Hausmittel Blasenentzündung: Diese Tipps helfen bei den Beschwerden

Hausmittel Blasenentzündung: Diese Tipps helfen bei den Beschwerden

Du hast es mit einer unangenehme Blasenentzündung zu tun oder kennst jemanden, der Hilfe dazu benötigen könnte? Diese Hausmittel und Tipps solltest du dir dann merken.

Eine Blasenentzündung kann für unheimliche Schmerzen sorgen. Dabei sind Frauen öfters davon betroffen als Männer. Aber nicht jedes Brennen beim Wasserlassen muss direkt bedeuten, dass du zum Arzt oder zur Ärztin rennen musst. Wenn es dir zum ersten Mal auffällt, dann kannst du erst einmal auch ruhig auf Hausmittel setzen, die die Schmerzen lindern und das Problem lösen können. Doch was können die Ursachen einer Blasenentzündung sein und welche Hausmittel können weiterhelfen? Wir klären auf.

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Blasenentzündung: Was ist das?

Erst einmal sollten wir klären, was eine Blasenentzündung ist. Bei einer Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, handelt es sich in den meisten Fällen um eine Infektion der Harnwege mit Bakterien (auch Harnwegsinfekt oder Harnwegsinfektion genannt). Dabei gelangen Keime üblicherweise von außen über die Harnröhre in die Blase. Dort kommt es dann zu einer Entzündung der Blasenwand. Wer in dieser Situation nicht warme Kleidung trägt, die Stelle kühlt oder generell eine geschwächte Immunabwehr hat (vielleicht eine zusätzliche Erkältung), bei dem kann sich der Infekt verschlimmern.

In meisten Fällen wird zwischen zwei Arten einer Blasenentzündung unterschieden:

  1. eine unkomplizierte Blasenentzündung (Zystitis): Hier handelt es sich um eine Blasenentzündung mit keinen Risikofaktoren.
  2. eine komplizierte Blasenentzündung (Zystitis): Hier handelt es sich um eine Blasenentzündung mit Risikofaktoren, die die Krankheit verschlimmern. Diese Risikofaktoren könnten es sein:
  • Harnstau
  • Urin aus der Blase fließt in den Harnleiter
  • Blasenfunktionsstörung
  • Abwehrschwäche durch bestimmte Medikamente

Sollte dies der Fall sein, sollten keine Hausmittel verwendet werden, sondern es muss sofort ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.

Blasenentzündung: Wie erkenne ich eine Blasenentzündung?

Eine Blasenentzündung macht sich typischerweise durch ein Brennen beim Wasserlassen bemerkbar. Aber auch ein häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterleib, trüber Urin mit verändertem Geruch oder sogar Blut im Urin sind typische Beschwerden.

Blasenentzündung: Was sind die Ursachen?

Eine Blasenentzündung kann mehrere Ursachen haben. Hier haben wir die häufigsten aufgelistet:

  • Escherichia coli-Bakterien: Wenn nach dem Stuhlgang der Po von hinten nach vorne gesäubert wird, können die Bakterien über die Harnröhre die Blase gelangen
  • Stoffwechselstörungen der Abwehrschwäche
  • Nebenwirkung bestimmter Medikamente oder einer Bestrahlung
  • Harnstau
  • Geschlechtsverkehr: Die sogenannte „Flitterwochen-Blasenentzündung“ kann ebenfalls eine Ursache von Zystitis sein, denn auch beim Geschlechtsverkehr können Bakterien in die Harnröhre und dann in die Blase gelangen.
  • Schwangerschaft: Es ist bekannt, dass während der Schwangerschaft die Hormone etwas verrückt spielen. Eine Nebenwirkung davon ist auch, dass die Harnwege sich vergrößern, wodurch Keime leichter in die Harnröhre gelangen können.

Hausmittel Blasenentzündung : Welche Tipps helfen?

Doch kommen wir nun zu den Hausmitteln, die dir bei einer unkomplizierten Blasenentzündung und den Beschwerden helfen könne. Achtung: Du solltest diese Tipps bei den ersten Anzeichen anwenden. Sollten sich die Symptome bereits verschlimmert haben, ist der Gang zum Arzt oder zur Ärztin empfehlenswert.

Diese Hausmittel können helfen:

  • viel trinken: Zwei bis drei Liter pro Tag solltest du zu dir nehmen, damit sich die Blase häufiger entleert und die Keime schnell ausgespült werden. Dafür sind auch Blasen- oder Nierentees geeignet.
  • Cranberry-Saft trinken: Im Cranberry-Saft ist der Stoff Proanthocyanidin enthalten, der das Anheften der Erreger an den Harnwegwänden verhindert. Denselben Effekt sollen übrigens auch Heidelbeeren und Preiselbeeren haben.
  • Wärmeflasche oder feuchtwarme Umschläge auf Unterleib legen: Die Wärme wirkt beruhigend und entspannend auf die krampfende Muskulatur. Achte allerdings darauf, dass du die Wärmeflasche nicht direkt auf die Haut legst, da du dich sonst verbrennen kannst. Am besten wickelst du die Wärmeflasche um ein Handtuch oder ein etwas dickeres Kleidungsstück.

Blasenentzündung: Wann sollte ich zum Arzt oder zur Ärztin

Eine unkomplizierte Blasenentzündung kann meist durch die genannten Hausmittel behoben werden. Allerdings solltest du ganz genau auf deinem Körper hören, denn bemerkst du ungewöhnliche Symptome und Beschwerden, solltest du zu einem Arzt oder einer Ärztin. Er oder sie kann dann auf eine passende Behandlung setzen. In den meisten Fällen kommt es zu einer Kur mit Antibiotika.

In diesen Fällen solltest du dich checken lassen:

  1. wenn die Schmerzen nach drei Tagen nicht verschwinden
  2. wenn du Fieber bekommst (es könnte sein, dass sich die Entzündung verschlimmert und die Niere oder Nieren betrifft)
  3. wenn die Blasenentzündung immer wieder auftaucht
  4. wenn du schwanger bist
  5. wenn du zuckerkrank bist oder Medikamente zu dir nimmst, die dein Immunsystem schwächen
  6. wenn ein Kind betroffen ist

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Verwendete Quellen: apotheken-umschau.der, netdoktor.de

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