Dehnungsstreifen: Was hilft wirklich?!

- Der Name täuscht: Dehnungsstreifen, auch Geweberisse oder Schwangerschaftsstreifen genannt, bekommen eben nicht nur Schwangere. Über 70 Prozent aller Frauen entdecken irgendwann in ihrem Leben den unbeliebten Streifen-Look an Po, Oberschenkeln, Bauch oder Brüsten. Und selbst Männer bleiben von den Geweberissen nicht verschont. Die gute Nachricht: Die Dehnungsstreifen verblassen nach einigen Monaten, auch wenn sie nicht mehr ganz verschwinden. Hier erfahrt ihr, wie sie überhaupt entstehen, wie ihr vorbeugen könnt und was wirklich gegen sie hilft!

Dehnungssstreifen Tipps

Wir haben alle Infos zum Thema Dehnungsstreifen für euch zusammengetragen. 

Dehnungsstreifen werden nicht nur durch eine Schwangerschaft hervorgerufen, auch durch zu schnelles Wachstum oder eine starke Gewichtszunahmen kann das Bindegewebe unschöne Risse bekommen. Doch was hilft gegen Dehnungsstreifen? Wir haben alle wichtige Infos zum Thema für euch zusammengetragen.

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Wenn sich unsere Unterhaut schnell aus- und dabei überdehnt wird, reißen elastische Fasern. Die zuerst violett-roten Risse bleiben wie eine feine Narbe in der Haut zurück. Der Begriff Schwangerschaftsstreifen bezeichnet die Dehnungen der Haut an Bauch, Beinen und Po, die vor allem durch eine Schwangerschaft hervorgerufen werden können. Auch als Dehnungsstreifen bekannt können diese Streifen jedoch auch z.B. durch Übergewicht, die Einnahme bestimmter Medikamente, Wachstumsschüben in der Pubertät oder bei schwachem Bindegewebe entstehen. Die stärksten Indikatoren für Schwangerschaftsstreifen bilden demnach eine hohe Gewichtszunahme und/oder eine Bindegewebeschwäche.

Während der Schwangerschaft muss sich die Haut der Schwangeren dehnen. Hinzu kommen Ursachen wie eine starke Gewichtszunahme und die Ausschüttung von Hormonen, die den Collagen-Pegel der Haut sinken lassen. Durch diese Dehnung werden die elastischen Fasern beschädigt und bilden daher die so genannten Schwangerschaftsstreifen.

Zwar bekommen nicht alle werdenden Mütter Schwangerschaftsstreifen, doch für rund 90 Prozent aller Frauen heißt es – wer die ungeliebten Dehnungen einmal hat, behält sie leider auch. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Streifen mit der Zeit unauffälliger werden.

Wie mildere ich Dehnungsstreifen richtig ab?

Von selbst heilen die feinen Hautdehnungen, die unschöne Streifen auf unserer Haut hinterlassen, leider nicht – es gibt jedoch einige Methoden, wie man Dehnungsstreifen gezielt abmildern kann:

  • Zwar essen Schwangere für zwei, sollten aber dennoch nicht vergessen, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, um eine unnötige übermäßige Gewichtszunahme zu vermeiden – denn dieser Umstand begünstig die Formation von Schwangerschaftsstreifen.
  • Mit viel Obst und Gemüse, einem Speiseplan der reich an Proteinen und Vitamin C ist, sowie das ausreichende Trinken können Schwangere sich und ihre Haut gesund und frisch halten.
  • Bislang ist es noch nicht möglich, Schwangerschaftsstreifen ganz zu eliminieren, z.B. durch Laserbehandlungen oder spezielle Cremes. Diese Methoden verringern aber zumindest Schwangerschaftsstreifen, dieses "Souvenir" der Austragung eines Babys.

Wie kann man Dehnungsstreifen vorbeugen?

Eine Garantie gegen Geweberisse gibt es nicht. Ein festes Gewebe, eine elastische Haut und ein konstantes Gewicht sind der beste Schutz gegen die gefürchteten Streifen. Am besten erreicht ihr das mit Sport in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Vorbeugend gegen Geweberisse wirken auch Cremes mit Vitamin A oder E und Ölmassagen mit Mandel-, Weizenkeim- oder Jojobaöl. Sie verbessern die Elastizität der Haut und fördern ihre gesunde Struktur.

Übrigens: Jojoba-Öl ist ein echter Pflege-Profi. Seine Fettsäuren und sein hoher Anteil an Vitamin E geben schlaffen Zellen neuen Schwung und regulieren den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Toller Effekt: Die Haut wird dabei samtweich. Weil das Öl aus der olivenähnlichen Frucht dem Hautfett sehr ähnelt, ist es besonders gut verträglich. Das Jojoba-Öl kann pur in die Haut einmassiert werden oder als pflegender Wirkstoff in Cremes & Co.

Unser Tipp: Zupfmassage gegen Geweberisse

Besonders anfällig für Dehnungsstreifen sind Frauen während einer Schwangerschaft. Hormone sorgen dafür, dass sich das Bindegewebe lockert. Außerdem dehnt sich die Haut – besonders an Bauch und Brüsten. Jetzt heißt es, Geweberissen vorzubeugen und die Haut frühzeitig und konsequent (am besten zweimal täglich) mit hochwertigen Produkten pflegen und mit regelmäßigen Massagen verwöhnen und stärken. So lockert ihr das Bindegewebe, fördert die Durchblutung und macht die Haut elastischer. Gut sind Zupf- und Ölmassagen. Auch Kneippgüsse und sanfte Bürstenmassagen kurbeln die Durchblutung an.

Kann man Dehnungssstreifen entfernen lassen? 

Eine etwas zweifelhafte Methode, weil ja jede Frau Geweberisse hat und auch dazu stehen sollte, ist die sogenannte Rio-Methode. Dabei werden mit einer feinen Nadel Mini-Narben unter die Geweberisse gesetzt. Wenn sich die neuen Narben in der Phase der normalen Narbenkontraktion zusammenziehen, lassen sie die über ihnen liegenden Geweberisse schmaler erscheinen und die Haut straffer werden.

Zu sehen sollen diese neuen Narben nicht sein. Der Eingriff gegen die Geweberisse erfolgt ambulant und unter lokaler Betäubung. Nach der Behandlung müsst ihr eine Woche lang einen Kompressionsverband tragen. Kosten: zwischen 250 und 500 Euro. Billiger und weniger schmerzhaft kommt da: Das Akzeptieren des eigenen Körpers!

Weitere Themen, die euch auch interessieren könnten, findet ihr hier!

Die 5 besten Anti-Aging Cremes

Augenringe - woher sie kommen und was dagegen hilft

Diese 5 Mittel helfen WIRKLICH gegen Unreinheiten