16. Februar 2021
Corona: Kommt durch die Mutationen eine dritte Welle auf uns zu?

Corona: Kommt durch die Mutationen eine dritte Welle auf uns zu?

Mutationen des Coronavirus sind deutlich ansteckender als Covid-19. Werden sie langsam für eine dritte Welle sorgen?

Corona dritte Welle
© Pexels
Sorgen die Mutationen des Coronavirus für eine dritte Welle?

Endlich sind Lockerungen in Sicht. Ab dem 1. März dürfen Friseure wieder öffnen, mit weiteren Lockerungen des Lockdowns können wir ebenfalls rechnen, denn die Inzidenz sinkt, immer weniger Leute stecken sich mit dem Coronavirus an. Doch trotzdem könnte uns eine dritte Welle bevorstehen, wenn wirklich immer mehr gelockert wird. Grund dafür sind die Mutationen des Coronavirus.

Darum sind die Mutationen so gefährlich

Laut Studien sind die bekannten Mutationen zwischen 35 und 75 Prozent ansteckender als das normale Coronavirus, das uns bereits seit nun mehr als einem Jahr begleitet. Sollten ab März weitere Lockerungen beschlossen werden, könnte dies die Ausbreitung weiter ankurbeln. Es wird immer noch nicht schnell genug geimpft, um die Verbreitung auszubremsen. 

Das Robert-Koch-Institut hat zum ersten Mal Daten zur Verbreitung der neuen SARS-CoV-2-Varianten veröffentlicht. Die Variante B.1.1.7 wurde bereits in 13 von 16 Bundesländern Deutschlands festgestellt. Die Öffnung von Schulen, Freizeitmöglichkeiten und Geschäften könnten bewirken, dass sich die ohnehin schon schnelle Ausbreitung während des Lockdowns um ein vielfaches erhöht.

Welche Mutationen gibt es?

Folgende Mutationen des Coronavirus sind bisher bekannt und in Deutschland nachgewiesen worden:

  • B.1.1.7, erstmals in Großbritannien festgestellt
  • B.1.351, erstmals in Südafrika festgestellt
  • B.1.1.28 P.1, erstmals in Brasilien (Stadt Manaus) festgestellt

Wie verhalte ich mich nun richtig?

Es ist wichtig, auch nach Lockerungen des Lockdowns auf unnötige Kontakte zu verzichten, um die Verbreitung des Virus und der Mutationen einzudämmen. Nach wie vor sollten ältere Menschen gemieden werden, da sie zur Risikogruppe gehören. Doch auch junge Menschen leiden unter den Langzeitfolgen einer Coronainfektion. Das Einhalten der Abstands- und Hygiene-Regeln, regelmäßiges Lüften, Mundschutz tragen und die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, sind der beste Schutz. Wusstest du schon? Rückruf: Diese Corona-Maske könnte eine Infektion begünstigen.

Verwendete Quellen: br.de, apotheken-umschau.de

Corona Ansteckung
Die Coronavirus-Mutationen breiten sich in Deutschland weiter aus. Infektiologe Christoph Spinner äußert sich erstmals zu den neusten Erkenntnissen. Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...