Dating-Trend "Wokefishing": Deshalb solltest du dich davor in Acht nehmen

Dating-Trend "Wokefishing": Deshalb solltest du dich davor in Acht nehmen

Ein neuer Dating-Trend macht die Runde und nennt sich "Wokefishing". Was sich dahinter verbirgt, und warum die Masche so fies ist, erfährst du hier.

Dating Trend Wokefishing
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Wokefishing ist einer der fiesesten Dating-Trends.

Immer wieder tauchen neue Dating-Trends auf. Viele darunter sind unglaublich fies und können fatale Folgen für die Betroffenen haben. Wir erinnern nur an Pigging, Fishing oder Stashing. Andere wiederum können sich aber auch positiv auf unsere Liebes-Beziehungen auswirken, darunter Hardballing, Slow Dating und Co. Ein Dating-Trend, der sich derzeit vor allem im Online-Dating durchsetzt, lautet Wokefishing – und davor solltest du dich unbedingt in Acht nehmen. 

Woher kommt der Begriff Wokefishing?

"Woke" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie wachsam oder aufmerksam sein. Vor allem wenn es um soziale Gerechtigkeit oder Rassismus geht, wird der Begriff häufig verwendet. Den Dating-Trend Wokefishing als solchen ins Leben gerufen hat die "Vice"-Journalistin Seren Smith. In ihrem Artikel schreibt sie darüber, wie sie selbst Opfer dieser Dating-Masche wurde und beschreibt auch, wie viele andere Menschen ähnliches erlebt haben. 

Dating-Trend: Was bedeutet Wokefishing?

Vor allem beim Online-Dating kommt der Dating-Trend Wokefishing aktuell sehr häufig vor. Während es uns Instagram und Co. erleichtern, uns im Netz besser darzustellen, als wir sind, schwappt dieses Verhalten natürlich auch auf Dating-Apps wie Tinder oder Bumble über. Dass beim Alter, der Größe oder beim Foto etwas geschummelt wird – das kennen wir alle und haben auch bereits einen Namen dafür: Catfishing. Doch beim Wokefishing wird es noch viel schlimmer. Hier wird nicht über Äußerlichkeiten gelogen, sondern sogar über die eigene Persönlichkeit! What? Dabei ist diese ja häufig maßgeblich dafür, ob wir uns verlieben oder nicht. „Wokefisher“ stellen ihre politische Persönlichkeit als besonders "woke" da und lügen sich somit ihren Charakter zurecht.

Warum lügen Menschen hinsichtlich ihrer Persönlichkeit?

Warum stellen sich Menschen in Dating-Apps als feministischer, politischer oder weltoffener dar, als sie sind? Ganz einfach: Um mehr Treffer zu erzielen. Anstatt sich so authentisch wie möglich zu zeigen, plappern "Wokefisher" lieber Meinungen nach, von denen sie denken, dass potenzielle Dating-Partner*innen davon beeindruckt sein könnten. Aktuelle gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und Krisen sorgen dafür, dass Singles sich bewusst Partner auswählen, mit denen sie auf einer Wellenlänge sind – wenn sie dann an einen "Wokefisher" geraten, ist die Enttäuschung umso größer.

Wie kann man sich vor "Wokefishing" schützen?

Zugegeben: Vor allem in Zeiten der Pandemie suchen wir wieder vermehrt in Dating-Apps nach dem großen Liebesglück. Daran ist ja auch nichts Verwerfliches. Damit du aber nicht auf "Wokefisher" reinfällst, solltest du das Profil deiner Matches genauer unter die Lupe nehmen. Adjektive wie "politisch", "feministisch" oder "aktivistisch" können ein erstes Warnsignal sein. Sollte es zum Chatten kommen, kannst du dem*der Dating-Partner*in konkrete Fragen stellen, um ihm*ihr auf die Schliche zu kommen oder dich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Besser als Nachrichten sind natürlich private Gespräche. Versuche, nicht allzu viel Zeit mit dem Schreiben zu vergeuden und frag direkt nach einem Treffen. Beim ersten Date fliegt der Schwindel bekanntlich schnell auf – und da sind auch noch keine Gefühle im Spiel.

Verwendete Quelle: vice.com

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