Übersäuerung: Anzeichen, dass euer Körper übersäuert ist

Fühlt ihr euch oft ohne Grund müde, schlapp und lustlos? Leidet häufig unter Infekten, habt fettige Haut oder werdet von Muskelverspannungen oder Kopfschmerzen geplagt? Dann könnte eine Übersäuerung der Grund dafür sein. Gerät der pH-Wert in unserem Körper aus dem Gleichgewicht, kann das vielfältige Auswirkungen auf unseren Körper haben.

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Eine basische Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse bringt den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht!

Häufig ist eine solche Übersäuerung unserer modernen Ernährungs- und Lebensweise geschuldet, dementsprechend kämpfen viele Menschen mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt - und das, ohne überhaupt davon zu wissen. So erkennt ihr, ob euer Körper tatsächlich übersäuert ist - und könnt effektiv etwas dagegen unternehmen!

Was bedeutet übersäuert überhaupt?

Der Säure-Basen-Haushalt ist für unseren Körper und unser Wohlbefinden enorm wichtig und an allen wichtigen Stoffwechselvorgängen wie der Atmung, Verdauung oder Hormonproduktion beteiligt. Ist der Säure-Basen-Haushalt gestört, sinkt der pH-Wert und es kommt zu einem Ungleichgewicht, das weitreichende Folgen haben kann - beispielsweise werden der Transport von Nährstoffen und die Hormontätigkeit stark beeinträchtigt, was sich natürlich auf unser Wohlbefinden auswirkt. Um die Ursache einer Übersäuerung zu finden, ist es wichtig, einen Blick auf die Ernährung zu werfen.

 

 

Diese Symptome können dafür sprechen, dass euer Körper übersäuert ist

  1. Ihr fühlt euch oft schlapp, müde und lustlos. Leidet unter Schlafstörungen, unruhigem Schlaf oder Konzentrationsschwäche.

  2. Ihr habt schlechte bzw. fettige Haut, leidet unter Pickeln und Unreinheiten.

  3. Ihr neigt dazu schnell zuzunehmen.

  4. Muskelverspannungen

  5. Gelenk- und Kopfschmerzen

  6. Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen

  7. Chronischer Schnupfen: euch läuft ständig die Nase

  8. Sodbrennen

  9. Zahnprobleme

Ursachen für eine Übersäuerung des Organismus

Die Ernährung beeinflusst den Säure-Base-Haushalt stark, doch leider ist unsere "moderne Ernährung" mit vielen Fertigprodukten und Fast Food Gift für das Säure-Base-Gleichgewicht. Ein Zuviel an säurebildenden Nahrungsmitteln, Stress, Alkohol und Rauchen sind Hauptursache für eine Übersäuerung. Dem wirken basische Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse entgegen, die wir möglichst viel zu uns nehmen sollten. Folgende Nahrungsmittel sind säurebildend und sollten gemieden werden, um den pH-Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen:

  • Tierisches Eiweiss wie Fleisch, Fisch und Eier

  • Milch

  • Koffein

  • Salz und Zucker

  • Getreide

  • Ungesättigte Fettsäuren, z.B. in Fast Food, Fertiggerichten

Das könnt ihr gegen eine Übersäuerung tun:

Zitronenwasser

Trinkt nach dem Aufstehen direkt einen halben Liter Wasser mit einer Zitrone! Die Zitrone gehört zu den absoluten Superfoods und bindet Säuren im Körper.

Setzt euch Grenzen

Keiner sollte sich etwas verbieten. Doch überlegt selber mal, wie oft ihr Alkohol, Milch und Kaffee zu euch nehmt. Wenn euch auffällt, dass euer Konsum etwas aus dem Ruder läuft, schraubt diesen etwas zurück. Leider sind genau diese Getränke stark säurebildend. Ähnlich sieht es mit Zucker und Weizen aus.

Magnesium- und Kalziumzufuhr

Steigert eure Kalzium- und Magnesiumzufuhr mit unterschiedlichen Superfoods. Unser Körper braucht Mineralstoffe, die unseren pH-Wert im Körper halten. Bananen, grüne Bohnen und Avocado sind dabei die besten Lieferanten. Reichlich Kalzium wird durch Chiasamen, Brokkoli und Grünkohl geliefert.

Ausgleich

Stress auf der Arbeit oder im Privatleben kann leider auch zur Übersäuerung führen. Nehmt euch eine Auszeit, wenn ihr merkt, dass sich euer Körper hinsichtlich der Säure verändert hat. Yoga, Meditation, aber auch das Fitnessstudio oder Jogging können euch beim Abschalten helfen. Ihr werdet merken, dass es euch ganz schnell wieder besser gehen wird – versprochen!

 

Diese Krankheiten entstehen durch eine Übersäuerung

Experten der Naturheilkunde und der allgemeinen Medizin berichten immer wieder, dass die Übersäuerung im Körper gesundheitliche Folgen haben kann. Es gibt Mediziner, die von Magen-Darmbeschwerden und sogar von rheumatischen Erkrankungen ihrer Patienten berichten. Auch Schlaganfälle oder Herzinfarkte seien auf die Übersäuerung des Körpers zurückzuführen. Allerdings gibt es noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür. 

Darum ist die Säure wichtig für unseren Körper

Unser Organismus funktioniert nur dann richtig, wenn ein gewisser Anteil von Säure in unserem Körper gegeben ist. Beispielsweise die Salzsäure in unserem Magen oder auch bei Frauen im Scheidenmilieu. Die Säure im Magen ist dafür verantwortlich, unsere Nahrung richtig zu verdauen und uns vor Bakterien und viralen Eindringlingen zu schützen. Wer zu viel Säure im Magen hat, leidet schnell an Sodbrennen oder auch an der „Refluxkrankheit“. 

Die Säure ist ebenfalls verantwortlich für den Intimbereich der Frau – die gesunde Scheidenflora. Liegt der pH-Wert über 4,5, so spricht man von einer Übersäuerung. Wenn das Milieu übersäuert ist, vermehren sich meist Keime und es kann zu bakteriellen Infektionen im Intimbereich kommen. Ist der pH-Wert in der Vagina niedrig, kann die Scheide ideal vor Bakterien und Pilzen geschützt werden. Die Scheidenflora setzt sich aus verschiedenen Milchsäurebakterien zusammen. Meist sind es fünf bis acht verschiedene. Die Stämme der Milchsäurebakterien sind von Frau zu Frau unterschiedlich – daher ist auch jede von uns individuell anfällig für vaginale Infektionen.

Antibiotika und Hormonpärparate, wie beispielsweise die Anti-Baby-Pille können unser Scheidenmilieu beeinträchtigen. Sowohl positiv als auch negativ! Sobald ihr eine Veränderung im Scheidensekret feststellt (Geruch oder Farbe), solltet ihr mit eurem Arzt darüber sprechen. 

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Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt sorgt dafür, dass wir uns gesund, fit und vital finden. Gerät jedoch der pH-Wert in unserem Körper aus dem Gleichgewicht, kann das weitreichende Folgen für unsere Gesundheit haben. Man spricht dann von einer... Weiterlesen
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