Trockene Hände: Die besten Tipps und Tricks, die helfen

Trockene Hände: Die besten Tipps und Tricks, die wirklich helfen

Gerade an den Händen trocknet unsere Haut schnell aus. Was dagegen hilft und was du tun kannst, verraten wir dir hier.

Sie machen den Abwasch, helfen uns dabei, mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren und tragen schwere Einkaufstaschen von A nach B. Unsere Hände sind jeden Tag im Einsatz und geben ihr Bestes, damit wir unseren Alltag meistern können. Höchste Zeit, ihnen etwas zurückzugeben und sie etwas zu verwöhnen. Hast du auch oft trockene Hände und rissige, schuppige Haut, solltest du nun gut aufpassen. Diese Tipps und Tricks helfen dir, wieder zarte und weiche Hände zu bekommen.

Die Ursachen von trockenen Händen

Viele Personen neigen zu trockener Haut. Besonders an den Händen tritt es immer wieder auf, dass die Haut trocken, rissig und schuppig ist, da die Haut hier wenig Talgdrüsen hat und schnell an Feuchtigkeit verliert. Gerade im Winter neigt die Haut an den Händen dazu, schneller auszutrocknen. Aber auch im Sommer kann es zur rissigen Haut an den Händen kommen. Die Ursachen dafür sind ganz verschieden:

  • Trockene Heizungsluft
  • Kälte im Winter
  • Häufiges und zu heißes Händewaschen
  • Regelmäßiges Desinfizieren
  • Aggressive Seifen
  • Chemische Stoffe wie Putzmittel
  • Mangelnde oder falsche Pflege
  • UV-Strahlung
  • Falsche Ernährung und zu wenig Flüssigkeitszufuhr
  • Stress
  • Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Zunehmendes Alter

Besonders in Berufen, in denen die Hände häufig zum Einsatz kommen oder regelmäßig in Kontakt mit Wasser und/oder Desinfektionsmittel kommen, kann es passieren, dass die Haut an den Händen schneller austrocknet. Die Talgdrüsen kommen nicht mit der Talgproduktion hinterher und die Haut trocknet an den Händen schneller aus. Gerade dann sollte man auf die richtige Pflege und reichhaltige Cremes setzen. Und auch bestimmte Krankheiten können eine trockene Haut an den Händen begünstigen. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Neurodermitis
  • Diabetes
  • Schuppenflechte
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Bei bestimmten Allergien
  • Bei Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Beta-Blocker oder Lipidsenker)

Die besten Tipps gegen trockene Hände

Leidest du immer wieder unter trockener Haut an den Händen, dann solltest du dir folgende Tipps ganz besonders zu Herzen nehmen.

Hände richtig waschen

Wir waschen unsere Hände Tag täglich. Das ist sehr wichtig, um Bakterien von der Haut loszuwerden und uns vor Infektionen zu schützen. Doch wusstest du, dass du dabei einiges falsch machen kannst? Wir verraten dir, worauf du achten solltest:

  • Wasche deine Hände nicht mit zu heißem Wasser. Das trocknet die Haut aus. Besser ist lauwarmes Wasser.
  • Verwende keine reizenden und aggressiven Seifen mit Inhaltsstoffen wie Alkohol. Diese schwächen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut und sie trocknet dadurch schneller aus. Setze auf hautfreundliche Seifen 🛒, die pH-neutral (pH-Wert 5,5) sind.
  • Trockne deine Hände vorsichtig mit einem Handtuch ab. Versuche dabei nicht zu stark zu reiben, sondern besser die Hände trocken zu tupfen.
  • Wenn du willst, kannst du nach jedem Händewaschen eine pflegende Handcreme verwenden.

Hände richtig pflegen

Jeden Tag cremen wir unser Gesicht mit einer Feuchtigkeitscreme ein, verwenden Seren und Gesichtsmasken, doch die Hände eincremen vergessen wir immer wieder. Doch auch diese wollen richtig gepflegt werden. Zu beachten ist dabei, dass die Hautpflege im Winter im Regelfall anders aussieht als im Sommer. In der kalten Jahreszeit darf es ruhig etwas fettiger und reichhaltiger sein, da die Haut hier besonders schnell austrocknet. Drei Essentials, die du unbedingt zu Hause haben solltest, sind diese hier:

Handcreme: Eine gute Handcreme gehört in jedes Zuhause und in jede Handtasche. Ob daheim oder unterwegs – die Hände wollen zwischendurch immer wieder gepflegt werden. Du solltest sie also mehrmals am Tag eincremen. Am besten setzt du auf eine Handcreme mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Urea, Aloe Vera oder Panthenol. Auch rückfettende Lipide sollten enthalten sein, um den Säureschutzmantel und die Barrierefunktion der Haut zu stärken. Austrockenende und reizende Inhaltsstoffe wie Alkohol oder künstliche Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe solltest du hingegen meiden.

Handpeeling: Nicht nur in unserem Gesicht, sondern auch auf den Händen sammeln sich abgestorbene Hautschuppen an. Das ist ganz normal. Entfernst du diese mit einem speziellen Handpeeling, können die Wirkstoffe von deiner Handcreme oder einer Handmaske deutlich besser wirken. Deshalb kannst du deine trockenen Hände etwa einmal die Woche oder alle zwei Wochen gründlich peelen. 

