Augenringe - woher sie kommen und was dagegen hilft

- "Na, mal wieder durchgemacht?" - Wer am Morgen mit tiefen Schatten unter den Augen im Büro auftaucht, bekommt schnell den Party-Stempel aufgedrückt. Dabei sind zu wenig Schlaf und zu viel Alkohol nur zwei von vielen möglichen Ursachen für Augenringe, die uns oftmals krank und müde aussehen lassen. Ein kleiner Trost: Auch so manche Hollywood-Schönheit hat mit den lästigen Augenringen zu kämpfen. Welche Ursachen Augenringe haben und was ihr gegen sie tun könnt, erfahrt ihr hier!

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Augenringe loswerden: So geht's!

Die Ursachen von Augenringen

Unter den Augen liegen viele kleine Blut- und Lymphgefäße, es gibt dort aber kaum Unterfettgewebe. Die Haut ist an dieser Stelle besonders zart und dünn, geradezu "durchsichtig", deshalb können die Gefäße durchscheinen. Ob und wie stark oder schwach Augenringe zu sehen sind, hängt also davon ab, wie stark die Äderchen durchblutet und die Lymphgefäße gefüllt sind.

Alles, was eure Durchblutung und euren Flüssigkeitshaushalt negativ beeinflusst, kann sich in Form von Augenringen zeigen, zum Beispiel Nikotin, wenn ihr zu wenig trinkt oder an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet.

Chronischer Stress, Depressionen, falsche Ernährung, Eisen- oder Vitamin-C-Mangel gehören ebenso auf die Liste der Hauptverursacher von Augenringen. In vielen Fällen ist auch eine erbliche Veranlagung für Augenringe verantwortlich. Dann ist den Augenschatten auch mit noch so viel Schlaf nicht beizukommen.

Auch eine übermäßige Pigmentbildung (durch Sonne oder Hautalterung), Entzündungen und der ganz natürliche Alterungsprozess der Haut können an den Augenringen schuld sein. Oft treffen mehrere Ursachen zusammen. Sie zu kennen, ist der erste Schritt, um Augenringe wirksam behandeln zu können.

Was hilft gegen Augenringe?

Ein Patentrezept gibt es nicht, wie so oft kommt es auf die Ursachen an. Unser Tipp: Ausreichend schlafen (sieben bis acht Stunden), viel Wasser trinken (mindestens eineinhalb bis zwei Liter), Nikotin und Alkohol nur in Maßen konsumieren und darauf achten, dass ihr genug Eisen und Vitamin C zu euch nehmt. Im Zweifelsfall könnt ihr euren Eisenspiegel und mögliche Erkrankungen von eurem Arzt abchecken lassen.

Hausmittel gegen Augenringe

Auch einige alte Hausmittel gegen Augenringe können helfen. So funktioniert’s: Gekühlte Gurkenscheiben (20 Minuten), (abgekühlte!) Teebeutel von schwarzem oder grünem Tee (15 Minuten) oder eine gekühlte Gelbrille (10 Minuten) auf die Augen legen. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Durchblutung wird angekurbelt. Gurken und schwarzer Tee sollen die empfindliche Augenpartie außerdem mit Feuchtigkeit versorgen.

Kalte Teelöffel gegen Augenringe

Für folgenden SOS-Tipp gegen Augenringe braucht ihr noch nicht einmal in den Supermarkt zu stiefeln, denn ihr habt alles, was für für die effektive Hilfe braucht, garantiert schon zuhause. Nehmt einfach zwei Teelöffel und legt sie für ein paar Stunden oder über Nacht in das Gefrierfach. Bei akuten Augenringen am Morgen o.ä, einfach die eisgekühlten Löffel mit der Innen- oder Außenseite (je nach Bedarf) auf die Augen und den Bereich unter ihnen legen – und für ein paar Minuten halten. Auch hier ziehen sich durch die Kälte jegliche Gefäße zusammen und die Durchblutung wird gepusht. 

