Enthaarungswachs: Die richtige Anwendung und Methoden

Enthaarungswachs: Die richtige Anwendung und Methoden

Du möchtest dich an Enthaarungswachs trauen? Hier kommen die wichtigsten Dinge, die du darüber wissen musst.

Bye, bye Härchen und hallo glatte Haut! Gerade wenn der Sommer immer näher kommt und wir unsere Kleider, Röcke und Shorts auskramen, wünschen sich viele von uns glatte und haarfreie Beine. Dabei gibt es eine Menge unterschiedliche Haarentfernungsmethoden. Vom Rasieren über Epilieren bis hin zum Wachsen. Und genau um Letzteres soll es heute gehen. Wir haben uns näher mit dem Thema Enthaarungswachs auseinandergesetzt und verraten dir alles, was du darüber wissen musst.

Disclaimer: Mit diesem Artikel möchten wir nicht sagen, dass Körperbehaarung entfernt werden sollte. Falls jemand jedoch den Wunsch hat, mehr über Enthaarungswachs zu lernen, möchten wir mit diesen Tipps und Informationen weiterhelfen.

Enthaarungswachs: Was ist das?

Enthaarungswachs gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Man unterscheidet generell aber immer zwischen Warmwachs und Kaltwachs. Bei beiden Optionen werden die Haare auf Beine, Arme, Rücken und Co. mithilfe eines Wachses entfernt, indem sie mit oder auch ohne Streifen ruckartig entfernt werden. So werden die Härchen direkt an der Wurzel aus der Haut gerissen. Enthaarungswachs ist eine beliebte Enthaarungsmethode bei vielen Frauen, die nicht alle zwei Tage zum Rasierer greifen möchten, sondern zwei bis drei Wochen Ruhe haben wollen. Der Abstand ist je nach Haarwuchs individuell.

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Enthaarungswachs: Wie wende ich es richtig an?

Da wir bei Enthaarungswachs zwischen Warmwachs und Kaltwachs entscheiden, gibt es zwei unterschiedliche Anwendungsmethoden. Das Gute daran: Du kannst beides von zu Hause aus machen.

Warmwachs

In den meisten Beauty-Salons und auch in Asien ist Warmwachs die gängige Enthaarungsmethode. Hier handelt es sich entweder um Wachsperlen, Wachspatronen oder Blockwachs, welches in der Mikrowelle oder im Wasserbad erhitzt und geschmolzen wird. Je nach Produkt wirst du auf der Verpackung eine Anleitung finden.

Sobald das Wachs vollständig flüssig ist, wird es mit einem Spatel in die Haarwuchsrichtung auf den gewünschten Hautstellen (Beine, Arme, Achseln, Rücken und Co.) aufgetragen. Achtung: Trage erst eine kleine Menge auf der Innenseite deines Handgelenks auf, um die Temperatur abzuschätzen. Sei also vorsichtig, dass du dich nicht verbrennst.

Beim Abziehen der Härchen gibt es zwei Möglichkeiten. Je nach Anleitung und Wachs lässt du die Masse auf deiner Haut abkühlen, bis es hart wird. Im Anschluss pulst du etwas vom Wachs ab, bis du es gut greifen kannst und ziehst dann ruckartig gegen die Haarwuchsrichtung. Du wirst sehen, dass die Haare an dem Wachs haften geblieben sind.

Die zweite Option ist einen Vliesstreifen auf das noch nasse Wachs auf deinem Bein oder Arm zu kleben und es fest anzudrücken. Danach pulst du den Vliesstreifen unten ab und ziehst es auch hier ruckartig gegen die Haarwuchsrichtung.

Kaltwachs

Der Unterschied zwischen Warmwachs und Kaltwachs ist, dass es sich bei Kaltwachs bereits um fertige Vliesstreifen handelt (meist sind es zwei, die aneinanderkleben), an denen das Wachs schon aufgetragen wurde. Es muss also nicht separat geschmolzen und auf die Haut aufgetragen werden. Auch hier wirst du auf der Verpackung die Anleitung finden. Doch generell gilt: Um die Kaltwachsstreifen zu aktivieren, damit sie klebriger werden, musst du den Vliesstreifen für eine kurze Zeit zwischen deinen Händen reiben. Die Hitze, die dadurch entsteht, erwärmt das Wachs am Kaltwachsstreifen.

Ziehe nun die Vliesstreifen auseinander, sodass du jeweils eins mit einer trockenen Seite und einer klebrigen Seite hast. Die klebrige Seite drückst du mit der Haarwuchsrichtung auf die gewünschte Hautstelle und übst etwas Druck auf die Kaltwachsstreifen, damit sie gut kleben.

Warte etwas, bis das Wachs abkühlt und ziehe den Streifen dann ruckartig gegen die Haarwuchsrichtung ab.

