Haaröl: Anwendung und die besten Öle im Test

Haaröl: Anwendung und die besten Öle für geschmeidige Haare im Test

Haaröl verleiht deinen Haaren sofort mehr Geschmeidigkeit und Glanz. Welche Haaröle im Test überzeugt haben und worauf du bei der Anwendung achten solltest, erfährst du hier.

Was bringt Haaröl?

Haaröl gehört für viele längst zur Pflegeroutine dazu. Kein Wunder, denn es ist DIE Lösung gegen Spliss, strapazierte, trockene und strohige Haare. Das Öl verleiht deiner Mähne Glanz und Geschmeidigkeit, macht sie kämmbarer und hilft dir beim Styling. Einige Haaröle werden nach der Haarwäsche ins Haar gegeben, andere wiederum können vorher wie eine Art Haarkur einmassiert werden. 

Wie Haaröl wirkt, hängt von den Inhaltsstoffen ab. Zu den am häufigsten verwendeten natürlichen Ölen zählen unter anderem: 

  • Arganöl 
  • Kokosöl
  • Jojobaöl
  • Mandelöl
  • Olivenöl

Weiter unten erklären wir dir, welches Öl für welchen Haartyp am besten geeignet ist. 

Die besten Haaröle im Test 2022

Öko-Test hat 20 Haaröle aus Drogerien und (Bio-)Supermärkten in verschiedenen Preissegmenten unter die Lupe genommen. Die meisten der Öle sind für die Längen und Spitzen geeignet, zwei von ihnen auch für die Kopfhaut. Bei der Bewertung wurde explizit darauf geachtet, ob die Öle bedenkliche Inhaltsstoffe wie Silikone und Duftstoffe enthalten. Die gute Nachricht: Die Hälfte aller getesteten Haaröle schnitt im Gesamturteil mit der Bestnote "Sehr gut" ab. In der Bildergalerie stellen wir dir einige der besten Haaröle 2022 im Vergleich vor: 

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Vorsicht vor Silikonen in Haarölen

Bei der Wahl deines Haaröls ist es besonders wichtig, dass du immer ein Produkt ohne Silikone verwendest. Warum? Silikone umhüllen die Haare mit einem dünnen Film, sodass sie nach außen glänzend und geschmeidig aussehen. Tatsächlich haben die oft wasserunlöslichen Silikone keine gute Wirkung auf die Haare, können sie mit der Zeit austrocknen und schaden der Umwelt, weil sie nur schwer abbaubar sind und sich in lebenden Organismen anreichern können.

Hersteller setzen Silikone gerne ein, da sie industriell sehr günstig herstellbar sind und den Anschein eines Sofort-Effektes erregen. Günstige, wasserunlösliche Silikone werden bei der Haarwäsche nicht entfernt, wodurch ein sogenannter Build-up-Effekt entsteht. Die Haare werden Schicht für Schicht mit mehr Silikonen umhüllt und trocknen darunter aus, da die pflegenden Wirkstoffe des Conditioners oder der Haarkur nicht mehr ans Haar gelangen. Acht der 20 von Öko-Test getesteten Haaröle enthielten Silikone. 

Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe ist in jedem Fall ratsam. Je weiter vorne der Inhaltsstoff, desto mehr ist im Produkt davon enthalten. Bei diesen Endungen handelt es sich häufig um Silikone:

  • -cone
  • -conol
  • -xane
  • -glycol

Wann und wie oft sollte ich Haaröl anwenden?

Bei der Anwendung von Haaröl kommt es darauf an, welches Produkt du gekauft hast. Öle in Sprühflaschen eignen sich gut, um die Haare auf das Styling vorzubereiten und sie optimal zu schützen. Diese können ruhig täglich verwendet werden.

Beim "klassischen" Haaröl solltest du stets darauf achten, nicht zu viele Tropfen in deine Haare zu geben. Bei einer zu großen Menge besteht die Gefahr, dass die Haare fettig und strähnig wirken. Gib ein bis zwei Tropen Öl in deine Hände und verreibe es, bevor du es auf die Haarlängen und Spitzen aufträgst. Dadurch wird es erwärmt und es kann besser einziehen. Ob du das Öl vor oder nach der Haarwäsche anwendest und ob die Haare dabei feucht oder trocken sind, bleibt dir überlassen. Über Nacht wirken Haaröle wie eine Kur, sollten am nächsten Morgen aber ausgewaschen werden.

Ist das Haaröl auch für die Kopfhaut geeignet, dann kannst du ein paar Tropfen kräftig einmassieren, damit die Nährstoffe gut eindringen können und zusätzlich die Durchblutung der Kopfhaut angekurbelt wird. 

Welches Haaröl passt zu meinen Haaren?

  • Fettige Haare: Bei fettigen Haaren eignen sich Haaröle mit Mandel- und Olivenöl, da sie die Talgproduktion regulieren. Diese kannst du auch über Nacht einwirken lassen und am Morgen auswaschen. Hier erfährst du noch mehr: Olivenöl für die Haare: Wirkung und Anwendung der natürlichen Haarpflege und Mandelöl: Der Booster für Haut und Haar
  • Trockene Haare und kaputte Spitzen: Öle wie Jojoba- und Arganöl sind ideale Feuchtigkeitsspender für trockenes und strapaziertes Haar. Sie legen sich wie ein leichter Fettfilm um die einzelnen Strähnen und helfen gegen Spliss. Arganöl enthält zudem Vitamin E, welches die Längen und die Haarwurzel besonders stärkt.
  • Juckende Kopfhaut: Bei juckender Kopfhaut können Öle wie Jojobaöl und Kokosöl helfen. Jojobaöl mindert durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften den Juckreiz und spendet Feuchtigkeit. Kokosöl wirkt antibakteriell, ist aber weniger gut für fettige Kopfhaut geeignet.

Wo kann ich Haaröl kaufen?

Haaröle kannst du in jedem Drogeriemarkt wie dm, Rossmann oder Müller kaufen – online oder vor Ort. Dort gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Produkten, von günstigen Eigenmarken bis hin zu teuren Markenprodukten. Aber auch Parfümerien wie Douglas bieten oft eine große Auswahl an pflegenden Haarölen an. Wie viel du für ein Haaröl ausgeben möchtest, ist natürlich dir selbst überlassen.

Das Öl muss nicht teuer sein, um effektiv gegen Spliss, trockene Haaren und Co. vorzugehen. Wichtiger ist, dass du auf gute Inhaltsstoffe achtest, damit deine Mähne gepflegt wird.

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Verwendete Quellen: oekotest.de, dm.de, shampoos-ohne-silikone.de

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