Was hilft gegen Unterleibsschmerzen? Die 5 besten Tipps

Was hilft gegen Unterleibsschmerzen? Die 5 besten Tipps der Redaktion

Quälst du dich während der Periode auch mit unangenehmen Unterleibsschmerzen? Diese 5 Tipps können dir helfen, die Schmerzen zu lindern.

Monat für Monat gehen wir Frauen durch dieselbe Hölle. Es ist ja schön und gut, dass wir circa alle 25 bis 30 Tage bluten, doch warum muss die Periode auch noch mit so unangenehmen Begleiterscheinungen wie Unterleibsschmerzen daher kommen? By the way: Ich schreibe gerade diesen Artikel, während ich meine Regelblutung habe und musste schon eine Schmerztablette einnehmen, um mich überhaupt auf den Text konzentrieren zu können. Doch so ist das nun mal, wenn man eine Frau ist. Willst du wissen, wie du dieses unangenehme Ziehen und Stechen im Unterleib lindern kannst? Ich verrate dir die besten Tipps und Tricks und stelle dir die Hilfsmittel vor, auf die ich während der Monatsblutung nicht mehr verzichten möchte.

Die Ursachen und Symptome von Unterleibsschmerzen

Die wohl häufigsten Menstruationsbeschwerden sind die Unterleibsschmerzen (Regelschmerzen) und Krämpfe im unteren Bauch und ein Ziehen im Rücken. Der Grund für die Schmerzen sind die Kontraktionen der Gebärmutter während der Regelblutung. Während der Periode wird nämlich die Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen, die in den Wochen zuvor mühsam vom Körper aufgebaut wurde. Kam es nicht zur Befruchtung und Einleitung der Eizelle in der Gebärmutter, wird die alte Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen, damit sich im neuen Zyklus wieder eine neue Gebärmutterschleimhaut aufbauen kann. So schafft der Körper einer die optimalen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft.

Die Kontraktionen der Gebärmutter können bei vielen Frauen Schmerzen auslösen. Diese sind primär im Unterleib (also im unteren Bauch) spürbar, können aber auch in andere Körperregionen wie den unteren Rücken ausstrahlen. Meist verspüren Frauen hier ein unangenehmes Ziehen, Stechen oder ein Druckgefühl. Neben den Unterleibsschmerzen (Regelschmerzen) gibt es noch weitere Symptome, die viele Frauen während der Menstruation bemerken. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Verdauungsprobleme
  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit
  • Antriebslosigkeit

Bei einigen Frauen können die Regelschmerzen jeden Monat so stark sein, dass sie im Alltag nicht mehr richtig funktionieren können. Dann ist es auf jeden Fall wichtig, zum Arzt oder zur Ärztin zu gehen und untersuchen zu lassen, ob eine Erkrankung vorliegt. Typische Erkrankungen könnten zum Beispiel Endometriose oder Myome sein.

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Diese 5 Tipps helfen gegen Unterleibsschmerzen

Unterleibsschmerzen sind so divers wie wir Frauen auch. Während die eine nur ein leichtes Ziehen im unteren Bauch wahrnimmt, hat die andere so starke Krämpfe, dass sie kaum gehen kann. Deshalb sind auch die Techniken, mit den Schmerzen umzugehen, sehr verschieden und nicht jeder Tipp und nicht jedes Hausmittel, das ich hier vorstelle, wird auch bei jeder Frau funktionieren. Ziel ist es deshalb, alles einmal auszuprobieren, um herauszufinden, was deine Schmerzen lindern kann.

1. Bewegung

Hast du deine Tage, bist du vielleicht träge, schlapp und hast absolut gar keine Lust, dich zu bewegen und dich anzustrengen. Kommen die stechenden Unterleibsschmerzen hinzu, ist das Bedürfnis, einfach nur auf der Couch zu liegen, besonders groß. Doch es kann sich sehr lohnen, diesem Drang zu widerstehen und sich stattdessen zu bewegen.

Bewegung kann nämlich die Unterleibsschmerzen lindern und wirkt krampflösend. Die Durchblutung wird angeregt und die Muskulatur gelockert. Außerdem werden beim Sport Endorphine freigesetzt. Die Wohlfühlhormone können dein Gehirn umprogrammieren und verändern, wie du Schmerzen wahrnimmst. Dadurch können sich die Periodenschmerzen nicht mehr so intensiv anfühlen.

Geh doch also mal spazieren, joggen oder fahre Fahrrad, wenn du deine Regelblutung hast. Was auch sehr helfen kann, ist, die Bewegung mit dem Atem zu verbinden und den Schmerz quasi wegzuatmen. Yoga und Pilates bieten sich hierfür sehr gut an. Probier es doch mal aus.

