Stirnfalten: Ursachen und wirksame Tipps

Stirnfalten: Ursachen und wirksame Tipps

Was hilft am besten gegen Stirnfalten und warum bekommt man sie? Wir verraten euch die Ursachen und geben Tipps zur Behandlung.

Stirnfalten: Frau steht vor dem Spiegel und runzelt die Stirn
© iStock
Wie entstehen Stirnfalten und was kann man dagegen tun?

Stirnfalten verleihen Charakter – und trotzdem möchte sie so ziemlich jeder Betroffene loswerden. Wie entstehen die Falten auf der Stirn? Und was hilft am besten gegen Stirnfalten? Hier erfahrt ihr es.

Wie entstehen Stirnfalten?

Die Ursachen von Stirnfalten sind auf unsere Mimik, aber auch auf die Hautalterung zurückzuführen. Gesichts-Mimiken, wie das bekannte „Stirnrunzeln“ oder das permanente Hochziehen der Augenbrauen, verursachen die Falten auf der Stirn schon fernab des Hautalterungsprozesses. Im Laufe der Jahre kommt dieser zusätzlich ins Spiel. Dadurch wird das Unterhautfettgewebe weniger, die Haut dünner und die Mimik-Falten bleiben selbst bei einem neutralen Gesichtsausdruck zurück.

Was ist der Unterschied zwischen Stirnfalten und Zornesfalten?

Die Falten auf der Stirn werden in zwei Begriffe unterteilt: Stirnfalten und Zornesfalten. Was ist der Unterschied?

  • Stirnfalten verlaufen waagerecht über unsere Stirn
  • Zornesfalten sind die senkrecht verlaufenen Falten – besonders stark ist die Zornesfalte auf dem oberen Teil des Nasenbeins zwischen den Augenbrauen ausgeprägt

Was sagen Stirnfalten über den Charakter aus?

Es gibt kaum Falten, die unserem Gesicht mehr Ausdruck verleihen als die Stirnfalten – und dennoch sind sie so verpönt. Dabei schreiben sie uns Eigenschaften wie Weisheit und Intelligenz zu. Charakter-Eigenschaften, die wir uns eigentlich nur zu gern auf die Karte schreiben! Viele Menschen finden Stirnfalten sogar attraktiv und sexy. Nicht umsonst werden die Falten auf der Stirn im Volksmund auch gerne „Denkerfalten“ genannt. Dennoch: Mit den Stirnfalten und Zornesfalten lassen wir uns trotzdem lieber noch eine Weile Zeit. 

Ab wann bekommt man Stirnfalten?

Ab wann die Faltenbildung beginnt, ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Manche bekommen Stirnfalten mit 20 Jahren, andere erst im Alter von 50 Jahren. Die Genetik spielt eine große Rolle – genauso wie unsere Gesichtsmimik. Wer permanent die Augenbrauen hochzieht oder die Stirn runzelt, wird vermutlich früher Stirnfalten bekommen. Zudem sollen laut „netdoktor.de“ Menschen mit Schlupflidern eher zu Stirnfalten neigen, da sie die Augenbrauen öfter heben. Ausschlaggebend für die Ausprägung der Stirnfalten ist natürlich auch die Hautpflege. Wenn ihr Stirnfalten ausreichend vorbeugt, werdet ihr lange Zeit von einer glatten Stirn profitieren.

Falten auf der Stirn vermeiden: Die Durchblutung der Haut ankurbeln

Ihr möchtet die Entstehung von Stirnfalten möglichst weit heraus zögern? Dann kommt die Durchblutung der Haut ins Spiel. Wenn es um Falten und straffe Haut geht, ist die Durchblutung das A und O. Die Kollagenfasern befinden sich in den unteren Hautschichten und sollen unser Bindegewebe stärken. Doch damit dies funktioniert, müssen die Kollagenfasern mit Nährstoffen versorgt werden. Das ist nahezu nur mit einer guten Durchblutung der Haut möglich. Mit diesen Methoden regt ihr die Haut-Durchblutung an:

  • Massage: Gönnt euch täglich eine wohltuende Gesichtsmassage. Dafür könnt ihr eure Hautpflege oder ein nährendes Öl auf das Gesichts auftragen und mit den Händen sorgfältig einmassieren. Behilflich können auch ein Rosenquarz-Roller oder ein Jaderoller sein.
  • Kaltes Wasser: Haltet euer Gesicht morgens und abends nach der Reinigung unter kaltes Wasser. Auch dies kann die Durchblutung der Gesichtshaut anregen.
  • Pflege: Wählt eure Skincare-Produkte mit Bedacht. Die Produkte sollten auf die Bedürfnisse eurer Haut abgestimmt sein. Ratsam sind Cremes und Seren mit Hyaluronsäure. Sie spenden viel Feuchtigkeit und können die Haut aufpolstern. Auch Produkte, die Retinol oder Kollagen enthalten, können vorbeugend wirken. Auch Tuchmasken für das Gesicht sind wahre Wundermittel. Wir können euch zum Beispiel Hyaluron-Pads für die Stirn ans Herz legen. Und: Eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor ist unglaublich wichtig. Sonne ist Gift für unsere Haut und einer der häufigsten Gründe für schnelle Hautalterung.
Stirnfalten: Frau wäscht sich das Gesicht über dem Waschbecken
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Die Durchblutung der Haut ist sehr wichtig im Kampf gegen Falten. Kaltes Wasser kann dabei helfen.

Wie werde ich Stirnfalten los?

Sind die Stirnfalten erst mal da, werden sie nicht so schnell wieder verschwinden? Nicht ganz. Es gibt durchaus einige Faltenbehandlungen, mit denen ihr Stirnfalten glätten könnt.

  • Pflege: Auch hier ist die Hautpflege das Zauberwort. Produkte, die Retinol enthalten, können feine Linien entfernen. Und grundsätzlich gilt: Je älter unsere Haut wird, desto mehr Feuchtigkeit benötigt sie. Verzichtet also niemals auf eure ausgetüftelte Skincare-Routine
  • Ernährung: Vielleicht habt ihr es schon mal gehört – die Ernährung kann unser Hautbild stark verändern. Probiert es einfach mal aus. Setzt unbedingt auf Eiweiß, Vitamin C und ungesättigte Fettsäuren. Ihr werdet sehen, dass sich eine ausgewogene Ernährung auch positiv auf eure Haut auswirkt.
  • Kollagen: Kollagen gibt es mittlerweile nicht mehr nur in Hautpflege-Produkten. Auch könnt ihr das Wundermittel in Form von Kollagendrinks zu euch nehmen. Damit wird vor allem die Kollagenbildung in den tieferen Hautschichten zum Leben erweckt, welche sonst nur durch eine starke Durchblutung angekurbelt werden kann.
  • Faltenbehandlung mit Botox und Hyaluron: Wenn all diese Methoden nicht mehr helfen, gibt es noch die Stirnfaltenstraffung in Form  einer Unterspritzung. Hier habt ihr die Wahl zwischen einer Botox- und Hyaluron-Behandlung. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Wirkstoff und Bestandteil unseres Körpers. Zudem baut sich Hyaluron mit der Zeit wieder ab. Die Behandlung mit Hyaluronsäure hat einen aufpolsternden Effekt. Bei dem Wirkstoff Botox hingegen handelt es sich um ein Nervengift. Die Botoxbehandlung lähmt die Gesichtsmuskeln und sorgt dafür, dass keine Stirnfalten entstehen.
  • Schälkur: Auch eine Schälkur kann der Hautverjüngung dienen. Mit sogenannten chemischen Peelings werden nicht nur Falten behandelt, sondern auch der Teint aufgefrischt, Pigmentflecken entfernt – und sogar Akne gebessert.

Stirnfalten entfernen ohne Botox

Schon allein das Wort Nervengift löst in euch ein Alarmsignal aus? Verständlich. Die Gesichtsmuskeln mit Botox zu lähmen, ist ein großer Schritt. Aber soweit muss – und soll – es ja auch nicht kommen. Neben der Hyaluron- und Botox-Behandlung gibt es unzählige Cremes für Stirnfalten, die ihr testen könnt. Solltet ihr stark unter der Faltenbildung auf der Stirn leiden, könnt ihr auch über eine Hyaluron-Unterspritzung nachdenken. Da es sich bei der Hyaluronsäure um einen natürlichen, körpereigenen Stoff handelt, baut sich die unterspritzte Hyaluronsäure mit der Zeit wieder ab. Es muss aber auch nicht immer direkt ein Beauty-Eingriff sein. Stattdessen gibt es weitere Optionen, mit denen ihr eure Stirnfalten kaschieren könnt – zum Beispiel die Frisur.

Welche Frisur bei Stirnfalten?

Wenn ihr eure Falten auf der Stirn kassieren wollt, könnt ihr es auch erst mal mit einer neuen Frisur ausprobieren. Unter einem Pony verschwinden die Stirnfalten und Zornesfalten im Nu! Besprecht mit eurem Friseur, ob euch eine Pony-Frisur stehen könnte oder überlegt, welche Frisuren sonst noch die Stirnfalten kaschieren könnten.

Quellen: netdoktor.de, lexikon-klinik-am-pelikanplatz.de, aesthetik-first-lounge.de

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