Sportkleidung waschen: Mit diesen 5 Tipps klappt's

Sportkleidung richtig waschen: Mit diesen 5 Tipps klappt die Reinigung

Anstrengende Workouts sind genau dein Ding, aber die Wäsche danach bringt dich erst so richtig ins Schwitzen? Wir verraten dir alle Tipps zur Reinigung und was du dabei beachten solltest.

Wenn du häufig Sport treibst, hast du dich sicherlich schon einmal gefragt, wie oft du deine Sportkleidung waschen solltest. Vielleicht hast du deine Sportklamotten bisher auch bedenkenlos mit der normalen Wäsche gewaschen? Dann wird es allerhöchste Zeit für dich, mehr zur korrekten Reinigung von Sportkleidung zu erfahren. Wir verraten dir alle Tipps und Tricks, wie du den lästigen Schweißgeruch aus den Textilien herausbekommst und was du bei der Wäsche beachten solltest.

Wie oft solltest du deine Sportkleidung waschen?

In der Regel sollten die Sportsachen nach jedem Training gereinigt werden, damit sich Schweiß, unangenehme Gerüche sowie Bakterien nicht festsetzen können. Je nachdem, wie intensiv die Trainingseinheit war, reicht hin und wieder aber auch eine Handwäsche aus. Möchtest du deine Sportkleidung also nicht nach jedem Workout in die Waschmaschine geben, kommt hier ein kleiner Trick: Du kannst die Funktionskleidung auch mit etwas Duschgel oder Shampoo und etwas Wasser in einem Eimer auswaschen. So kannst du drei- bis viermal vorgehen. Danach gehören die Kleidungsstücke aber endgültig in die Waschmaschine. Hast du allerdings enge Kleidung getragen und viel geschwitzt, ist es ratsam, die Kleidungsstücke sofort in die Maschine zu geben.

Kannst du Sportwäsche mit normaler Wäsche waschen?

Hast du dich schon einmal gefragt, ob du deine Sportsachen zusammen mit der Alltagskleidung waschen darfst? Wir klären dich jetzt auf: Haushalts-Experten raten aus zwei Gründen dazu, die Wäsche getrennt voneinander zu waschen. Zum einen birgt das gemeinsame Waschen die Gefahr, dass die Sportkleidung in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Funktionskleidung besteht nämlich meistens aus feinem und atmungsaktivem Material, wie beispielsweise Baumwolle, das in der Trommel der Waschmaschine an hartem Jeans-Stoff oder Reißverschlüssen reiben kann. Dies führt zu einer hohen Abnutzung. Zum anderen handelt es sich bei der Sportbekleidung meistens um verschwitzte Kleidung mit fiesem Schweißgeruch. Gibst du die Sportklamotten dennoch zur normalen Wäsche samt Weichspüler hinzu, kann es passieren, dass sich der unangenehme Geruch auch in den übrigen Kleidungsstücken verfängt. Wie du am besten bei der Reinigung der Sportkleidung vorgehen solltest, erfährst du jetzt.

So wäschst du deine Sportkleidung richtig: Mit diesen 5 Tipps klappt’s

1. Sportsachen auspacken

Der erste Schritt nach dem Training sollte immer sein, die feuchten Sportsachen aus deiner Sporttasche herauszuholen. Der Schweißgeruch setzt sich ansonsten nicht nur in der Sportbekleidung fest, sondern verfängt sich auch in der Sporttasche. Lass die Sportkleidung also direkt in die Wäsche wandern und nicht in den Wäschekorb.

Achte darauf, dass du deine Sportbekleidung auf Links drehst, bevor du sie in die Waschmaschine stopfst. Zudem sollten sämtliche Knöpfe und Reißverschlüsse geschlossen sein. Ansonsten kann es passieren, dass die Kleidung beim Waschen aufreißt oder das Material beschädigt wird.

