Mit dem Wasserglas-Test findest du heraus, ob deine Haare kaputt sind

Mit dem Wasserglas-Test findest du heraus, wie kaputt deine Haare wirklich sind

Wenn du herausfinden möchtest, ob du kaputte Haare hast und unter Spliss leidest, solltest du den Wasserglas-Test durchführen. Wie? Das liest du hier.

Die richtige Haarpflege ist essenziell für gesunde Haare. Aber bevor wir Maßnahmen ergreifen können, um unsere Haare zu behandeln, müssen wir zunächst herausfinden, wie es überhaupt um unsere Haar-Gesundheit steht. Um zu checken, ob es deiner Mähne gut geht, oder ob deine Haare womöglich geschädigt und voller Spliss sind, haben wir einen cleveren Beauty-Trick für dich gefunden. Wie du den Wasserglas-Test richtig durchführst und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind, erfährst du etwas weiter unten.

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Der Wasserglas-Test verrät dir, ob du kaputte Haare hast

Vielen sind ihre Haare heilig: Für das perfekte Styling werden sie gewaschen, geföhnt, geglättet, gelockt oder geflochten. Doch oft kommt das Thema Haarpflege dabei etwas zu kurz. Wir wissen zwar, dass wir Hitzeschutzsprays verwenden müssen oder gönnen uns alle paar Wochen mal eine Haarkur. Aber zum Glück gibt es jetzt eine Möglichkeit, unseren Haaren viel gezielter etwas Gutes zu tun. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Glas Wasser.

Mithilfe des Wasserglas-Tests bestimmst du die Porosität deiner Haare, misst also genauer gesagt ihre Schuppenschicht. Die Schuppenschicht ummantelt als äußere Hülle deiner Haare ihre Faserschicht und ihre Markzellen – und ist deshalb enorm wichtig.

Bei einer gesunden Schuppenschicht liegen die Plättchen (fast wie bei einem Tannenzapfen) eng am Haarschaft an und verleihen deinen Haaren ihren Glanz. Wenn die Schuppenschicht allerdings geschädigt ist, stehen die Schuppen ab und reflektieren das Licht nicht mehr. Dadurch sehen deine Haare trocken, spröde und glanzlos aus.

So führst du den Wasserglas-Test durch

  • Befülle ein Glas etwa bis zur Hälfte mit Wasser
  • Nimm jetzt ein etwa ein bis zwei Zentimeter langes, sauberes Haar von dir, auf dem keine Rückstände von Haarprodukten zu finden sind.
  • Lege die Haarsträhne ins Wasser. Ob es an der Oberfläche schwimmt oder sofort sinkt, verrät dir etwas über die Beschaffenheit deiner Haare. Nach ca. fünf Minuten kannst du die Ergebnisse auswerten.

Das bedeuten die Ergebnisse

Wo befindet sich deine Haarsträhne im Glas – schwimmt es oben, mittig, oder ist es zu Boden gesunken? Das sagen die Ergebnisse über deine Haare aus.

Variante 1: Die Haarsträhne schwimmt an der Oberfläche

Wenn das Haar an der Wasseroberfläche schwimmt, haben deine Haare eine geringe Porosität, ihre Schuppenschicht ist geschlossen. Du hast gesundes und glänzendes Haar, das sich manchmal aber schwer und platt anfühlen kann. Für die optimale Pflege benötigst du Pflegeprodukte mit leichten Texturen, die sich auswaschen lassen. Verzichte lieber auf Leave-In-Produkte!

Variante 2: Die Haarsträhne sinkt langsam

Herzlichen Glückwunsch! Wenn deine Haarsträhne weder an der Wasseroberfläche treibt, noch komplett auf den Boden sinkt, lässt das auf eine mittlere oder normale Porosität schließen. Die Schuppenschicht deiner Haare ist leicht geöffnet, weshalb sie gesund aussehen, nicht zu trocken sind und sich leicht stylen lassen. Sehr gut! Bei deiner Pflege-Routine machst du wohl alles richtig.

Variante 3: Die Haarsträhne sinkt schnell zu Boden

Geht deine Haarsträhne schnell unter, besitzt sie vermutlich eine hohe Porosität und die Schuppenschicht deiner Haare ist geöffnet. Deshalb kann dein Haar viel Wasser aufsaugen und sinkt zu Boden. Nun musst du dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit, die dein Haar aufnimmt, nicht verloren geht. Wir empfehlen dir, tiefenwirksame Haarkuren anzuwenden.

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Verwendete Quellen: glomex.com, instagram.de

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