Hautpflege im Winter: 6 hilfreiche Tipps!

- Im Winter wird die Haut besonders strapaziert und beansprucht. Und dafür sind nicht nur kalte Temperaturen, Schnee und eisiger Wind verantwortlich! Auch die Temperatur eures Badewassers oder die Ernährung in den kalten Monaten des Jahres können einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit eurer Haut haben. Damit ihr für den anstehenden Winter bestens gewappnet seid, präsentieren wir euch sechs nützliche Tipps für eure Winterhaut – empfohlen von zwei Hautexperten. Sicher ist: Mit diesen einfachen Tricks und Kniffen sind eure Hautprobleme bald passé.

Winterhaut Tipps

Im Winter haben wir oft mit trockener Haut zu kämpfen – was man genau dagegen tun kann, erfahrt ihr hier!

Im Winter haben wir oft mit zahlreichen Hautproblemen zu kämpfen. Ob zu trockene Haut, die auffällig spannt bis hin zu Rötungen: Wie kann man seine Haut vor der Winterzeit schützen? Dr. Gesa Muhr, Hautexpertin aus der Beiersdorf Forschung und Entwicklung, und Afsaneh Fatemi, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie an der Kö-Klinik in Düsseldorf, haben sechs hilfreiche Tipps für uns, die im Winter ganz einfach nachzumachen sind. Eins ist klar: Eure Haut wird es euch danken!

Hautpflege im Winter: 6 hilfreiche Tipps!

Tipp 1: Lauwarm duschen und baden

Durch zu langes Baden im heißen Wasser wird die Haut im Winter ausgelaugt und trocken, erklärt Afsaneh Fatemi. Die Dermatologin rät, nicht länger als 15 Minuten in maximal 25 Grad warmem Wasser zu baden. Dr. Gesa Muhr dazu: "Es ist ratsam, ein rückfettendes Dusch- oder Badeprodukt zu verwenden, das sich wie ein schützender Film um die Haut legt."

Tipp 2: Regelmäßig Eincremen

Das Eincremen sollte nach jedem Bad und nach jeder Dusche zur Routine gehören. Die Bodylotion stellt die Barrierefunktion der Haut wieder her, denn das Wasser entzieht der Haut auf Dauer Feuchtigkeit. Afsaneh Fatemi vertraut gerade im Winter vor allem auf reichhaltige Feuchtigkeitscremes, die Urea beinhalten. Der synthetisch hergestellte Harnstoff wirkt als Feuchtigkeitsbinder. Allerdings ist nicht jede Urea-Creme bedenkenlos zu benutzen: "Zu viel Harnstoff kann in der Haut Mikrokristalle bilden, die zu Hautirritationen führen können", sagt die Dermatologin. Als hoch dosierte Urea-Produkte gelten die Cremes, die einen Urea-Anteil von über 10 Prozent haben.

Dr. Gesa Muhr rät speziell für die Winterhaut im Gesicht zusätzlich zur Tagescreme ein Serum (z.B. Q10plus Anti-Falten Serum Aktiv Perlen von Nivea, um 14 Euro) zu verwenden: "Ist das Gesicht der Kälte ausgesetzt, ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um die Wärme im Körperinneren zu bewahren. Die Blutzufuhr zur Haut wird dadurch gedrosselt. In der Folge bekommt sie schnell zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, und ihr Stoffwechsel läuft auf Sparflamme. Freie Radikale haben dann ein leichteres Spiel." Im Winter hilft spezielle Cold Cream, die Haut vor Kälte zu schützen.

Tipp 3: Peeling im Winter

Wenn die Haut im Winter an Stellen wie Ellenbogen oder Knien schuppt, hilft ein sanftes Peeling mit anschließender Creme-Pflege. Afsaneh Fatemi rät hierzu: "Gegen Reibeisenhaut an den Schienbeinen nimmt man am besten Öle wie Jojoba-, Mandel-, Granatapfel- oder Olivenöl. Die Körperhaut hat schließlich neunmal weniger Talgdrüsen als das Gesicht: Die Öle sind reich an Linolsäure, wie sie auch in der Haut vorkommt."

Tipp 4: Die richtige Ernährung im Winter

Trockene Haut neigt sehr schnell zur Faltenbildung. Um dem vorzubeugen hilft es, möglichst viel Wasser und ungesüßten Tee zu trinken, mindestens 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sollten es im Winter sein. Auch Wintergemüse kann dann helfen: "Rosenkohl und rote Beete lindern dank ihres hohen Vitamin-B-Gehalts kleine Entzündungen und schützen so vor Faltenbildung der Haut", so Dr. Gesa Muhr. Vitamin C (in hoher Konzentration in Zitrusfrüchten) hilft bei der Kollagenproduktion, Biotin, Zink, Jod, Niacin, Riboflavin und Vitamin A tragen zur Erhaltung der Hautfunktion bei. Warum diese wertvollen Nährstoffe nicht mal in Form eines Smoothies zu sich nehmen?

Tipp 5: Im Winter regelmäßig lüften

Regelmäßiges Lüften ist im Winter Pflicht, um eure Haut zu schützen. Gesa Muhr erläutert: "Die trockene Heizungsluft sorgt dafür, dass die natürliche Feuchtigkeit in den äußeren Hautschichten verdunstet und die Haut regelrecht austrocknet." Verzichtet man im Winter auf regelmäßiges Lüften, kann die Luftfeuchtigkeit im Raum auf 25 bis 30 Prozent sinken, ideal ist aber eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Pozent, so Afsaneh Fatemi.

Tipp 6: Luft befeuchten

Wer neben regelmäßigem Stoßlüften zum guten Raumklima beitragen will, befeuchtet die Luft zusätzlich. Dermatologin Afsaneh Fatemi verrät ihren Geheimtipp: "Grünpflanzen wie Zyperngras, Zimmerlinden, Papyrus oder Grünlilien sind die ökologische Alternative zum Luftbefeuchter. Sie geben rund 98 Prozent des aufgenommenen Wassers an die Umgebung ab und schaffen ein hautfreundliches Raumklima."

Top 3: Auf diese Pflegeprodukte für eure Winterhaut solltet ihr nicht verzichten!

Nicht nur eure Haut hat unter dem Kälteeinfluss der Wintermonate zu leiden – auch unsere Lippen können durch die trockene Luft angegriffen werden und austrocknen. Das unschöne Ergebnis sind spröde und rissige Lippen. Wir empfehlen euch für dieses Problem den "Neutrogena Norwegische Formel Intense Repair" Lippenbalsam, der kaputte Lippen intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und repariert. Wer dagegen seine Winterhaut verwöhnen möchte, sollte zur "Biodroga Perfect Winter Wellness 24h" Pflege greifen. Die reichhaltige Creme wurde speziell für die kalte Jahreszeit entwickelt und eignet sich daher perfekt für ein kleines Verwöhnprogramm. Außerdem unverzichtbar für den Winter: Die "Kneipp Körpermilch Winter-Edition", die reich an pflegender Sheabutter und hautberuhigendes Panthenol ist! 

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