Gesundheit: 7 alltägliche Fehler, die unserem Körper schaden

Gesundheit: 7 alltägliche Fehler, die unserem Körper schaden

Im Alltag begehen wir viele kleine Fehler, die unserer Gesundheit schaden können. Wir zeigen dir, welche du unbedingt vermeiden solltest.

Diese Fehler können deiner Gesundheit schaden
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Diese sieben alltäglichen Fehler können deiner Gesundheit schaden!

Egal ob beim Essen, Autofahren oder Schlafengehen – jeden Tag begehen wir kleine Fehler, die unserer Gesundheit schaden. Oft sind wir uns diesen Fehlern überhaupt nicht bewusst. Gerade wenn wir uns in einer stressigen Phase im Leben befinden, achten wir weniger auf unseren Körper und unser Wohlbefinden. Hier haben wir sieben alltägliche Fehler gesammelt, die du in Zukunft lieber vermeiden solltest.

1. Sofort nach dem Essen Zähne putzen

Der perfekte Morgen startet für viele Menschen mit einem schönen Frühstück. Gleich darauf putzen wir unsere Zähne, schließlich gibt uns das einen frischen Atem und wir tun unseren Zähnen etwas Gutes. Oder? Nicht ganz. Wer sofort nach dem Essen seine Zähne putzt, der schadet ihnen eher, als dass er sie pflegt. Denn Zähneputzen nach dem Essen kann den Zahnschmelz angreifen – besonders, wenn man säurehaltiges Essen zu sich genommen hat. Auch nach dem Konsum von Softdrinks sollte man besser 30 Minuten mit dem Zähneputzen warten. Dann hat der Speichel im Mund die Säure neutralisiert. 

2. Mit offenem Fenster Auto fahren

Insbesondere für Stadtmenschen ist es schädlich, mit offenem Fenster Auto zu fahren. Die Luftverschmutzung ist in der Stadt nämlich besonders hoch, da dort viel Verkehr herrscht und oft im Stau gestanden wird. Auch wer auf Autobahnen unterwegs ist, sollte lieber das Fenster schließen. Die American Heart Association warnt in einer Studie vor Herzkrankheiten im Zusammenhang mit viel befahrenen Straßen. Das Risiko, Atemwegserkrankungen oder Krebs zu entwickeln, steige mit einer hohen Luftverschmutzung ebenfalls.

3. Light-Getränke trinken

Dass Softdrinks ungesund sind, ist mittlerweile jedem klar. Aber auch die beliebte Light-Variante der süßen Getränke ist nicht gerade gesund. Laut einigen Forscherinnen und Forschern machen Light-Getränke nur noch mehr lust auf Süßes, da sie das Glückshormon Dopamin im Gehirn ausschütten. Wer viele solcher Getränke zu sich nimmt, der gewöhnt sich an das hohe Dopaminlevel und der Körper verlangt nach mehr. So verliert man die Lust auf Gesundes und greift häufiger zu Schokolade und Co.. Die Studienlage dazu ist allerdings dünn. Wer auf Nummer sicher gehen will, der trinkt am besten einfach Wasser oder ungesüßte Tees.

4. Zu viel Salz essen

Auch ein zu hoher Salzkonsum kann der Gesundheit schaden. In vielen Lebensmitteln, die wir täglich konsumieren, ist eine Menge Salz versteckt. Laut einer aktuellen Studie der Universität Bonn aus dem Jahr 2020 kann das im Salz enthaltene Natrium das Immunsystem schwächen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal sechs Gramm pro Tag. Ab einer täglichen Menge von zwölf Gramm wird es kritisch. Wer auf überflüssiges Salz verzichten möchte, der sollte Fertiggerichte sowie Fast Food meiden und lieber frisch kochen.

5. Vor dem Schlafengehen aufs Handy schauen

Eigentlich wissen wir, dass es nicht gut ist, tun es aber trotzdem: Vor dem Schlafengehen scrollen wir durch Instagram, schauen YouTube-Videos oder checken unsere Mails. Die von technischen Geräten ausgehenden blauen Lichtwellen stören unseren Schlafrhythmus, da unser Gehirn sie als Licht wahrnimmt. Und wenn es hell ist, produziert das Gehirn weniger vom Schlafhormon Melatonin. So fällt es uns schwer, einzuschlafen. Natalie Dautovich, Forscherin der amerikanischen National Sleep Foundation, empfiehlt deshalb, eine Stunde vor dem Schlafengehen alle technischen Geräte auszuschalten – auch wenn das nicht immer einfach ist!

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6. Nicht frühstücken

“Ich bekomme morgens einfach nichts runter” oder “Ich habe keine Zeit zum Frühstücken”: Erkennst du dich in diesen Sätzen wieder? Dabei ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages. Laut der American Heart Association haben Menschen, die nicht frühstücken, einen höheren Blutdruck und Cholesterinspiegel. Auch das Risiko einer Herzerkrankung steigt. Wer das Frühstück auslässt, läuft außerdem Gefahr, über den Tag hinweg mehr Snacks zu sich zu nehmen. Die morgens eingesparten Kalorien nimmt man also schneller wieder zu sich, als man das Wort “Frühstück” überhaupt in den Mund nehmen kann.

7. Soziale Kontakte meiden

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele von uns auf soziale Kontakte verzichtet. Wer sich aber auf Dauer einigelt und darunter leidet, der produziert vermehrt das Stresshormon Cortisol, welches das Immunsystem schwächen kann. Dieses Phänomen, das in mehreren Studien bestätigt wurde, hängt vermutlich mit der Evolution zusammen. Wenn Menschen zu prähistorischen Zeiten ohne eine Gemeinschaft lebten, waren sie Gefahren besonders ausgesetzt und ihr Überleben stand auf dem Spiel. Der Körper geriet in Alarmbereitschaft und schüttete das Stresshormon aus. 

Auch Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen, Demenz oder Krebs werden durch Einsamkeit begünstigt. Die amerikanische Wissenschaftlerin Julianne Holt-Lunstad konnte in einer Meta-Studie nachweisen, dass Menschen mit ausreichend sozialen Interaktionen seltener an Krankheiten leiden.

Verwendete Quellen: bunte.de, weather.com, quarks.de, freundin.de

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