Probleme beim Abnehmen? Daran kann es liegen!

Andere können essen, was sie wollen und haben einen Top-Body und du brauchst Essen nur anzusehen und nimmst zu oder trainierst fleißig und siehst einfach keine Erfolge? Dann könnte es an einem dieser Dinge liegen! 

© Unsplash/ Justyn Warner Diese Fehler solltet ihr beim Abnehmen vermeiden

Es ist zwar unfair, aber leider eine Tatsache: Menschen sind in puncto Stoffwechsel ziemlich verschieden. Im Schnitt liegt die Kalorienzahl, die der Körper bei einem erwachsenen Menschen im Ruhezustand verbraucht, bei etwa 2000 kcal. Aber: Der individuelle Ruhe-Energieumsatz ist natürlich immer unterschiedlich und wird zudem von mehreren Faktoren beeinflusst.

1. Genetische Unterschiede

Dass das kommen musste, war ja klar: Ob du einen guten Stoffwechsel hast oder nicht, hat etwas mit der persönlichen Veranlagung tun. Schon unter Geschwistern kann es vorkommen, dass der eine das gleiche Essen deutlich besser verarbeiten kann als der andere. Und zwar weil er in Ruhe mehr Kalorien als Wärme abgibt oder im Dünndarm die Nährstoffe und damit die Kalorien effizienter abgebaut werden. Darauf hast du natürlich keinen Einfluss. Dafür aber auf andere Faktoren. 

2. Die Schilddrüse

Nur auf diesen leider auch nicht: die Schilddrüse. Denn die ist auch daran beteiligt, ob du effektiv abnehmen kannst. Sie lenkt nämlich alle wichtigen Stoffwechselfunktionen im Körper. Also Nerven und Muskeln, aber auch Herz und Kreislauf. Funktioniert sie bei dir also nicht einwandfrei, kann sie Schuld daran sein, dass du so schwierig abnimmst. Zumindest im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion. Die hat einen Mangel an Schilddrüsenhormonen zur Folge, der nahezu alle Stoffwechselprozesse des Körpers verlangsamt. Das Gute: Du kannst gegen eine solche Unterfunktion angehen! Hast du also den Verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt, solltest das vielleicht mal checken lassen.

Schilddrüsenerkrankung: Das solltet ihr wissen

In die andere Richtung geht es aber auch: Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist der Stoffwechsel sehr aktiv und du nimmst nicht so schnell zu. Aber: Unruhegefühle und ein erhöhter Energiebedarf sind negative Nebenwirkungen. Über- und Unterfunktionen der Schilddrüse sind meist angeboren, können aber auch durch Autoimmun-Erkrankungen verursacht sein. 

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3. Dein Fitness-Level ist nicht unwichtig

Je trainierter ein Mensch, desto mehr Muskeln hat er und desto besser kann sein Körper Kalorien verarbeiten. Muskeln verbrennen also – einfach gesagt – Kalorien. Und zwar sogar, wenn du dich nicht bewegst! Daher haben trainierte Menschen einen höheren täglichen Ruhe-Energieumsatz. Achte also beim Sporttreiben darauf, dass du nicht nur Cardio (Laufen, Schwimmen und Co.) machst, sondern auch deine Muskeln aufbaust. Davon hast du nämlich ziemlich lange etwas.

4. Das Alter ist ebenfalls entscheidend

Der Stoffwechsel wird mit zunehmendem Alter langsamer. Grob gesagt befindet sich der Mensch bis etwa zum 30. Lebensjahr in der Wachstumsphase und verbraucht in dieser viel Energie. Danach geht es damit stetig bergab. Die Muskeln bauen sich allmählich ab und der Fettanteil steigt. Mega unvorteilhaft für eine effektive Diät! Weil also ab jetzt langfristig der Energieverbrauch sinkt, musst du dagegen angehen. Mit Sport und Lebensmitteln, die den Stoffwechsel anregen

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5. Du trinkst regelmäßig Alkohol

Du ernährst dich in der Woche gesund und trainierst fleißig, aber am Wochenende willst du einfach mal die Korken knallen lassen? Natürlich hat sich jeder mal eine Belohnung und einen ausgiebigen Abend mit Freunden und Alkohol verdient, trotzdem gilt: Wer Probleme damit hat – trotz kontinuierlichen Trainings – abzunehmen, sollte seinen Alkoholkonsum deutlich nach unten fahren – oder komplett auf das Genussmittel verzichten. Denn Alkohol hemmt nicht nur die Fettverbrennung, sondern lässt unseren Körper auch dehydrieren. 

6. Du ernährst dich falsch

Viele Menschen, die an Gewicht verlieren möchten, halten sich nicht nur an einen strengen Fitnessplan, sondern stellen auch ihre Ernährung um. Hier kann man jedoch einiges falsch machen! Ein großer Irrglaube: Fette schaden der Gesundheit und müssen komplett vom Speiseplan verschwinden. Doch genau das Gegenteil ist der Fall! Unsere Muskeln brauchen nach einem Workout unbedingt ungesättigte Fettsäuren, um den Stoffwechsel beizubehalten. Natürlich sind Pasta und Co. damit nicht gemeint – greift stattdessen zu Avocados, Nüssen oder Fisch! Übrigens: Die beste Zeit für eine proteinreiche Mahlzeit ist ungefährlich 30 Minuten nach eurem Training. 

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