3. Richtiges Waschmittel benutzen

Sicherlich fragst du dich, welches Waschmittel das beste ist, um deine Sportbekleidung zu reinigen. Haushalts-Experten raten zu Flüssigwaschmittel. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche Waschmittel, die speziell für Sportkleidung und die Besonderheiten der Stoffe entwickelt wurden. Auf Weichspüler solltest du hingegen unbedingt verzichten. Weichspüler verringern die Atmungsaktivität und verkleben noch dazu die Struktur der Fasern.

4. Niedrige Temperatur auswählen

Häufig bedarf es keiner hohen Temperaturen, um die Sportkleidung wieder zu reinigen. Schmutz, Schweiß und unangenehme Gerüche können nämlich auch schon bei 20 bis 40 Grad entfernt werden. Halte dich aber am besten an die Empfehlung des Herstellers, die du auf dem Etikett der Sportkleidung findest. Funktionskleidung, die häufig aus Baumwolle besteht, sollte generell lieber bei niedriger Temperatur gewaschen werden, da die Fasern des Stoffes sensibel sind. Keine Sorge, Bakterien sowie Schweißgeruch verschwinden auch bei einem geringen Grad. Als Waschgang eignet sich ein Kurzprogramm, wie beispielsweise "Pflegeleicht" oder "Schonwaschgang".

5. Sport-BH waschen

Das häufige Waschen des Sport-BHs hat zur Folge, dass die Fasern des Textils ausleiern können und du deswegen Einbußen beim Komfort bzw. Halt machen musst. Tipp: Du kannst deinen BH per Handwäsche reinigen, indem du ihn in lauwarmes Wasser einweichst und etwas flüssiges Feinwaschmittel oder auch Baby-Shampoo hinzufügst. Anschließend gut auswaschen. Alternativ bietet sich auch eine Wäsche bei 20 Grad an.

Im Video erfährst du weitere Tipps zur Reinigung der Sportbekleidung:

Darf die Sportbekleidung in den Trockner?

Es klingt zwar sehr verlockend, allerdings ist der Trockner für die meisten Sportsachen pures Gift. Häufig besteht die Funktionskleidung nämlich aus Kunstfaser oder Baumwolle. Bei diesen Textilien nimmt die Atmungsaktivität ab, wenn du sie in der Maschine trocknest. Viel umweltschonender und stromsparender ist es ohnehin, die Sportkleidung an der frischen Luft trocknen zu lassen.

Wie bekomme ich Schweißgeruch aus der Sportkleidung?

Schwitzen gehört zum Sport dazu, führt aber leider auch häufig zu einem unangenehmen Geruch. Diesen möchte wohl keiner und keine in ihren Klamotten haben. Doch wie entfernst du den Schweiß am besten und welche Hausmittel zur Reinigung gibt es, damit die Sportkleidung wieder frisch duftet? Hier kommen die drei besten Tipps:

Essig: Essig hast du sicherlich immer im Haus. Um Schweißgeruch zu entfernen, kannst du einfach warmes Wasser und Essig im Verhältnis 1:4 mischen. Weiche deine Sportkleidung darin für mindestens eine Stunde ein, noch besser über Nacht. Danach kannst du sie wie gewohnt waschen und der Schweißgeruch wird entfernt.

Zitronensäure: Wenn du keinen Essig zur Hand hast, kannst du auch mit Zitronensäure arbeiten. Gib zu einem Liter Wasser ca. vier Teelöffel Zitronensäure und weiche deine Kleidung eine Stunde lang ein. Anschließend reinigst du sie wieder in der Waschmaschine.

Hygienespüler: Helfen diese Hausmittel nicht, kannst du auch auf Hygienespüler zurückgreifen. Dabei handelt es sich um spezielle Mittel aus der Drogerie, mithilfe derer sich fieser Schweißgeruch aus der Sportkleidung entfernen lässt. Sie haben den Vorteil, dass sie antibakteriell wirken und Geruchsverursacher beseitigen. Du kannst sie einfach zu der Wäsche in die Waschmaschine geben.

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