Aronia: Alle Infos rund um die Aroniabeere

Aronia: Alle Infos rund um die Aroniabeere

Aronia ist ein echtes Superfood. Aber wo kommt sie her, wo wird sie angebaut und wie kann man sie verarbeiten? Wir haben alle Antworten.

Aronia
© iStock
Alle Infos zur Aroniabeere auf einen Blick.

Die Superfood-Liste ist lang: Matcha, Moringa, Acai, Baobab, Manuka Honig und Goji Beere. Viele Früchte der Natur strotzen nur so vor Vitaminen und Antioxidantien und schmecken dabei so gut! Wenn du dachtest, die Liste ist damit vollendet, müssen wir dich enttäuschen. Neben diesen Köstlichkeiten tut sich seit einigen Jahren ein weiterer Stern auf, und dieser nennt sich Aronia (Melanocarpa). Noch nie gehört? Der Aroniastrauch erobert sogar die Baumschulen Deutschlands. Wir liefern dir alle Fakten im Überblick.

Was ist Aronia?

Aronia, auch schwarze Apfelbeere oder Melanocarpa genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse und blüht Mitte Mai für circa zehn Tage. Ihre reifen Früchte zeigen sich in dunkel-violetten Beeren, die sich ab August an den dünnen Zweigen zeigen. Ihre weiße Blüte lässt die Verwandtschaft zum Apfel erkennen.

Wo werden Aronia Pflanzen angebaut?

Die Aroniapflanze wächst von Nordamerika über Europa bis nach Sibirien, wobei die Pflanzen ihren Ursprung in den Wärdern Kanadas haben. Die Sträucher der Apfelbeere strotzen der Kälte sogar bis zu -35 Grad. Das pflegeleichte Gewächs lässt sich in der Baumschule, im heimischen Garten, im Flachland sowie auch auf bergigem Terrain. Je sonniger die Aroniabeere wächst, desto mehr Früchte kann sie tragen.

Die Wirkung von Aronia

Die kleine dunkle Aroniabeere mit ihrer intensiven Blausäure ist ein echter Powerzwerg. Die Beeren des Aroniastrauchs bringen viele Vorteile für uns mit und haben eine positive Wirkung auf unseren Körper.

Die Inhaltsstoffe der Apfelbeere wirken:

  • stärkend für das Immunsystem, Herz, Lipidstoffwechsel und Gehirn
  • antioxidativ
  • anti-thrombotisch
  • blutdrucksenkend
  • schützend vor Gefäßverkalkungen
  • möglicherweise als Schutz vor Krebserkrankungen

Geschmack: Wie schmeckt die Aronia?

Die Aroniabeere schmeckt, getrocknet, frisch oder als Saft, fein-herb und säuerlich. Besonders auffällig ist die tiefe dunkel-violette Farbe, selbst wenn man den reinen Aronia-Saft zu einer Schorle mischt. Pflanzenstoffe, Flavonoide und Anthocyane der Heilpflanze, die zur Gruppe der Polyphenole gehören, sind für diese intensive Farbe und den Farbstoff verantwortlich.

Wie kann man Aronia Beeren verarbeiten?

Die Aroniabeere lässt sich auf vielen verschiedenen Wegen in der Küche verarbeiten. Frische Beeren können als Saft, Konfitüre, im Müsli, Porridge, Joghurt, Smoothie,  Kuchen oder Eis verarbeitet werden.

Die besten Produkte mit Aronien und einem 100%-Gehalt:

Der Bio-Aroniasaft im 2er-Pack für ca. 19 Euro 🛒 ist sehr mild und kann direkt in reiner Form getrunken werden. Wer sein Müsli mit getrockneten Beeren verfeinern möchte, kann zu den Bio-Aroniabeeren für ca. 6 Euro 🛒 greifen. Für Smoothies eignet sich das Bio-Aronia Pulver für ca. 17 Euro 🛒 besonders gut, da es sich super auflöst und die Extrakte des Pulvers der Beeren sehr ergiebig ist.

Aronia in Kosmetik

Die Aronia Beere kann nicht nur potenziell auf unserem Teller landen, sondern bietet auch in der Hautpflege einige wertvolle Vorteile. Seine antioxidative Wirkung bindet freie Radikale und kann der frühzeitigen, durch Umwelteinflüsse hervorgerufenen Hautalterung entgegnen wirken. Die Wirkungsweise der Aronia Beere beschert uns eine straffere und weichere Haut im Gesicht und Körper. Besonders wirkungsvoll ist die Aronia Beere in folgenden Hautpflege-Produkten:

  • Reinigungslotion
  • Tonic
  • Feuchtigkeitscreme
  • Gesichtsmaske
  • Augenpflege
  • Lippenpflege
  • Handcreme
  • Bodylotion

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Verwendete Quellen: aronia-original.de, mein-schoener-garten.de

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