Salbei trocknen: Diese drei Methoden solltest du kennen

Salbei trocknen: Diese drei Methoden solltest du kennen

Du möchtest länger etwas von deinem Salbei haben? Hier findest du eine Anleitung und drei Methoden, mit denen es funktioniert.

Du bist ein kleiner Chefkoch oder eine kleine Chefköchin und schwingst gerne in der Küche den Kochlöffel? Dann bist du sicherlich auch immer auf der Suche nach neuen Tricks, die das Kochen erleichtern. Aktuell liegt das Trocknen von Kräutern total im Trend. Gerade Salbei eignet sich hervorragend dazu. Mit den getrockneten Blättern kannst du nämlich Suppen, SalatePestos und vieles mehr veredeln. Durch das Trocknen sparst du dir eine Menge Zeit, erhältst den vollen Geschmack und kannst das Kraut jederzeit verwenden. Worauf du bei der Ernte achten musst und wie du die Salbeiblätter richtig trocknest, verraten wir dir hier.

Salbei trocknen: Was muss ich vorher beachten?

Kräuter zu trocknen, wie beispielsweise Salbei, ist leichter als gedacht. Wichtig ist, dass du ungewaschenen Salbei für die Trocknung verwendest, so dass die Blätter nicht mit Flüssigkeit vollgesogen sind. Die beste Zeit für die Ernte des Salbeis ist übrigens zwischen Mai und August. Zu diesem Zeitpunkt ist sein Aroma am intensivsten. Damit der Geschmack erhalten bleibt, solltest du den Salbei möglichst schnell nach der Ernte weiterverarbeiten. Wie das Trocknen funktioniert, erfährst du jetzt.

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Salbei trocknen: Mit diesen Methoden klappt’s

Insgesamt gibt es drei Methoden, die das Trocknen der Salbeiblätter nach der Ernte ermöglichen. Egal, ob an der frischen Luft oder im Ofen, wir verraten dir, wie du dabei vorgehen musst.

1. Trocknen der Blätter an der frischen Luft

Salbei kann ganz leicht an der frischen Luft getrocknet werden. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie besonders schonend ist, Energie spart und keinerlei aufwändiges Equipment benötigt wird. Das einzige, was du brauchst, ist ein warmer und dunkler Raum, der trocken, aber gut durchlüftet ist. Idealerweise liegt die Raumtemperatur zwischen 20 und 30 Grad. So klappt’s:

  1. Lege die einzelnen Salbeiblätter in ausreichendem Abstand auf einem Küchentuch aus.
  2. Wende sie nun täglich, damit sie von allen Seiten trocknen können. Wiederhole das Verfahren bis die Blätter anfangen zu bröseln. So erkennst du, ob sie trocken genug sind.

Tipp: Möchtest du ganze Triebe trocknen, geht auch das ganz leicht: Binde die Triebe zu einem Strauß zusammen und hänge sie kopfüber auf. Achte darauf, dass du die Sträuße nicht zu eng aneinander anbringst. Die Luft muss zwischen den zusammengebundenen Trieben zirkulieren können, damit sie trocknen.

Meistens dauert das Trocknen der Blätter zwischen 10 und 14 Tagen. Diese Methode hat zur Folge, dass aufgrund der langen Trocknung ein leichter Verlust des Aromas in Kauf genommen werden muss.

2. Trocknen der Salbeiblätter im Backofen

Etwas weniger Zeit musst du beim Trocknen der Blätter im Backofen einplanen. Diese Methode nimmt etwa sechs Stunden Zeit in Anspruch. So funktioniert’s:

  1. Heize den Ofen auf 30 bis 40 Grad Celsius. Bei zu hohen Temperaturen geht der Geschmack des Salbeis verloren.
  2. Entferne gegebenenfalls die Blüten und lege die Triebe oder die Salbeiblätter auf ein Backblech, das du zuvor mit Backpapier ausgelegt hast.
  3. Öffne die Tür des Ofens leicht, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und die Blätter trocknen können.

3. Trocknen der Salbeiblätter im Dörrautomaten

Eine weitere Möglichkeit, Salbei zu trocknen, ist der Dörrautomat. Die Anwendung ist auch hier wieder sehr leicht, dauert allerdings etwas länger. Etwa 8 Stunden Zeit solltest du für die Trocknung einplanen. So geht’s:

  1. Verteile die Triebe oder Blätter auf die Trockensiebe des Dörrautomaten.
  2. Dreh die Siebe von Zeit zu Zeit, sodass die Kräuter schneller trocknen können.

Wie lagere ich Salbei nach dem Trocknen richtig?

Wenn du den Salbei nun erfolgreich getrocknet hast, stellst du dir sicher die Frage, wie du ihn am besten lagern solltest. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Aufbewahrung im Schrank

Wichtig ist, dass die Blätter ausreichend auskühlen. Am längsten bleiben die Blätter oder die Triebe trocken, wenn du sie luftdicht verpackst. Hierzu eignen sich Gefäße oder Schraubgläser, die du am besten in einem lichtgeschützten Schrank aufbewahrst. Auf diese Weise bleiben die Inhaltsstoffe sowie das Aroma bis zu zwei Jahre erhalten. Wenn du den getrockneten Salbei beim Kochen verwenden möchtest oder Lust auf einen Salbeitee hast, kannst du die Blätter einfach frisch zerreiben.

2. Einfrieren

Eine weitere Methode, getrockneten Salbei zu lagern, besteht im Einfrieren der Kräuter. Füll die kleingeschnittenen Blätter mit Wasser in einen Behälter für Eiswürfel und friere sie ein. Nun kannst du nicht nur Suppen und Soßen damit veredeln, sondern auch Drinks aller Art.

Das musst du beachten

Um sicherzustellen, ob die Salbeiblätter ausreichend getrocknet sind, kannst du zwischendurch den Brösel-Test machen. Fasse hierzu die Blätter an und prüfe, ob sie rascheln oder sich leicht zerbröseln lassen. Ist dies der Fall, sind sie trocken genug. Vom Trocknen des Salbeis in der Mikrowelle ist abzuraten. Bei dieser Methode verlieren die Blätter ihre wertvollen Wirkstoffe sowie ihren Geschmack. Daher greife lieber auf die oben beschriebenen Verfahren im Backofen oder an der frischen Luft zurück.

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Verwendete Quellen: mein-schoener-garten.de, lecker.de
 

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