Haarmaske selber machen: 5 DIY-Rezepte für jeden Haartyp

Haarmaske selber machen: 5 pflegende DIY-Rezepte für jeden Haartyp

Egal ob trockenes, fettiges, dickes oder feines Haar: Eine Haarmaske versorgt die Mähne mit einer Extraportion Pflege und hält sie geschmeidig. Wir zeigen dir die besten DIY-Rezepte.

In unserer Beauty-Routine dürfen Haarmasken nicht fehlen. Neben Shampoo und Conditioner gehören sie zu den Basics für schöne und gepflegte Haare. Um dir den Weg in die Drogerie zu sparen, kannst du dir eine Haarkur mit nur wenigen Zutaten selbst herstellen. Das Beste: Die meisten davon hast du vermutlich schon in deiner Küche stehen! So sparst du nicht nur eine Menge Geld, sondern du weißt auch genau, welche Inhaltsstoffe du an deine Haare lässt. Hier kommen fünf DIY-Haarkur–Rezepte – von trocken bis fettig über fein und dick ist alles dabei.

Vorteile einer Haarmaske

Zunächst sollten wir klären, wie Haarmasken wirken und wie unsere Haare von ihnen profitieren. Hier haben wir alle Vorteile einer Haarkur für dich zusammengefasst:

  • Haarmasken pflegen dein Haar schonend, ohne es zu beschweren. Das gilt insbesondere für DIY-Haarmasken, da sie komplett ohne künstliche Zutaten wie Silikone, Parabene und Mikroplastik auskommen.
  • Haarmasken spenden trockenen Haaren Feuchtigkeit.
  • Haarmasken können Spliss und Haarbruch vorbeugen. 
  • Haarmasken verleihen deinem Haar einen unwiderstehlichen Glanz und machen es geschmeidig.
  • Haarmasken wirken wie eine Intensivpflege für strapazierte Haare.

Haarmaske selber machen: 5 DIY-Rezepte für jeden Haartyp

Für eine selbstgemachte Haarmaske brauchst du nur wenige Zutaten, die du meistens schon zu Hause hast. Je nach Haartyp gibt es passende Rezepte, die optimal auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Beliebte Zutaten für Haarkuren sind zum Beispiel Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl, Apfelessig, Rizinusöl, Arganöl, Macadamiaöl, Rosenöl, Sheabutter, Ei und Honig.

1. Haarmaske mit Avocado, Olivenöl und Banane für trockenes Haar

Trockenes und strapaziertes Haar braucht eine besonders reichhaltige Kur. Banane beugt Feuchtigkeitsverlust vor und das enthaltene Kalium, Magnesium und Eisen sowie viele Vitamine sorgen dafür, dass sich das trockene Haar regeneriert. Olivenöl legt sich wie ein Schutzfilm über die Haare und schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen, während die Avocado für einen unwiderstehlichen Glanz sorgt und Feuchtigkeit spendet. Das macht diese Haarkur zur perfekten Intensivpflege für eine strapazierte Mähne. Bye Bye, Spliss!

Zutaten für die Haarkur: 

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 reife Banane
  • 1 reife Avocado

Anleitung: Banane und Avocado mit einer Gabel zerdrücken und das Olivenöl hinzugeben. Die Kur in die Längen und Spitzen auftragen und für etwa 30 Minuten in einem Handtuch einwirken lassen. Anschließend gründlich mit warmem Wasser auswaschen.

2. Haarmaske mit Heilerde für fettiges Haar

Wer fettiges Haar hat, sollte ölhaltige Haarkuren meiden. Besser sind Zutaten, die den überschüssigen Talg aufnehmen und Öl absorbieren. Eine dieser ölabsorbierenden Zutat ist Heilerde. In Kombination mit beruhigender Kamille und Zitronensäure bringt sie die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht. Bei regelmäßiger Anwendung kann diese Haarmaske dafür sorgen, dass die Haare nicht so schnell nachfetten.

Zutaten für die Haarkur:

  • 8 EL Heilerde
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Tasse Kamillentee

Anleitung: Einen Beutel Kamillentee mit heißem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Nach dem Abkühlen mit Heilerde und Zitronensaft zu einer Paste verrühren. Die Haarkur ins feuchte Haar und in die Kopfhaut einmassieren, 15 Minuten in einem Handtuch einwirken lassen und mit Shampoo waschen.