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Hämorrhoiden-Creme gegen Augenringe?

Vom "Geheimtipp gegen Augenringe" der Stars und Sternchen, der Hämorrhoidencreme, raten Ärzte ab. Zwar wirken einige dieser Cremes tatsächlich, aber durch ihre Wirkstoffe wird die empfindliche Haut unter den Augen noch dünner. In der Folge sind die Augenringe also sogar noch stärker sichtbar. Besser sind spezielle Cremes mit Hyaluronsäure, die die Haut aufpolstern. Diese Augenpflege ist unser Liebling!

Der Trick gegen Augenringe schlechthin ist ein guter Concealer. Mit dem richtigen Farbton und richtig aufgetragen werden die fiesen Schatten für die nächsten Stunden einfach unsichtbar.

Produkte gegen dunkle Augenringe

A-Derma Rheacalm Augencreme

Gerade im Sommer wird die Haut durch trockene und heiße Luft zusätzlich gereizt. Damit die Augen weiterhin strahlen, kann man Augenringe und andere Irritationen mit der A-Derma Rheacalm beruhigenden Augenkonturen-Creme  behandeln. Enthalten ist neben eines Haferextrakts auch Vitamin E sowie der Wirkstoff Dextransulfat, der Schwellungen mindern soll.

Florena straffende Augenpflege

Für den kleineren Geldbeutel ist die straffende Augenpflege von Florena geeignet. Die Creme setzt auf den Wirkstoff der Klettenfrucht, die die hauteigene Kollagenproduktion anregt und die aktive Regeneration unterstützt. Kleiner Tipp: Das Produkt eignet sich auch für die Lippenkontur, da diese Partie der Haut um die Augen besonders ähnelt.

Wie werden Augenringe medizinisch behandelt?

Operativ wird den Augenringen kaum noch zu Leibe gerückt. Heute gibt es schonendere Methoden: Das dünne Fettgewebe unter den Augen kann aufgepolstert werden. Dazu wird entweder Eigenfett oder Hyaluronsäure unter die zarte Hautschicht gespritzt. Der Effekt: Die Hautschicht wird dicker - und die vielen feinen Blutgefäße scheinen nicht mehr durch.

Wenn ihr euch für die Eigenfett-Variante gegen Augenringe entscheidet, wird Fett von eurem Po, den Oberschenkeln oder dem Bauch abgesaugt und die Augenringe damit "aufgefüllt". Ein Teil der entnommenen Fettzellen wird für mögliche Nachbehandlungen tiefgefroren.

Alternativ dazu könnt ihr euch für eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure entscheiden. Hyaluronsäure ist in unserem Körper ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Sie kann ungeheure Mengen an Wasser binden und sorgt so für ein pralles Bindegewebe und eine straffe Haut. Da sie synthetisch hergestellt werden kann, funktioniert diese Methode, ohne dass ihr euch Fett absaugen lassen müsst.

Wie bei allen medizinischen Eingriffen gibt es auch bei der Unterspritzung der Augenringe mögliche Nebenwirkungen und Risiken wie Blutergüsse, Schwellungen und Unebenheiten. Weil die Unterspritzung ein kosmetischer Eingriff und nicht medizinisch notwendig ist, müsst ihr die Kosten selbst tragen. Eine Behandlung mit Hyaluronsäure kostet in der Regel zwischen 500 bis 1.000 Euro, eine Behandlung mit Eigenfett um die 3.000 Euro. Beide Eingriffe werden ambulant durchgeführt.

Concealer gegen Augenringe

In vielen Lebenslagen hat der Concealer uns schon mal aus der Patsche geholfen und unser müdes Gesicht etwas erfrischt. Doch beim Abdecken der Augenringe mit dem Concealer muss allerdings eines beachtet werden: die richtige Farbe! 

