Deshalb sollte man Kaffeesatz nie wegwerfen!

- Meist passiert es intuitiv: Der Kaffee ist fertig und der Kaffeesatz landet im nächsten Schritt in der Tonne. Genau das solltet ihr aber nicht tun! Denn: Aus dem schwarzen "Abfall" kann man viele praktische Mittel zaubern!

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Aus Kaffeesatz kann man viele tolle Dinge machen.

Es gibt so Dinge, die sind einfach zu schade, um sie wegzuwerfen. Kaffeesatz gehört genau dazu! Denn: Aus den Rückständen kann man tolle Dinge zaubern. Wir haben sieben tolle Ideen, um Kaffeesatz wiederzuverwerten.

Die richtige Vorbereitung

Vielleicht habt ihr es selbst schon mal erlebt, wenn ihr euren Kaffeevollautomaten länger nicht gereinigt habt: Bleibt feuchter Kaffeesatz länger stehen, schimmelt er recht schnell. Also vor der Weiterverwertung erst einmal abkühlen und trocknen lassen. Wie das am besten geht? Einfach die Reste in ein flaches Gefäß geben und offen stehen lassen. Dann kann er für verschiedene Dinge genutzt werden.

1. Aus Kaffeesatz Peeling herstellen

Habt ihr euch schon mal angeschaut, welche Inhaltsstoffe in euren Peelings sind? Vor allem Körper-Peelings, die straffe Haut versprechen, enthalten oft Koffein. Und was eignet sich da für DIY-Peelings besser als Kaffesatz? Also: Einfach mal das schwarze Pulver aufbewahren und zum Peeling mischen. Zum Beispiel so:

  • 1 Esslöffel Kaffeesatz
  • 1 Esslöffel Rohzucker
  • 2 Esslöffel Öl (zum Beispiel Jojoba- oder Rapsöl)

So ein Peeling kann das Bindegewebe straffen und den Fettabbau in den Zellen anregen. Perfekt also, um gegen Cellulite anzugehen! Kleiner Dämpfer: Das allein wird gegen Orangenhaut nicht helfen. Was sonst noch gegen Cellulite hilft, haben wir auch mal zusammengeschrieben. 

2. Perfekt für eine Haarmaske

Aber auch für die Haare kann Kaffeesatz Wunder bewirken! Arbeitet es doch mal in eure feuchten Haare ein und wascht es danach gründlich (wirklich gründlich!) aus. Euer Haar ist direkt voluminöser und voller. Einfacher, günstiger und schneller geht's doch wirklich nicht!

3. Holzmöbel aufwerten

Habt ihr in euren dunklen Holzmöbeln auch den ein oder anderen Kratzer? Das lässt sich ja oft nicht vermeiden. Aber dafür ausbessern! Und zwar ganz easy: mit Kaffeesatz! Diesen müsst ihr dazu erst leicht anfeuchten und dann mit einem Schwämmchen auf der betroffenen Stelle auftragen. Die Rillen werden ausgefüllt und die Kratzer verschwinden. Ein echter Alleskönner, dieser Kaffeesatz! 

4. Kaffeesatz gegen Insekten

Wenn man Kaffeesatz rund um ein von Ameisen oder anderen Insekten befallenes Beet oder die Terrasse schüttet, kann das helfen, die Tiere zu vertreiben. Auch gegen Wühlmäuse oder Schnecken kann Kaffeesatz helfen. Und, vor allem praktisch an den letzten Sommertagen, Kaffeesatz kann gegen Wespen helfen! Dafür zündet man das getrocknete Pulver am besten in einer feuerfesten Schale an und stellt sie in seine Nähe. Dann bleiben nervige Insekten fern!

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5. Anti-Geruchsmittel

Trockener Kaffeesatz ist ein echtes Wundermittel, um verschiedene Gerüche zu neutralisieren. Müffelt der Kühlschrank mal wieder, nachdem der geliebte Höhlenkäse tagelang darin sein Aroma entfalten durfte, kann man einfach ein Schälchen mit Kaffeesatz hineintun und schon verschwindet der unangenehme Geruch. Der Trick hilft zum Beispiel auch bei muffigen Schuhen: Das Pulver hineingeben, einwirken lassen und schon riecht der Schuh nicht mehr.

6. Scheuermittel aus Kaffeesatz

Wenn das schwarze Pulver als Peeling verwendet werden kann, warum dann nicht auch zur Schmutzentfernung? Auf einen Schwamm aufbringen und schon kann man es wie eine Scheuermilch verwenden. Und zwar ganz ohne Chemie! Praktisch auch zum Säubern von Vasen oder anderen Gefäßen: Hineingeben, mit kochendem Wasser aufgießen, schütteln oder hin und her bewegen und Schmutz wird herausgespült. Und so kommt man ohne große Umstände auch an schwer erreichbare Stellen.

7. Kaffeesatz als Düngemittel

Stickstoff, Phosphor, Mineralstoffe und Kalium: Diese guten Inhaltsstoffe machen den Kaffeesatz zum idealen Düngemittel. Wenn ihr also Blumenerde mit ein bis zwei Löffel Kaffeesatz mischt, wird sie deutlich hochwertiger und besser für die Pflanzen. So wird das Wachstum gefördert und die Pflanzen können zusätzlich vor Krankheiten geschützt werden. Das gilt natürlich auch für Zimmerpflanzen!

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