Ombré Hair: So funktioniert die angesagte Färbetechnik

Ombré Hair: Wir erklären die angesagte Färbetechnik

Ombré Hair ist weiterhin ein ziemlich angesagter Farbtrend für die Haare. Was ihn ausmacht, wie er funktioniert und die schönsten Looks zum Nachmachen findest du hier!

Immer wieder werden wir von neuen Haarfarben-Trends und Färbetechniken überrascht. Neben Balayage und Color Melting ist der Base Breaker momentan total angesagt. Aber eine Färbetechnik begleitet uns schon seit einigen Jahren und kommt nie ganz aus der Mode: Ombré Hair. Hier erfährst du alles, was du über den Trend wissen musst und wie du Ombré Hair selber nachfärben kannst.

Was ist Ombré Hair?

Ombré ist eine Färbetechnik, bei der ein Farbverlauf vom Ansatz bis in die Haarlängen und Spitzen kreiert wird. Der Ansatz ist dabei dunkler als die Haarspitzen. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "Schatten” oder “schattiert”. Im Gegensatz zum Balayage, bei dem einzelne Strähnen aufgehellt werden, wird beim Ombré Hair die gesamte untere Haarpartie samt Spitzen etwa auf Kinnhöhe gefärbt bzw. aufgehellt. In der Regel sind die gefärbten Haare vier Nuancen heller als der Naturton am Ansatz. Der Kontrast kann je nach Belieben stärker oder schwächer ausfallen. Die Färbetechnik ist außerdem für alle geeignet, die einen schönen Übergang für ihren herausgewachsenen Ansatz wollen. Ombré Hair ähnelt sehr dem Sombré Hair, allerdings sind dort die Übergänge etwas softer und die Nuancen maximal drei Stufen heller.

Auch buntes Ombré Hair, bei dem die Spitzen rot, rosa, blau oder grün gefärbt sind, ist möglich. Dann müssen die Haare aber meistens vorher blondiert werden, damit die Haarfarbe optimal zur Geltung kommt. Mit Ombré Hair lassen sich auch wunderbare Frisuren zaubern.

Wem steht Ombré Hair?

Der Vorteil von Ombré Hair: Frauen und Männer mit langen, kurzen, glatten oder lockigen Haaren können den Look tragen. Ombré Hair lässt sich außerdem mit jeder Ausgangshaarfarbe realisieren – von Schwarz über Braun bis Rot und Blond. Wer sehr helles oder platinblondes Haar hat, der kann allerdings nur auf buntes Ombré zurückgreifen, da die Haare nicht noch weiter aufgehellt werden können. Alternativ kann der Look auch “reversed” gefärbt werden, also im Ansatz hell, unten dunkel.

Die Färbemethode ist super praktisch, da der Ansatz deine Naturhaarfarbe hat und du nicht ständig nachfärben bzw. nachblondieren musst, sobald deine Haare wachsen. Ombré Hair ist zudem sehr pflegeleicht und perfekt für alle, die sich eine leichte Farbveränderung wünschen, aber sich noch nicht den ganzen Schopf samt Spitzen aufhellen bzw. färben wollen. 

Wie wird Ombré Hair gemacht?

Beim Friseur:

Wenn du dich für die Farbtechnik Ombré Hair entscheidest, wirst du bei einem guten Friseur erst einmal ausführlich zu deiner neuen Haarfarbe beraten. Wenn alles geklärt ist, fängt der Friseur an, dir helle Strähnchen ab Kinnhöhe einzuarbeiten, sodass ein schöner Kontrast entsteht. Bei kürzeren Haaren wird meistens ab dem Ohr angefangen. Wenn die Haare blondiert werden, werden sie zudem in Alufolie gewickelt. Die Kosten belaufen sich in der Regel je nach Friseur und Länge der Haare zwischen 90 und 200 Euro. Du kannst mit einer Dauer von mindestens zwei Stunden rechnen.

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Zu Hause:

Natürlich kannst du dir auch Ombré zu Hause färben. Dafür gehst du folgendermaßen vor:

  1. Bürste deine Haare gut durch und unterteile sie in viele kleine Partien, die du jeweils mit einem Zopfgummi fixierst. 
  2. Toupiere die Haare mit einem Kamm an der Stelle, an der der Farbverlauf beginnen soll. 
  3. Entferne für jede Strähne, die du blondierst, das Zopfgummi und arbeite dich von unten nach oben vor. Stelle sicher, dass du genug Blondierung aufträgst. Sei nicht sparsam!
  4. Lasse die Blondierung je nach Anweisung der Packung einwirken und wasche sie aus. Benutze anschließend mit Silbershampoo, um einem Gelbstich vorzubeugen.
  5. Nun färbst du deine Haare mit deiner gewünschten Farbe. Wiederhole dafür die Schritte eins bis drei mit der Wunsch-Haarfarbe auf deinen blondierten Haaren. Gehe mit der Farbe etwas über den blondierten Teil, damit du auch sicher alles bedeckst. Ob deine Haare dabei feucht oder trocken sein sollten und wie lange die Haarfarbe einwirken muss, entnimmst du der Packungsbeilage. 
  6. Wasche die Farbe im Anschluss aus und nutze dafür ein sanftes Shampoo.
  7. Bewundere deinen neuen Look im Spiegel und probiere ruhig mehrere Frisuren aus! Du wirst überrascht sein, wie toll Frisuren mit Ombré aussehen können.

Was ist besser: Balayage oder Ombré?

Balayage und Ombré ähneln sich sehr, es wird aber jeweils eine andere Technik bei der Haarfarbe angewendet. Beim Balayage arbeitet man sich mithilfe eines Pinsels Strähne für Strähne von der oberen Haarpartie bis in die Spitzen vor. Es gibt kein spezielles Farbschema, weshalb man hier grundsätzlich freier in der Gestaltung ist. Die Strähnen werden vom Friseur individuell und nach “Gefühl” gesetzt, man nennt die Technik auch "Freihandtechnik". Sie beginnt außerdem näher am Ansatz als beim Ombré Hair. Da bei dieser Technik besonders natürliche Farbreflexe entstehen sollen, werden Farbnuancen gewählt, die nur zwei bis drei anstatt vier Stufen heller sind als die Naturhaare.

Bei Ombré werden die Haare im Gegensatz zum Balayage an der unteren Partie bzw den Haarspitzen komplett eingefärbt, es wird also nicht nur mit Strähnchen gefärbt. Wenn du einen auffälligen Farbeffekt mit stärkerem Kontrast möchtest, ist der Ombré-Trend die richtige Wahl für dich. 

Verwendete Quellen: pinterest.de, youtube.de

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