Pickel am Hals: Ursachen und was dagegen hilft

Pickel am Hals: Ursachen und was dagegen hilft

Wie entstehen Pickel am Hals? Und was kann man dagegen tun? Wir haben Tipps zur Behandlung von Benzaknen.

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© Getty Images
Euer Schal hält euch vielleicht warm, aber er könnte auch der Grund für eure Pickel und Pusteln sein! 

Euch plagen in letzter Zeit nervige Pickel am Hals? Ihr seid schon am Rande der Verzweiflung und habt keine Ahnung, weshalb die blöden Dinger gerade wie Pilze aus dem Boden schießen? Wir klären euch über die Ursachen von Benzaknen auf und geben euch Tipps zur Behandlung.

Pickel am Hals: Das sind die Ursachen

Spätestens seit unserer Pubertät sind wir von Pickeln geplagt. Egal ob Pickel im Gesicht, Pickel am Po, Spätakne oder sonstige Hautunreinheiten. Sind sie einmal da, wollen wir wissen, wo sie herkommen und vor allem: Warum? Die Gemeinsamkeit von Pickeln: Sie entstehen, wenn unser Körper zu viel Talg produziert. Kann der nicht richtig abfließen, verstopft er die Talgdrüsen und macht sich in Form von Entzündungen auf der Haut bemerkbar. Diese Entzündungen bezeichnen wir je nach ihrer Ausprägung als Mitesser, Akne oder Pickel. Am Hals besitzt der Mensch besonders viele Talgdrüsen, weshalb viele von uns zu Unreinheiten auf der Haut am Hals neigen. Hier findet ihr die möglichen Ursachen von Pickeln am Hals:

  • Hormone: Es ist wissenschaftlich belegt, dass ein Überschuss an dem Hormon Testosteron zu Benzaknen führt. Machen sich bei euch als vermehrt Pickel im Hals oder Pickel am Kinn bemerkbar, könnte es sein, dass euer Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht ist.

  • Ernährung: Bei einer ungesunden Ernährungsweise kann es vermehrt zu Hautunreinheiten kommen. Ihr solltet euch deshalb ausgewogen ernähren. Das bedeutet nicht, dass ihr ab sofort auf allerlei Leckereien verzichten müsst. Hier erfahrt ihr, wie eine gesunde Ernährung aussehen kann. Außerdem empfiehlt sich auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin.

  • Mangelende Pflege: Hand aufs Herz – wer denkt beim Gesicht waschen auch an den Hals? Oft vergessen wir den Bereich unter dem Kinn nämlich. Achtet also darauf, dass ihr auch den Hals und euer Dekolleté in eure Skincare-Routine aufnehmt, um Bakterien keine Chance zu geben.

  • Stress kann der Auslöser für so einige Erkrankungen sein - auch auf der Haut. Demnach kann Stress auch Benzaknen hervorrufen. Reflektiert eure Lebensweise, um herauszufinden, ob ihr gerade gestresst seid und dies die Ursache für Pickel am Hals sein könnte.

  • Schilddrüse: Probleme mit der Schilddrüsen können ebenfalls Auslöser für Pickel am Hals oder Akne sein. Falls ihr diesen Verdacht habt, lohnt sich eine Blutabnahme beim Arzt.

Pickel am Hals – ist der Schal daran schuld?

Empfindliche Haut kann schnell mit Pusteln und Pickel auf kratzige Wollschals reagieren. Auch wenn sie lässig aussehen und warmhalten, ziehen Schals die eh schon gestresste Winterhaut in Mitleidenschaft. Die Kombi aus kratziger Wolle, Bakterien, trockener Heizungsluft und extremen Temperaturen ist wie ein Rezept für Pickel und Pusteln am Hals!

Doch kein Schal ist bei Minusgraden auch keine Lösung – deshalb kommt es auf den richtigen Schal an. Wer gerade mit Pickeln am Hals, Kinn und/oder Kiefer zu kämpfen hat, sollte deshalb lieber ein schmaleres Modell wählen, das nicht zu eng gebunden wird. Außerdem sollten natürlich auch Schals regelmäßig gewaschen werden (am besten mit einem möglichst milden Bio-Waschmittel), um Bakterien zu bekämpfen. In Schals oder Rollkragenpullovern können Essensreste, Make-up-Flecken (so könnt ihr Make-up-Flecken entfernen) und Schweiß hängen bleiben.

Was tun gegen Pickel am Hals?

Ihr wollt eure Pickel am Hals loswerden? Dann haben wir hier wertvolle Tipps für die Behandlung der Benzaknen.

  • Hormonhaushalt kontrollieren lassen: Hormonschwankungen gehören zu den häufigsten Ursachen von Benzaknen. Es lohnt sich also, dem/der Frauenarzt/ärztin einen Besuch abzustatten. Manchmal löst auch das Absetzen der Antibabypille Akne, Spätakne oder Benzaknen aus.

  • Pflegeroutine verändern: Wie bereits erwähnt kann eine mangelnde Hygiene der Auslöser für Benzaknen sein. Überdenkt also eure Pflegeroutine und vergesst euren Hals nicht bei der Gesichtsreinigung. Wir empfehlen eine sanfte Reinigungsmilch, einen Toner oder Öl für eure Haut. Ihr könnt auch zu Masken, Peelings und Dampfbädern greifen. Wusstet ihr, dass ein Kaffeepeeling gegen Unreinheiten hilft? Eure Poren werden es euch danken.

  • Make-up-Pinsel reinigen: Manchmal sind auch unsere Beauty-Utensilien schuld an unseren Hautunreinheiten. Reinigt also am besten alle eure Pinsel und Schwämme – vielleicht wird eure Haut am Hals dann schon schnell wieder rein.

  • Pickel am Hals nicht ausdrücken: Für welche Behandlung ihr euch auch entscheidet – Pickel am Hals solltet ihr niemals ausdrücken. Das verschlimmert die Entzündungen in den Poren.

  • Teebaumöl ist ein wahres Wundermittel in Sachen Hautpflege. Es wirkt entzündungshemmend, pilzabtötend und ist antibakteriell. Gebt einfach ein paar Tropfen Teebaumöl auf ein Wattestäbchen und tupft damit auf die betroffenen Stellen.

  • Man kann nicht nur abnehmen mit Apfelessig. Auch bekämpft das Hausmittel Pickel am Hals. Verdünnt dafür ungefähr einen Esslöffel Apfelessig mit rund 200 Millilitern Wasser und gebt das Gemisch auf die Pickel.

  • Heilerde lässt sich gut bei fettiger Haut einsetzen. Auch dieses Hausmittel ist einen Versuch wert.

Pickel am Hals vorbeugen: So geht's

Damit es gar nicht erst zu Benzaknen kommt, gibt es einige Dinge, die ihr vorbeugend tun könnt.

  • Ernährt euch ausgewogen und gesund - und das nicht erst, wenn ihr bereits Benzaknen bemerkt habt. Milchprodukte, Fett und Zucker im Überfluss können Pickel am Hals auslösen.
  • Zweimal täglich das Gesicht und die Haut am Hals reinigen ist Pflicht! Die regelmäßige gründliche Reinigung der Haut kann Akne und Pickeln vorbeugen. 
  • Vermeidet das Tragen von Synthetikfasern - besonders wenn es um Schals und Rollkragenpullover geht. Setzt stattdessen auf Fasern wie Baumwolle oder Seide.

Quellen: utopia.de, beautypunk.com

Große Poren Thinkstock
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