2. Wärme

Eines der ersten Hilfsmittel, auf die wir Frauen während unserer Menstruation bei Beschwerden zurückgreifen, ist Wärme bzw. die Wärmflasche oder das Körnerkissen. Wärme wirkt nämlich sehr beruhigend und krampflösend und kann die Unterleibsschmerzen während der Periode lindern. Die Durchblutung wird gefördert, die Muskeln gelockert und Krämpfe werden gelöst.

Im Alltag ist es allerdings manchmal sehr schwierig, ständig mit einer Wärmflasche herum zu laufen. Bist du unterwegs oder im Büro, können Wärmepflaster 🛒 sehr praktisch sein. Möchtest du zu Hause nicht auf deine Wärmflasche verzichten und trotzdem nebenbei kochen, die Pflanzen umtopfen oder die Wäsche aufhängen, lohnt sich ein Wärmeschal sehr.

Ich habe den Wärmeschal von femitale 🛒 während meiner aktuellen Regelblutung getestet. Und so viel sei schon mal gesagt: Er ist ein absoluter Gamechanger bei Regelschmerzen. Ich habe einfach die Wärmflasche mit heißem Wasser befüllt, sie in den Wärmeschal gesteckt und ihn mir um die Hüften gebunden. Dadurch habe ich stets die Hände frei und mein Unterleib ist trotzdem die ganze Zeit muckelig-warm. So kann ich den Alltag während meiner Periode problemlos bestreiten und muss nicht mit quälenden Unterleibsschmerzen herumlaufen. Für mich ein absolutes Perioden-Must-have.

3. Flüssigkeit

Ausreichend Flüssigkeit ist super wichtig – besonders während der Monatsblutung und bei Regelschmerzen. Denn eine ausreichende Wasseraufnahme kann dabei helfen, Blähungen zu lindern, die die Krämpfe verschlimmern können. Trink also regelmäßig stilles Wasser, um die Menstruationsbeschwerden zu lindern.

Auch Tees sind sehr gute Begleiter während der Menstruation. Es gibt bestimmte Kräutertees, die krampflösend und beruhigend wirken und die Beschwerden der Regelblutung minimieren können. Setze beispielsweise auf folgende Kräuter und Hausmittel:

  • Ringelblumenblüten
  • Frauenmantel
  • Schafgarbe
  • Getrocknete Orangenschale
  • Gänsefingerkraut
  • Brennnessel
  • Kamille
  • Ingwer
  • Mönchspfeffer
  • Lavendel

Während der Menstruation wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Das wird durch Muskelkontraktionen verursacht. Diese wiederum verbrauchen viel Magnesium. Um den Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen und Krämpfe zu vermeiden, kannst du auch bestimmte Trinkgranulate zu dir nehmen. Ich habe während meiner Periode das femitale Better Period Trinkgranulat 🛒 getestet. Es enthält Magnesium und Vitamin D, Vitamin C, Vitamin B2, Vitamin K, Riboflavin und Eisen und Zink. Durch diese Nährstoffe gibt dir das Granulat alles, was dein Körper während deiner Periode braucht, um die Beschwerden so gering wie möglich zu halten. Und ich hatte nach der Einnahme tatsächlich das Gefühl, dass meine Krämpfe etwas abgeschwächt sind.

4. Entspannung

Während der Periode, bei Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen brauchst du Ruhe und Entspannung mehr denn je. Um die Krämpfe im Unterleib zu lindern, kannst du folgende Dinge ausprobieren:

  • Warmes Bad mit einem beruhigenden Badezusatz
  • Sauna und Wellness
  • Massage (besonders am unteren Rücken, wenn dieser ebenfalls schmerzt)
  • Infrarotlicht
  • Teste auch "The Hug" von This Place 🛒: Eine wohltuende und krampflösende Periodencreme mit Hanfextrakt, Johanniskraut und Mönchspfeffer

5. Schmerzmittel

Helfen alle anderen Hausmittel und Methoden nicht oder die Schmerzen sind so stark, dass du es kaum aushältst, dann kannst du ihnen mithilfe von Arzneimitteln kurzen Prozess machen. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol eignen sich bei Unterleibsschmerzen. Du kannst aber auch zum Beispiel Dolormin für Frauen oder Buscopan Plus bei Regelschmerzen verwenden. Achte darauf, dass du die Medikamente entsprechend deiner Schmerzen richtig dosierst. Schau dafür auf die Dosierungsanweisungen auf der Verpackungsbeilage oder frag den Apotheker oder die Apothekerin bzw. den Arzt oder die Ärztin.

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Verwendete Quellenalways.de, erdbeerwoche.de

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