Hanföl: Wirkung, Anwendungsgebiete und Inhaltsstoffe

Hanföl: Wirkung, Anwendungsgebiete und Inhaltsstoffe

Hanföl ist ein wahres Trend-Öl. Für was ist Hanföl gut? Und was ist der Unterschied zwischen Hanföl und CBD-Öl? Wir haben alle Infos.

Hanföl hat sich binnen der vergangenen Jahre zum wahren Trend-Öl entwickelt. Das Wundermittel wird schon lange nicht mehr nur in der Küche verwendet. Was das Besondere an Hanföl ist, welche Anwendungsgebiete es gibt und welches Hanfsamenöl das beste ist, erfährst du hier.

Hanföl: Die 5 besten Produkte

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Was ist Hanföl?

Hanföl wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Um das Öl herzustellen, werden die Samen der Pflanze gepresst – deshalb wird Hanföl manchmal auch als Hanfsamenöl bezeichnet. Hanföl ist im Grunde ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Faserhanf entsteht. Um das Öl zu produzieren, wird jedoch eine beachtliche Menge an Hanfsamen benötigt. So ergeben rund 10 Kilogramm Hanfsamen nur drei Liter Hanföl. Besonders für diejenigen, die auf einen nachhaltigen Lebensstil setzen, ist das Hanföl eine gute Alternative. Hanf wird auch hierzulande angebaut und reduziert damit – im Gegensatz zu Avocado- oder Kokosöl – unseren ökologischen Fußabdruck. Hier noch einige Fakten auf einen Blick:

  • Hanföl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Linolensäure, Vitamine etc.)
  • Es ist legal erhältlich
  • Es enthält kein CBD und kein THC
  • Wird nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kosmetik verwendet
  • Weist nahezu keine Nebenwirkungen auf

Was ist der Unterschied zwischen Hanföl und CBD-Öl?

Wenn man von Hanf, Hanföl oder CBD-Öl spricht, kommt es schnell zu Verwechslungen. Ganz wichtig: Hanföl und CBD-Öl sind nicht das Gleiche! Den ersten Unterschied macht schon die Herstellungsweise aus. Während CBD-Öl aus den grünen Bestandteilen der Hanfpflanze gewonnen wird, werden für Hanföl die Samen der Pflanze gepresst. Und auch die Inhaltsstoffe der beiden Varianten weisen große Unterschiede auf. In erster Linie enthalten CBD-Öle – wie der Name es bereits verrät – den Wirkstoff Cannabidiol. Dieser besitzt übrigens keine berauschenden Effekte wie das bekannte THC. 

Was ist CBD-Öl?

  • CBD-Öl ist legal erhältlich
  • Hat einen THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent
  • Es wirkt der berauschenden Wirkung von THC entgegen
  • Ruft keine psychoaktive Wirkung hervor
  • Soll zur Entspannung und Schmerzlinderung beitragen

Hanfsamenöl: Das sind die Inhaltsstoffe

Vor allem wegen seiner wertvollen Inhaltsstoffe ist das Hanföl so beliebt. Ganze 80 Prozent der Inhaltsstoffe sind ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Die Fettsäuren kommen vor allem unserer Herzgesundheit, sowie unserem Energie- und Sauerstoffhaushalt zugute. Hier alle weiteren Inhaltsstoffe auf einen Blick:

  • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
  • Ölsäure
  • Palmitinsäure
  • Linolsäure
  • Stearinsäure
  • Vitamin E, Vitamin B1 und Vitamin B2
  • Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Natrium, Mangan, Zink

Was bewirkt Hanföl?

  • Hanföl ist gut für die Haut, beugt Unreinheiten vor und ist gut bei Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Hanföl wirkt entzündungshemmend und spendet Feuchtigkeit
  • Das Hanfsamenöl hilft gegen Muskelverspannungen und Rheuma
  • Bei regelmäßiger Einnahme kann Hanfsamenöl hohem Blutdruck entgegenwirken und den Cholesterinspiegel senken
  • Hanföl wirkt auch gut gegen Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen

Hanföl: Das sind die Anwendungsgebiete

Bei der Einnahme von Hanfsamenöl unterscheidet man zwischen der innerlichen und äußerlichen Anwendung. Das Wundermittel ist beliebt als Speiseöl in der Küche, kann aber auch als Hautpflegemittel verwendet werden. 

Innerliche Anwendung: Hanfsamenöl bei chronischen Entzündungen

Das beliebte Öl kommt gerne mal in der Küche zum Einsatz und kann dank der enthaltenden Stearinsäure gut gegen chronische Entzündungen ankämpfen. Je nach persönlichen Vorlieben kann das Hanföl entweder pur oder als Speiseöl in Salatdressing, Dips oder Smoothies aufgenommen werden. Wichtig ist aber, mit einer geringen Dosierung zu starten. Ein Teelöffel am Tag reicht für den Anfang. Wöchentlich kannst du dich hier steigern. Wenn du das Hanföl zum Braten benutzen willst, sollte es nicht über 160 Grad Celsius erhitzt werden – andernfalls werden die Inhaltsstoffe zerstört.

Äußerliche Anwendung: Hanföl für die Haut 

Hanfsamenöl findet auch in der Hautpflege Anklang. Besonders bei der Behandlung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte kann das Öl wahre Wunder bewirken. Ekzeme, Juckreiz und Ausschlag im Gesicht können aufgrund der entzündungshemmenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung gut mit Hanföl behandelt werden. Dafür einfach je nach Belieben das Hanföl auf die betroffenen Stellen auftragen. Die Dosierung variiert von einmal- bis mehrmals täglich.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Hanföl

Wann sollte man Hanföl einnehmen?

Sofern du das Hanföl pur zu dir nimmst, raten wir dazu, das Öl 30 Minuten nach der letzten Mahlzeit einzunehmen. Übrigens kannst du Hanföl auch in Form von Kapseln einnehmen. Hier empfehlen wir grundsätzlich eine Kapsel pro Tag. Alternativ kannst du dich aber auch an den Empfehlungen des Herstellers orientieren.

Wie schmeckt Hanföl?

Der Geschmack von Hanföl ist leicht nussig. CBD-Öl hingegen ist nussig-bitter. Deshalb wird es meist mit etwas Hanfsamen-Öl verdünnt, um den Geschmack nussig zu machen.

Kann Hanföl von Schwangeren und Kindern eingenommen werden?

Hanföl enthält keine berauschenden Substanzen und kann deshalb problemlos von Kindern und Schwangeren eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Einnahme von Hanfsamenöl Nebenwirkungen auftreten ist sehr gering, aber nicht komplett auszuschließen. Sofern das Hanföl äußerlich aufgetragen wird, können allergische Reaktionen in Form von Rötungen oder Pusteln auftreten. Sollte dies der Fall sein, muss das Öl sofort abgesetzt werden. Bei der innerlichen Einnahme kann es zu Magenproblemen kommen. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich an die ungewohnten Inhaltsstoffe. Deshalb ist es umso wichtiger, die Dosierung nach und nach zu steigern. 

Hanföl kaufen: Was sollte ich beachten?

Hanföl kannst du in Apotheken, Drogerien (dm, Rossman, Budni etc.), Bioläden und online kaufen. Um ein wirklich wertvolles Öl zu kaufen, solltest du auf eine Bio-Qualität achten und darauf, dass das Öl kaltgepresst ist. Oben in der Bildergalerie haben wir dir unsere Favoriten aufgelistet. 

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Verwendete Quellen: krankenkassenzentrale.de, praxisvita.de, utopia.de

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