Diese 7 einfachen Schritte helfen dir beim Ein- und Durchschlafen

- Du hast das Gefühl, du kannst in letzter Zeit oder schön länger nicht mehr so gut einschlafen, obwohl du müde bist? Deshalb musst du nicht gleich zur Schlaftablette greifen. Bei zeitweiligen Ein- und Durchschlafproblemen können dir auch schon diese fünf einfachen Schritte helfen.

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Entspannt ein- und durchschlafen: Wir verraten dir unsere Einschlaf-Routine

1. Schlaftee statt Alkohol und Kaffee am Abend

Ein leckeres Gläschen Wein am Abend macht zwar schläfrig, stört aber erheblich den Schlaf. Versuche daher in der Woche auf Alkohol vor dem Schlafengehen zu verzichten. Wer seinen Wasserhaushalt vor der Nachtruhe auffüllen möchte, der sollte zu einem Schlaftee greifen. Die beruhigenden Eigenschaften der Baldrianwurzel, Melissenblättern oder Passionsblumenkraut lassen dich in einen ruhigen und erholsamen Schlaf gleiten.

2. Für eine angenehme Umgebung sorgen

Berge von Schmutzwäsche neben dem Bett, eine zu hohe Temperatur und eine zu dünne Decke sind Vorraussetzungen für einen schlechten Schlaf. Achte darauf, dass das Schlafzimmer aufgeräumt, angenehm kühl (etwa 18 Grad) und die Bettdecke für die Jahreseit angemessen ist. Eine Vier Jahreszeitendecke ist die perfekte Wahl. Eine leichte Sommerdecke und eine wärmende Übergangsdecke ergeben kombiniert und fixiert mit Druckknöpfen eine warme Winterdecke. 

3. Ein wärmendes Bad nehmen

Im Winter sehnen wir uns regelrecht nach Wärme und Entspannung. Ein Bad zwischen 35 und 38 Grad macht nicht nur schläfrig, sondern lässt uns die Alltagsprobleme vergessen. Die wohltuende Badeeinheit sollte jedoch nicht länger als 20 Minuten dauern. Als Badezusatz eignet sich ein Melissenöl am besten, denn das entspannt zusätzlich zur Wärme.

4. Lavendel-Kopfkissenspray als Schlafriual

Rituale signalisieren dem Körper, dass es Zeit wird, etwas bestimmtes zu tun. Wer regelmäßig im Bett liest wird merken, dass er immer weniger Seiten schafft. Ähnlich verhält es sich auch mit Düften. Ein beruhigender Duft wie Lavendel signalisiert dem Körper, dass es nun Zeit zum Schlafen ist. Ein Pillow Spray mit Lavendelduft steht neben unserem Kopfkissen und leistet jeden Abend seine Dienste!

5. Nicht mehr auf die Uhr schauen

Wenn du im Bett liegst und das Licht ausgeschaltet hast, solltest du nicht mehr auf die Uhr schauen. Das übt nur unnötigen Stress aus. Macht stattdessen gerne eine Entspannungsübung. Reise mit deinen Gedanken an einen Strand und stelle dir das Wellenrauschen vor – oder reise gedanklich an einen anderen Ort, der dir gefällt und dich beruhigt.

6. Das richtige Kissen für deinen Schlaf wählen

Kissen ist nicht gleich Kissen. Je nachdem, in welcher Position du schläfst, sorgt ein anderes Kissen für einen wohltuenden Schlaf. Schläfst du auf dem Rücken, ist ein normales Kissen für dich perfekt. Wenn du auf dem Bauch schläfst, solltest du zu einem flachen Kissen greifen. Ein härteres Kissen ist perfekt für Menschen, die gern auf der Seite schlafen.

7. Das Bett verlassen

Klingt erst mal absurd. Weil wir ja eigentlich weiterschlafen wollen und sollen, aber laut Schlaf-Wissenschaftler Matthew Walker, ist das wohl die richtige Lösung. Verlasse das Bett, sobald du bemerkt, dass du nicht direkt einschlafen kannst. Warum ist das so? Die Frage beantwortet der Wissenschaftler mit der Begründung, dass unser Kopf sonst den Ort des Schlafens, also das Bett, dann plötzlich nicht mehr als Ausruh-Plätzchen wahrnimmt, sondern eher mit einem Platz des "Wachseins" assoziiert. 

Also lenke dich ab, wechsle den Raum und dimme das Licht. Hast du noch ein spannendes Buch, was du noch nicht zu Ende gelesen hast? Denn Lesen hilft tatsächlich, um wieder müde zu werden

Was allerdings nicht hilft, ist das Tablet oder Smartphone in der Hand. Genauso unnütz ist auch der Fernseher, der für eine Serie angemacht wird. Das Licht ist viel zu grell für unsere Augen und bewirkt dann eher das Gegenteil: Du wirst viel wacher. 

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