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Nachtkerzenöl ist ein echtes Wundermittel und kann bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis helfen.
Du hast bereits von der positiven Wirkung von Nachtkerzenöl gehört und möchtest dich jetzt weiter informieren? Dann bist du hier richtig. Wir erklären dir, was Nachtkerzenöl so besonders macht, wie es wirkt und wie du es am besten anwendest, damit es seine heilenden Kräfte entfalten kann.
Was ist Nachtkerzenöl?
Nachtkerzenöl wird aus einer Pflanze namens Nachtkerze (botanischer Name: Oenothera biennis L.) gewonnen. Genauer gesagt aus den Samen der Nachtkerze. Die Nachtkerze ist eine Heilpflanze, die in Nordamerika entdeckt wurde und mittlerweile auch hier in unserer Natur wächst. Das Besondere an der Nachtkerze ist, dass die Pflanze erst am Abend ihre Blüten öffnet und dann ihren Duft verströmt.
Welche Inhaltsstoffe machen Nachtkerzenöl so wertvoll?
Nachtkerzenöl gilt als Heilmittel. Doch welche Inhaltsstoffe machen das Öl besonders wertvoll? Zum einen enthält Nachtkerzenöl ca. 70 bis 80 Prozent mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren, auch Linolsäure genannt. Außerdem enthält das Pflanzenöl Gamma-Linolensäure und weitere ungesättigte Fettsäuren. Hinzu kommen Aminosäuren, Mineralstoffe und besonders für die Haut wertvolles Vitamin E. Insbesondere der hohe Gehalt an Gamma-Linolensäure macht das Nachtkerzenöl so einzigartig und unterscheidet es von Kokosöl, Weizenkeimöl, Karottenöl oder Hanföl.
Was ist die Wirkung von Nachtkerzenöl?
Nachtkerzenöl wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel, die Zellerneuerung und den Zellschutz aus. Unter anderem soll das Öl den Cholesterinspiegel senken, gegen Kopfschmerzen helfen, die Nägel und Haare stärken und PMS sowie Beschwerden in den Wechseljahren lindern. Doch nicht nur das: Auch unsere Haut profitiert von Nachtkerzenöl. Denn es stärkt die Haut von innen, hemmt Entzündungen und beschleunigt die Heilung. Hinzu kommt, dass das Öl Feuchtigkeit spendet und die natürliche Schutzfunktion der Haut wieder herstellt. Auf diese Weise kann Nachtkerzenöl bei den folgenden Beschwerden Abhilfe schaffen:
Trockene Haut
Juckreiz
Entzündungen der Haut
Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis
Akne
Wer darf Nachtkerzenöl nicht verwenden?
Achtung: Schwangere Frauen sollten Nachtkerzenöl nicht anwenden, da es laut dem amerikanischen Gesundheitsministerium Komplikationen begünstigen könne. Dir ist Nachtkerzenöl nicht geheuer? Am besten ist, du sprichst im Zweifel erst einmal mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin und verzichtest bei Bedenken lieber auf die Anwendung.
Welches Nachtkerzenöl ist gut?
Beim Kauf von Nachtkerzenöl solltest du auf eine hohe Qualität achten. Diese erkennst du an den folgenden Merkmalen:
Das Nachtkerzenöl ist Bio.
Das Nachtkerzenöl ist kaltgepresst.
Das Nachtkerzenöl ist naturrein, vegan und ohne Zusätze.
Nachtkerzenöl lässt sich innerlich und äußerlich anwenden:
Innerliche Anwendung von Nachtkerzenöl
Möchtest du Nachtkerzenöl innerlich anwenden, kannst du es ganz einfach als Öl zu deinen Salaten oder kalten Speisen hinzugeben. Alternativ kannst du das Öl aus den Samen der Nachtkerze auch in Kapseln zu dir nehmen. Die Einnahme über Kapseln empfiehlt sich vor allem bei Entzündungskrankheiten wie Neurodermitis.
Äußerliche Anwendung von Nachtkerzenöl
Möchtest du Nachtkerzenöl hingegen äußerlich Anwenden, kannst du das Öl direkt auf die Haut geben. Ist deine Haut entzündet, sehr trocken oder zeigt eine der oben genannten Krankheitsbilder, solltest du in jedem Fall auf reines und hochwertiges Nachtkerzenöl zurückgreifen und auf Duft- und Zusatzstoffe verzichten.