Handmaske: Willst du deinen trockenen Händen eine Extraportion Pflege gönnen, kannst du auch spezielle Handmasken verwenden. Diese wirken besonders intensiv und bleiben für mehrere Minuten auf der Haut. Es gibt cremige Handmasken oder spezielle Handschuhe, die in eine Art Serum getränkt sind (ähnlich wie bei einer Tuchmaske). Hast du das Gefühl, dass deine Hände gerade besonders trocken sind, kannst du eine solche Maske nach Bedarf anwenden.

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Hände richtig schützen

Jeden Tag setzen wir unsere Hände für die verschiedensten Dinge ein. Um vorzubeugen, dass die Haut hier rissig, trocken und spröde wird und ihr Feuchtigkeit entzogen wird, sollten wir die Hände im Alltag schützen und der trockenen Haut vorbeugen. Darauf kannst du achten:

  • Handschuhe im Winter tragen: Im Winter trocknen die Hände besonders schnell aus. Das liegt an der kalten Luft draußen und der trockenen Heizungslift drinnen. Schütze die Haut an den Händen vor dem Austrocknen, indem du warme Handschuhe trägst.
  • Reinigungshandschuhe beim Putzen tragen: Beim Putzen kommen unsere Hände in Kontakt mit Wasser und chemischen Reinigungsmitteln. Daher ist es wichtig, immer Putzhandschuhe zu tragen, die die Hände beim Säubern des Bads oder beim Geschirr waschen, schonen.
  • Viel Trinken: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass die Haut von innen genug Wasser bekommt und prall und straff bleibt. Das gilt nicht nur für das Gesicht, sondern auch für die Haut an den Händen. Viel Wasser und ungesüßten Tee trinken und das Hautbild wirkt direkt frischer.
  • UV-Schutz: Jeden Tag sollten wir einen UV-Schutz auftragen, um die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen und der vorzeitigen Hautalterung einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch nicht nur im Gesicht, sondern auch auf den Händen können die Sonnenstrahlen unserer Haut schaden. Verwende deshalb auch hier einen effektiven Sonnenschutz. Sogar im Winter und bei bewölktem Wetter.

Die besten Hausmittel gegen trockene Hände

Manchmal hat man alles, was man braucht, bereits zu Hause. Es gibt viele Hausmittel, die die Schutzschicht der Haut an den Händen stärken können und Risse und trockene Stellen an den Händen lindern können. Wir stellen dir fünf tolle Hausmittel gegen trockene Hände vor:

  1. Kokosöl: Kokosöl hilft dabei, Risse und offene Stellen an den Händen verheilen zu lassen. Das Öl ist reich an Fettsäuren und kann gerne pur auf der Haut verwendet werden. Nimm dafür einfach zwei Fingerspitzen von dem Öl und verreibe es zwischen den Händen, bis es sich verflüssigt hat. Gründlich einmassieren und dann kurz einziehen lassen. Das kannst du mehrmals täglich machen.
  2. Olivenöl: Auch Olivenöl ist ein echter Retter in Not für trockene und rissige Haut. Es hilft bei Zellschäden und ist reich an Antioxidantien. Außerdem spendet Olivenöl viel Feuchtigkeit. Am besten machst du einmal die Woche ein Handbad mit Olivenöl. Dafür das Öl in eine Schüssel geben und die Hände reinlegen, sodass sie komplett mit dem Öl bedeckt sind. Etwa 10 Minuten einwirken lassen und danach das Öl einmassieren und einziehen lassen.
  3. Aloe Vera: Auch Aloe Vera ist ein toller Wirkstoff aus der Natur, der trockene Haut lindert. Das feuchtigkeitsspendende Gel eignet sich perfekt für den Sommer, da es kühlt und erfrischt. Du kannst zum Beispiel eine DIY Aloe Vera Handmaske machen. Dafür kannst du dein eigenes Aloe Vera Gel von der Pflanze ernten oder fertiges Bio Aloe Vera Gel kaufen. Gib das Gel großzügig in Einmalhandschuhe und trage diese für mindestens 15 Minuten.
  4. Sheabutter: Sheabutter ist sehr fetthaltig und spendet Feuchtigkeit und ist so perfekt für trockene Hände im Winter. Du kannst sie pur als Handcreme verwenden und sie dir in ein kleines Gefäß umfüllen, sodass du sie immer unterwegs bei dir hast. Ein weiterer Vorteil der Sheabutter: Sie riecht unglaublich angenehm und du kannst dir sicher sein, dass keine schädlichen Zusatzstoffe wie in anderen Cremes enthalten sind.
  5. Avocado: Avocado ist nicht nur lecker auf dem Brot, sondern tut auch der Haut etwas Gutes. Sie enthält ungesättigte Fettsäuren und viele gute Vitamine und schützt die Schutzschicht der Hände vor schädlichen Umwelteinflüssen. Zermatsche das Fruchtfleisch einer halben Avocado mit einer Gabel und gib einen Teelöffel Olivenöl hinzu. Nun hast du eine cremige Handmaske, die du etwa einmal wöchentlich für circa 15 Minuten auf den Händen lassen kannst, ehe du sie abwäschst.

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Verwendete Quellen: utopia.de, apotheken-umschau.de

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