Multi-Masking: DIE Geheimwaffe für einen strahlenden Teint

Multi-Masking: DIE Geheimwaffe für einen strahlenden Teint

Beim Multi-Masking geht es darum, für jede Partie des Gesichts die passende Maske anzuwenden. Wie das aussieht und ob das was bringt, verraten wir dir hier!

Die Gesichtshaut ist nicht an jeder Stelle gleich. Bei einigen Menschen ist die T-Zone besonders fettig, während die Wangen dagegen eher trocken sind. Da reicht eine einzige Maske nicht aus, um den Bedürfnissen der verschiedenen Hautstellen gerecht zu werden. Hier kommt Multi-Masking (oder auch Multimasking) ins Spiel.

Was ist Multi-Masking?

Eigentlich ist es ja logisch: Die Gesichtshaut ist nicht nur trocken, nur ölig oder nur sensibel. Es gibt gewisse Stellen – wie zum Beispiel die T-Zone – die besonderen Bedürfnisse haben und gesondert gepflegt werden wollen. Good to know: Die Gesichtspartien Kinn, Nase und Stirn bilden optisch gesehen den Buchstaben "T", und werden somit die T-Zone genannt. Da in diesem Hautbereich die Talgdrüsenaktivität besonders hoch ist, neigt er vermehrt zu Glanz und Unreinheiten.

Es bringt einer öligen, glänzenden T-Zone nichts, wenn man sie regelmäßig mit reichhaltigen Gesichtsmasken "verwöhnt", nur weil die Haut an den Wangen eher trocken ist und dort die Pflege gebraucht wird. Deshalb trägt man beim Multi-Masking unterschiedliche Masken auf, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der verschiedenen Hautbereiche im Gesicht zugeschnitten sind.

Für welchen Hauttyp ist Multi-Masking geeignet?

Besonders Frauen mit Mischhaut profitieren von dieser Methode, denn bei ihnen ist das Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Hautstellen im Gesicht besonders stark ausgeprägt. Grundsätzlich können aber alle Hauttypen vom Multi-Masking profitieren. Sie alle haben gemeinsam, dass die Augenregion dünner und sensibler ist als andere Gesichtszonen – und allein deshalb schon andere Pflege benötigt.

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Wie funktioniert Multi-Masking?

Aber welche Maske wird nun auf welche Hautbereiche im Gesicht aufgetragen? Hier eine Übersicht über die verschiedenen Gesichtszonen:

  • Augen: Wer unter dunklen Rändern unter den Augen oder angeschwollenen Tränensäcken leidet, klebt sich kühlende Augenpads unter die Augen. Masken und Pads mit Hyaluronsäure spenden trockener Haut besonders viel Feuchtigkeit und straffen die Haut in der Augenregion.
  • T-Zone: Die T-Zone samt Stirn, Nasenpartie und Kinn ist meist öliger als das restliche Gesicht. Sie bekommt je nach Bedarf entweder eine klärende Heilerde Maske, eine Maske mit Aktivkohle oder eine, die die Poren verfeinert und den Teint mattiert. Sie können Hautunreinheiten bekämpfen und vorbeugen.
  • Wangen: Die Wangen werden beim Multi-Masking als eigene Zone gesehen und werden dementsprechend auch mit einer eigenen Maske gepflegt. Da diese Gesichtspartie vorwiegend trocken ist, sind reichhaltige Masken mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Aloe vera oder Vitamin E ideal.

Wie lange müssen die Masken auf der Haut einwirken?

Die Einwirkzeit der einzelnen Masken auf der Haut hängt vom jeweiligen Produkt ab. Augenpads haben beispielsweise eine andere Einwirkzeit als tiefenreinigende Masken für die T-Zone. Lese dir vor der Anwendung deshalb unbedingt die Gebrauchsanweisung der Gesichtsmasken durch, damit es zu keinen Hautirritationen kommt. Das gilt sowohl für Crememasken als auch Sheetmasks. Beim Multi-Masking werden alle Masken üblicherweise zeitgleich auf die Haut aufgetragen, du kannst sie aber auch nacheinander anwenden.

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Wie viele Masken braucht man zum Multimasken?

Generell gilt: Erlaubt ist beim Multi-Masking, was deine Haut braucht: Egal ob eine gekaufte Feuchtigkeitsmaske, Crememaske, eine Sheetmask oder eine selbstgemachte Gesichtsmaske. Wenn deine einzige Problemzone das Kinn ist, dann trage auf das restliche Gesicht ruhig nur eine Maske auf und verwende für diesen Hautbereich eine spezielle Maske gegen deine Hautprobleme. Und wer Luxushaut hat, die an jedem Hautbereich des Gesichts die gleichen Bedürfnisse hat, muss nicht zwingend mit mehreren Gesichtsmasken multimasken. Jedes Gesicht ist einzigartig und sollte dementsprechend auch individuell behandelt werden.

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Verwendete Quelle: instagram.com

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