Der Concealer ist in mehreren Farben erhältlich. Als erster wird der rote Concealer aufgetragen. Im zweiten Schritt solltet ihr einen hautfarbenen Concealer verwenden, der eine Nuance heller sein sollte, als eure eigene Hautfarbe. Anschließend das Finish: helles Puder. 

Die Concealer-Palette bietet verschiedene Farben an: grün, lila, gelb und rot findet ihr meist vor. 

Ihr fragt euch wofür die Farben stehen? Wir sagen euch, wie ihr euch das am besten merken könnt:

  • gelber Concealer deckt lila Schattierungen um die Augen ab
  • Apricot oder Rot verdeckt bläuliche Augenringe ab
  • Lila Concealer frischt den Teint auf
  • Grün neutralisiert Rötungen

Die falsche Ernährung kann Augenringe verursachen

Doch nicht nur zu wenig Schlaf oder falsche Hautpflege kann dazu führen, dass ihr Augenringe bekommt! Auch unsere Ernährung kann die dunklen Stellen unter unseren Augen negativ beeinflussen. Diese Fehler in euer Ernährung könnten für Augenringe verantwortlich sein

Ein eisenarme Ernährung

Eisen ist besonders wichtig für die Sauerstoffbildung, sowie Aufnahme und Speicherung in unserem Körper. Haben wir zu wenig Eisen in unserem Blut, kann es zu einer Unterversorgung von Sauerstoff kommen. Die Folge sind chronische Müdigkeit, trockene Haut, brüchige Nägel und Augenringe. Weist ihr alle Symptome auf, solltet ihr unbedingt euer Blut untersuchen lassen – und langfristig eisenreiche Lebensmittel wie Fleisch, Haferflocken, Nüsse, Spinat und Getreide auf euern Speiseplan setzen.

Ein Mangel an Zink

Zinkmangel kann in unserem Körper einen Blutarmut hervorrufen und dunkle Schatten unter unseren Augen begünstigen. Um dauerhaft gegen die lästigen Schatten erfolgreich vorzugehen, solltet ihr entweder Zinktabletten nehmen oder Linsen, Haferflocken, Leinsamen und Nüsse essen. 

Zu wenig Flüssigkeit im Körper

Experten raten uns dazu, unbedingt zwei Liter Wasser am Tag zu trinken, da ansonsten unser Körper dehydrieren kann, was sich dann wiederum oft an Augenringen bemerkbar machen kann. Tut ihr euch schwer damit, könnt ihr euch spezielle Apps runterladen, die euch ans Trinken erinnern. 

Lebensmittel gegen Augenringe

Grünkohl, Brokkoli oder Spinat sind super Lebensmittel die dabei helfen sollen, Augenringe verschwinden zu lassen. Lebensmittel, die viel Vitamin A enthalten, sorgen für eine tolle Hautfestigkeit, also eignen sich beispielsweise auch Mangos und Kürbis, um Augenringe dauerhaft zu eliminieren.

Was tun gegen Tränensäcke?

Meist viel unangenehmer als Augenringe, sind Tränensäcke.  Die wulstartigen Ablagerungen unterhalb des Auges sind Wassereinlagerungen. Zu wenig Schlaf, trockene Luft oder zu viel Alkohol und Nikotin können die Ursachen von Tränensäcken sein. Ein bewährtes Mittel gegen Tränensäcke ist die Remescar Augencreme. Schon eine reiskorn-große Menge lindert Tränensäcke um bis zu 75 Prozent und lässt sie bis zu zehn Stunden verschwinden. Ein Wundermittel! Die Augencreme wird einmal täglich, vorzugsweise morgens, auf die Tränensäcke gegeben. In zwei Durchläufen wird die Creme am effektivsten aufgetragen. Ist die Menge eines halben Reiskorns eingezogen, wird nocheinmal die gleiche Menge auf die Tränensäcke aufgetragen, bis sie eingezogen ist. Die vielen positiven Bewertungen auf Amazon sprechen für sich.

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