Achtung: Auch wenn beide Methoden unterschiedlich sind, bleibt die Vorbereitung für beides gleich. Bevor du beginnst, solltest du die gewünschte Hautstelle reinigen, sodass kein e Deo-Reste, Schmutz, Cremes, Öle und Co. vorhanden sind. Optional kannst du die Haut vorher auch peelen. So entfernst du nicht nur tote Hautschüppchen, die Poren öffnen sich, wodurch die Haare besser von der Wurzel gezogen werden können.

Enthaarungswachs: Warmwachs vs. Kaltwachs

Da wir nun beide Wachsoptionen und ihre Anwendung erklärt haben, stellt sich natürlich die Frage, was von beidem besser ist und welche Vor- und Nachteile beide Methoden mit sich bringen.

Warmwachs Vorteile:

  • Gründlichere Haarentfernung
  • Kann präziser aufgetragen werden
  • Muss nicht so oft nachgekauft werden

Warmwachs Nachteile:

  • Vorbereitung dauert länger
  • Klebrigere Angelegenheit
  • Verbrennungsgefahr

Kaltwachs Vorteile:

  • geringer Zeitaufwand
  • einfache Anwendung
  • für Reisen einfacher zu transportieren

Kaltwachs Nachteile:

  • Nicht immer gründlich
  • Kann für kleine Ausschläge sorgen (je, nachdem wie sensibel die Haut ist)
  • Muss öfters nachgekauft werden

Enthaarungswachs: Wie entferne ich das restliche Wachs von meiner Haut?

Ob du nun die Körperstellen mit Warmwachs (Wachsperlen, Wachspatronen oder Blockwachs) oder Kaltwachs für die Haarentfernung behandelst, im Nachhinein wirst du sicherlich noch Waschreste an der Haut kleben haben oder deine Beine, Arme, Achseln und Co. fühlen sich noch klebrig an. Ähnlich wie der Vorbereitung ist die Pflege nach dem Waxing bei beiden Methoden gleich.

Die Wachsreste lassen sich oft mit Öl entfernen. Am besten kannst du da einfach auf Olivenöl als Hausmittel setzen und etwas davon auf einem Wattepad geben und danach auf die Haut auftragen. Bei Kaltwachsstreifen sind allerdings auch meistens Pflegetücher in der Verpackung enthalten. Diese sind gezielt für die Wachsreste gedacht. Wische mit dem Tuch über die Haut und das Wachs wird sich von selbst lösen.

Falls deine Haut nach dem Enthaaren besonders rot und empfindlich sein sollte, kannst du diese mit einem kühlen Aloe Vera Gel (hier für ca. 20 Euro 🛒) beruhigen

Enthaarungswachs Testsieger: Das beste Produkt im Vergleich

In der Drogerie als auch online gibt es eine Menge Enthaarungswachse. Doch welches ist das Beste? Laut vergleich.org sind diese Produkte die am besten abschneiden:

Enthaarungswachs selber machen

Eine gute Alternative zum Wachs für die Haarentfernung, welches wir kaufen, ist die Sugaring-Paste, die du dir auch zu Hause nachmachen kannst. Zugegeben, die Zubereitung bedarf etwas Übung und wird dir vielleicht nicht direkt beim ersten Mal gelingen. Doch hast du den Dreh erst einmal raus, kannst du eine Menge Geld sparen und musst teure Produkte nicht immer nachkaufen. Wir verraten, wie dir die klebrige Masse, die auch als Halawa bekannt ist, gelingt.

Zutaten:

  • 200 g brauner Bio Zucker
  • ca. 25 ml Zitronensaft
  • ca. 25 ml Wasser

Utensilien:

  • Kochtopf
  • etwas zum Umrühren

Und so geht’s:

  1. Vermische alle Zutaten in einem Topf und bringe diese unter ständigem Rühren zum Kochen.
  2. Sobald du in der Flüssigkeit Bläschen erkennst, nimmst du den Topf vom Herd. Rühre so lange weiter, bis die Blasen verschwinden.
  3. Nun stellst du den Topf erneut auf die Herdplatte und bringst das Gemisch wieder zum Kochen, bis du Bläschen erkennst. Dann nimmst du den Topf wieder runter.
  4. Wiederhole diesen Schritt so lange, bis die Flüssigkeit zu einer goldig zähflüssigen Masse wird, die an Karamell erinnert. Woran du erkennst, dass die Masse nicht noch zu flüssig ist: Nimm etwas von der Paste auf einen Löffel und gib diese in ein Glas kaltes Wasser. Löst sich die Zuckerpaste im Wasser auf, musst du die Masse weiter köcheln lassen.
  5. Sobald du diese Konsistenz hast, nimmst du den Topf endgültig vom Herd und lässt die Zuckerpaste auf Körpertemperatur abkühlen. Fertig ist deine at home Sugaring-Paste für die Enthaarung, die du mit einem Spatel auf eine gewünschte Hautstelle auftragen kannst.

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Verwendete Quellen: waxxpot.com, popsugar.com, utopia.de

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