Erdbeerhaut: Was ist das und was kann ich dagegen tun?

Erdbeerhaut: Was ist das und was kann ich dagegen tun?

Du glaubst, du leidest an Erdbeerhaut? Wir verraten dir, woran du es erkennst und wie du sie loswirst, wenn dies dein Wunsch ist.

Du hast schon mal von Erdbeerhaut gehört und fragst dich was es ist? Oder du bist dir bereits sicher, dass du diese an Beinen oder Armen hast und suchst nach Wegen, diese loszuwerden? Wir verraten dir, was es mit Erdbeerhaut auf sich hat und wie du sie loswerden kannst.

Erdbeerhaut: Was ist das?

Wer beim Wort Erdbeerhaut an eine Haut, die nach Erdbeeren riecht, denkt, der irrt sich. Es handelt sich hier nicht etwa um eine fruchtige Bodylotion, die nach dem Obst riecht, sondern viel mehr um das Aussehen der Erdbeere. Schaut man sich die rote Beere nämlich genauer an, erkennt man kleine Samen, die wie winzige Punkte aussehen. Bei der Erdbeerhaut handelt es sich genau um dieses Phänomen, welches allerdings auf unserer Haut zu sehen. Es handelt sich dabei um kleine, dunkle oder manchmal auch rote Punkte, die auf Armen und Beinen zu sehen sind. Daher ist oftmals auch die Rede von Erbeerbeinen.

Erdbeerhaut ist aber auch unter dem Begriff Reibeisenhaut, Rasurschatten oder Chicken Skin bekannt. In der Medizin wird dieser Zustand auch als Keratosis pilaris, Keratosis follicularis oder Lichen pilaris bezeichnet.

Erdbeerhaut: Was sind die Ursachen?

Doch was genau sind nun die Ursachen einer Erdbeerhaut. Denn nicht jeder Mensch hat dieses Hautproblem mit den Punkten. Einfach erklärt, entsteht Erdbeerhaut, wenn abgestorbene Hautschüppchen oder Talg in die Follikel gelangen (meist nach der Rasur) und somit die Haarporen verstopfen. Diese Verstopfungen sehen dann wie kleine dunkle Pünke auf Beinen, Armen oder der rasierten Haut aus.

Doch das ist nicht die einzige Ursache. Gerade bei Frauen mit dunklen und dicken Haaren taucht dieses Hautphänomen öfters auf. Hierbei handelt es sich nicht immer um verstopfte Poren, sondern um Stoppel, die noch unter der Hautoberfläche sind. Frauen mit dunklen Haaren, die ihre Beine oder Arme rasieren, kürzen die Härchen, doch ein Teil der Haarwurzel, welches unter der obersten Hautsicht liegt, kann mit dieser Haarentfernungsmethode nicht entfernt werden. Das Ergebnis: Erbeerbeine.

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Erdbeerhaut: Ist sie gefährlich?

Sogenannte Erbeerbeine oder Erdbeerhaut ist nicht gefährlich und es muss medizinisch gesehen auch nichts dagegen unternommen werden. Das Loswerden der Punkte ist meist ein individueller Wunsch aus kosmetischer Sicht. Auch wenn Erdbeerhaut keine gesundheitlichen Folgen mit sich bringt, kann es ab und zu zu Entzündungen kommen, wenn Fremdstoffe in die offenen Haarfollikel gelangen. Diese können für eine Weile etwas wehtun, verschwinden meist aber nach wenigen Tagen wieder von selbst. Sollten sich die Entzündungen allerdings verschlimmern, empfiehlt es sich, einen Dermatologen oder eine Dermatologin aufzusuchen

Erdbeerhaut vorbeugen: Tipps für die Rasur

Wenn das Rasieren trotzdem weiterhin die einzige Option für dich ist, dann gibt es einige Tipps, an die du dich halten kannst, um Erdbeerbeine oder Erdbeerhaut vorzubeugen.

  1. Wechsele regelmäßig deine Rasierklingen. Bakterien und Hautschüppchen bleiben daran haften. Je öfter du dieselbe Klinge verwendest, umso höher ist die Gefahr, dass diese in die offenen Poren eindringen und diese verstopfen oder im schlimmsten Fall die Haut entzünden. Je schärfer und sauberer die Klingen, umso präziser kannst du deine Beine rasieren, sodass Erbeerbeine, Rasurschatten und die Pünktchen vorgebeugt werden.
  2. Probiere deine Haut vor der Rasur mit einem Peeling einzureiben. Dadurch kannst du abgestorbene Hautschüppchen bereits vorher entfernen, sodass sie nach der Rasur nicht mehr die Haarfollikel verstopfen. Unser Favorit: das Kneipp Verwöhnendes Creme-Öl Peeling für ca. 6 Euro 🛒. Alternativ kannst du aber auf einen Peeling-Schwamm (hier ca. 29 Euro 🛒) oder Peeling-Handschuh (hier ca. 13 Euro 🛒) setzen und die Haut damit peelen.
  3. Trage einen Toner vor und nach dem Rasieren auf, um Erdbeerbeine vorzubeugen. Ähnlich wie ein Toner Schmutzreste von unserem Gesicht entfernt, hat es dieselbe Funktion für deine restliche Haut. Trage einfach etwas des Gesichtswassers auf ein Wattepad und gehe damit über deine Beine oder Arme.
  4. Achte darauf, dass deine Haut regelmäßig Feuchtigkeit bekommt. Ist sie nämlich trocken und rau, kann eine übermäßige Talgproduktion zustanden kommen. Trage nach jeder Dusche und Rasur eine beruhigende und feuchtigkeitsspendende Lotion auf deine Haut auf, um die Pünktchen zu vermeiden. Unser Favorit: die Mixa Urea Cica Repair Body Milk für ca. 3 Euro 🛒
  5. Falls du doch bereit sein solltest, deine Haarentfernungsmethode zu verändern, dann probiere es mit dem Waxen, Sugaring oder Epilieren. Bei diesen Methoden werden die Haare direkt an der Wurzel gepackt und aus der Haut gezogen.

Erdbeerhaut: DIY-Peeling

Wer sich kein Peeling kaufen möchte, der kann sich auch selbst ein Peeling zu Hause machen. Alles, was du dafür benötigst, sind zwei Zutaten. Wir verraten, wie es klappt.

Zutaten:

  • 2 EL Zucker oder Kristallsalz
  • 2 EL Öl (Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl oder ein anderes Öl deiner Wahl)

Vermische das Öl mit dem Zucker oder dem Salz, sodass eine Paste entsteht. Diese Paste kannst du nun mit in die Dusche nehmen und deine Haut sanft damit peelen und einige Minuten einwirken lassen. Danach kannst du die Paste mit Wasser abwaschen. Tue dies mindestens einmal pro Woche, um abgestorbene Hautschüppchen zu vermeiden. Auch interessant und hilfreich: Kaffeepeeling selber machen!

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Verwendete Quellen: praxisvita.de, mylife.de

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