Dating-Trends durch Corona: Maskfishing und Zumping

Neue Dating-Trends, die es ohne Corona nicht geben würde: Maskfishing und Zumping

Es gibt Dating-Trends, die erst seit Corona en vogue geworden sind. Was es allerdings nicht besser mehr. Was Maskfishing und Zumping bedeutet, liest du hier.

Frau umarmt Mann
© Unsplash
In Zeiten von Corona sind zwei neue Dating-Phänomene entstanden: Kommt dir eines davon vielleicht sogar bekannt vor?

Ja, das Dating-Game in Zeiten von Corona ist etwas anders, keine Frage. Es gibt sicherlich Dating-Begriffe wie Gaslighting, Ghosting und Orbiting, die dir etwas sagen. Einige Dating-Trends halten etwas länger an, andere verschwinden zum Glück nach mehreren Wochen und Monaten. Das Thema verpufft, denn schließlich sind die meisten Dating-Trends leider eher negativ, als dass sie positiv empfunden werden… Sagen dir „Maskfishing“ oder „Zumping“ etwas?

1. Maskfishing 

Wer bei Maskfishing an Catfishing denkt, liegt damit gar nicht mal so falsch. Aber auch nicht richtig. Beim Maskfishing werden bei Dating-Apps wie Tinder, Profilfotos hochgeladen, auf denen das Gesicht durch die OP-Maske oder FFP2-Maske verdeckt wird. Während man beim Catfishing vorgibt, jemand zu sein, der man gar nicht ist, wird beim Maskfishing ein Teil des Gesichts verdeckt: Nase, Lippen, Kinn, Zähne. An sich ist es ja nichts Schlimmes. Denn schließlich geht es ja um den Charakter und die inneren Werte. Doch bei einer Dating-App lässt sich die Persönlichkeit und der Charakter schwer erahnen. Deswegen gibt es ja auch die Profilfotos, um für sich herausfinden zu können, ob er oder sie dir gefällt oder eben nicht. Aber das scheint ja nicht das größte Problem an der ganzen Sache zu sein. Viel schlimmer ist es, dass sich die Person auf allen Fotos mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zeigt. Das Schlimmste aber daran ist, dass sich unter den meisten Maskfishern Coronaleugner verbergen und sich über Telegram mit ihren Gleichgesinnten darüber lustig machen.

2. Zumping 

Was nach einer Sportart klingt, ist eigentlich eine fiese Taktik, um seine Beziehung zu beenden. Der Name „Zumping“ besteht aus „Zoom“, dem Videokonferenzanbieter aus Amerika und dem englischen Begriff „Dumping“. zu Deutsch: Schluss machen via Zoom. Hierbei geht es aber nicht nur um Zoom, dazu zählen auch die anderen Live-Chat-Anbieter wie Skype oder Teams, Facetime auch. „Zumping“ ist der Trend für jene, die ihre Beziehung oder Affäre beenden möchten, aber viel zu ungeduldig sind, das persönliche Treffen abzuwarten. Daher wird der Weg über den Videochat ausgesucht, um seiner Liierten/ seinem Liierten den Laufpass zu geben. Eine bequeme und stumpfe Art, wie wir finden. Da kommt übrigens auch die Frage auf, wieso man sich dann überhaupt die Mühe macht, die Beziehung mit einem Videochat zu beenden. Es ist einfach unfair und respektlos! 

Frau und Mann umarmen sich
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