiel deine Nachbarn, ob sie deine Pflanzen gießen können. Es gibt auch ein paar Tricks, für die du niemanden in dein Zuhause lassen musst:

  1. Stelle deine Pflanzen aus der prallen Sonne.
  2. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser und stich ein paar Löcher in den Deckel. Nun steckst du sie mit dem Deckel nach unten in die Blumenerde.
  3. Oder du legst ein nasses Handtuch in die Badewanne, Dusche oder Spüle und stellst deine Pflanzen ohne Übertopf darauf. So können sie sich die benötigte Feuchtigkeit selbst holen.
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