Gesundheit: 4 Gründe, warum wir alle öfter lachen sollten

Gesundheit: 4 Gründe, warum wir alle öfter lachen sollten

Man sagt ja bekanntlich: "Lachen ist die beste Medizin" – aber stimmt das wirklich? Angesichts des internationalen Tages des herzhaften Lachens (24. Januar) haben wir uns das genauer angeschaut und erklären dir, warum wir alle viel öfter lachen sollten.

Lachen gibt uns ein gutes Gefühl. Wir schmunzeln, kichern und prusten los, wenn uns etwas amüsiert. Dabei tut Lachen nicht nur unserer Psyche gut, sondern auch unserem Körper. Warum? Das erklären wir dir hier!

Wichtige Fakten übers Lachen

  • Wenn wir lachen, werden rund 300 Muskeln von Kopf bis Bauch angespannt, davon 17 im Gesicht.
  • Beim Lachen stoßen wir den Atem mit rund 100 km/h Stunde aus unserer Lunge raus.
  • Kinder lachen etwa 200 bis 400 Mal täglich, Erwachsene im Durchschnitt nur 18 Mal.
  • Der internationale Tag des herzhaften Lachens wurde im Jahr 2005 von der US-Amerikanerin Elaine Helle ins Leben gerufen. Man soll um 13:24 Uhr die Arme in Luft werfen und herzhaft lachen. So wird dafür gesorgt, dass in jeder Stunde irgendwo auf der Welt herzhaft gelacht wird. Irgendwie eine schöne Vorstellung!

Deshalb sollten wir öfter lachen

1. Lachen stärkt das Herz-Kreislauf-System

Durch Lachen allein können natürlich keine Krankheiten geheilt werden, aber es gibt dennoch zahlreiche Hinweise auf positive Effekte für unsere Gesundheit. Da wir beim Lachen dreimal so viel Sauerstoff einatmen wie im Normalzustand, schlägt das Herz für eine kurze Zeit schneller und pumpt das sauerstoffreiche Blut in unseren Körper. Wie klinische Studien zeigen, soll das neben der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems auch den Stoffwechsel anregen.

2. Lachen senkt das Schmerzempfinden

Mediziner nehmen an, dass Lachen das Schmerzempfinden von Patientinnen und Patienten senken kann. Eine Studie der Oxford University bestätigte, dass durch 15-minütiges Lachen die Schmerzempfindlichkeit abnimmt. Warum? Der Körper strengt sich durch Lachen an und es kommt zur Freisetzung von Endorphinen (“Glückshormonen”), die in unsere Blutbahn gelangen. Sie blockieren nicht nur die Wirkung von Schmerz, sondern sorgen auch für gute Laune. 

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3. Lachen als Therapie 

In der Psychologie setzt man bei Patientinnen und Patienten mit Depressionen oder Angststörungen gerne Humortrainings ein. Es soll dabei helfen, Spannungen zu lösen, Situationen neu zu bewerten und die Perspektive zu wechseln. Außerdem soll es stressabbauend und angstlösend wirken. Dabei muss es gar kein “echtes” Lachen sein – auch künstliches Lachen hat einen Effekt.

4. Lachen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus

Wie eine Studie aus dem American Journal of the Medical Sciences herausfand, erhöht sich durchs Lachen die Anzahl und Aktivität einiger Immunzellen und Antikörpern der Immunglobulin-Klasse A, die in Schleimhäuten vorkommen und das Eindringen von Erregern verhindern. Lachen kann also wirklich unser Immunsystem stärken – wow!

Verwendete Quellen: aok.de, sciencedirect.com, apotheken-umschau.de

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