Weitere DIY-Rezepte findest du hier: Bodylotion selber machen, Haarspülung selber machen und Feuchtigkeitsmaske selber machen

3. Haarmaske mit Sheabutter und Joghurt für normales Haar

Damit normales Haar seine positiven Eigenschaften beibehält, hilft eine nährende Haarkur. Die im Joghurt enthaltenen Proteine stärken das Haar und machen es insgesamt griffiger. Sheabutter spendet natürliche Feuchtigkeit, während das Mandelöl Glanz verleiht.

Zutaten für die Haarkur:

  • 3 EL Sheabutter
  • 4 EL Joghurt (Naturjoghurt)
  • Etwas Mandelöl

Anleitung: Sheabutter im Wasserbad schmelzen und Mandelöl hinzufügen. Beide Zutaten mit dem Naturjoghurt verrühren und die Masse kurz abkühlen lassen. Die DIY-Haarkur in die Längen und Spitzen geben und unter einem Handtuch etwa 30 Minuten lang einwirken lassen. Alles gründlich mit warmem Wasser waschen.

4. Haarmaske mit Ei für feines Haar

Wer feines Haar hat, sollte seine Haare mit einer Intensivpflege aus Ei verwöhnen. Der hohe Fettgehalt im Eigelb versorgt das Haar mit viel Feuchtigkeit. Das enthaltene Lecithin wirkt rückfettend und schützt es somit vor dem Austrocknen. Außerdem verleiht Vitamin A dem Haar mehr Volumen und Fülle. Der Honig sorgt dafür, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Haare erhalten bleibt.

Zutaten für die Haarkur: 

  • 1 Ei (je nach Haarlänge auch 2)
  • 1 TL Honig
  • Etwas Zitronensaft

Anleitung: Das Ei in einer Schüssel aufschlagen und mit einem Teelöffel Honig sowie etwas Zitronensaft vermischen. Die Kur in dein feuchtes Haar geben und gut einmassieren. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten die Mischung mit lauwarmen Wasser und Shampoo ausspülen.

5. Haarmaske mit Avocado und Kokosöl für dickes Haar

Auch dickes Haar sollte regelmäßig mit einer Haarmaske gepflegt werden. So werden störrische Strähnen wieder geschmeidig und Frizz hat keine Chance. Die Avocado spendet durch das enthaltene Öl viel Feuchtigkeit und macht das Haar glänzend. Gleichzeitig beugt Kokosöl Haarbruch vor und schützt die Mähne durch die enthaltenen Antioxidantien vor Umwelteinflüssen und freien Radikalen.

Zutaten für die Haarkur:

  • 1 reife Avocado
  • 2 EL Kokosöl
  • ½ Zitrone

Anleitung: Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken, das Kokosöl auf Zimmertemperatur erwärmen und untermischen. Dann den Saft der Zitrone hinzugeben. Die Kur in das feuchte Haar einkämmen. Nach rund 15 Minuten Einwirkzeit mit warmem Wasser gründlich ausspülen.

So oft solltest du Haarmasken verwenden

Haarmasken tun den Haaren zwar gut, sollten aber nicht zu häufig verwendet werden, denn tatsächlich kann man seine Mähne mit Haarkuren auch überpflegen. Statt Glanz und Volumen führt das dann zu plattem und beschwertem Haar. Beauty-Experten raten dazu, einmal pro Woche eine nährende Haarkur ins Haar zu massieren.

Wichtige Tipps für DIY-Haarmasken

  • Rühre deine selbstgemachte Haarmaske nach Möglichkeit immer nur dann an, wenn du sie brauchst und verwende nur frische Zutaten. So stellst du sicher, dass alle Zutaten der Kur wie gewünscht wirken. Falls nach der Anwendung ein Rest übrig bleibt, kannst du diesen in einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank lagern. Eine Ei-Maske sollte jedoch immer sofort verwendet werden.
  • Kämme deine Haare vor der Anwendung einer Haarkur gut durch, damit sie gleichmäßig verteilt werden kann.
  • Massiere die Haarkur gründlich in deine Haare ein. So kann die Intensivpflege optimal wirken.
  • Verwende zum Ausspülen der Maske ein mildes Shampoo. So können alle Rückstände schonend entfernt werden. Danach noch einen Conditioner zum Versiegeln. Wasche deine Haare außerdem immer mit lauwarmem bis warmem Wasser.

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Verwendete Quellen: smarticular.net, nivea.de, douglas.de

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