Porenreiniger: Die besten Geräte im Test

Porenreiniger im Test: Was taugt der Sauger gegen Pickel und Mitesser wirklich?

Mit dem Porenreiniger lassen sich Mitesser, Pickel und Co. schonend entfernen. Die besten Geräte und unsere Erfahrungen findest du hier.

Porentief reine Haut – wer wünscht sich das nicht? Doch manchmal bringen auch Enzympeelings, Detoxmasken und Mitesserstrips nichts. Ein Tool, das die Poren in der Tiefe reinigen können soll, ist der Porensauger. Wir haben das Gerät mal auf die Probe gestellt und verraten dir hier, welche Erfahrungen wir gemacht haben. Außerdem zeigen wir dir unsere drei Favoriten und erklären dir alles, was du über die Anwendung wissen musst.

Was ist ein Porenreiniger?

Große Poren, Mitesser und Pickel machen unserer sonst so reinen Haut im Gesicht manchmal einen dicken fetten Strich durch die Rechnung. Mittel gegen die unerwünschten Besucher gibt es viele. Nasenstrips, Peelings oder Seren sollen ihnen den Kampf ansagen. Ein weiteres Tool, das in letzter Zeit immer beliebter geworden ist, ist der Porenreiniger, auch Porensauger genannt. Er ist im Grunde wie ein Staubsauger für die Haut, der aber keinen Dreck vom Boden, sondern Talgreste, Pickel, Mitesser und Co. aus den Poren saugt und die Haut so sauber und rein hinterlässt. Wie er genau funktioniert, erklären wir dir nun.

Wie funktioniert ein Porenreiniger?

Der Porensauger ist ein kleines, handliches Beauty-Tool, das elektrisch bedient wird. Meist funktioniert das Gerät mit einem Akku, der über ein USB-Kabel aufgeladen werden kann. Der Mitesserentferner hat einen meist ovalen oder kreisrunden Aufsatz, der auf die Haut gesetzt wird. Beim Einschalten des Gerätes entsteht ein Vakuum, das den Schmutz einfach aus der Haut saugt. Die meisten Porenreiniger haben auch austauschbare Aufsätze, sodass du an jeden Winkel des Gesichts kommen kannst.

Was bewirkt ein Porensauger?

Bei der Anwendung eines Porensaugers werden die Poren von Talg, Mitessern und Schmutz befreit. So sorgt das Gerät für reinere Haut und einen strahlenden Teint. Mitesser und Pickel werden schonender entfernt, als wenn du sie ausdrücken würdest und die Haut sieht reiner und ebenmäßiger aus. Ein weiterer Vorteil: Sind die Poren erst einmal frei, kann die Haut Seren, Cremes und Co. im Anschluss besser aufnehmen und die Wirkung der Kosmetika wird verstärkt.

Der Porenreiniger kann auch dabei helfen, die Poren langfristig kleiner zu halten, denn werden die Ablagerungen in den Poren regelmäßig abgesaugt, können sich die Poren gar nicht erst dehnen und werden nicht allzu groß und sichtbar. An dieser Stelle müssen wir aber alle enttäuschen, die sich erhoffen, dass ihre Poren durch den Sauger wieder schrumpfen. Das funktioniert leider nicht. Sind die Poren erst einmal gedehnt, können sie sich nicht mehr wieder zusammenziehen. Deshalb gilt der Porenreiniger vor allem vorbeugend, um große Poren zu vermeiden.

Für wen eignet sich ein Porensauger?

Im Grunde eignet sich ein Porenreiniger für fast jeden Hauttyp. Am liebsten wird der Mitesserentferner aber bei fettiger und unreiner Haut verwendet. Hier kann das Gerät dabei helfen, die Poren zu reinigen, sodass weniger Hautunreinheiten entstehen und sich der Talgfluss der Haut wieder regulieren kann. Wünschst du dir langfristig reinere, ebenmäßigere und strahlendere Haut, kann der Porensauger dir dabei behilflich sein. Personen mit geplatzten Äderchen und empfindlicher Haut sollten jedoch vorsichtig sein. Wichtig ist, dass die Haut im Gesicht nicht beschädigt wird. Ein Porensauger könnte unter Umständen zu aggressiv sein und die Haut reizen.

Was sind die besten Porenreiniger?

Porenreiniger im Test: Unsere Erfahrungen

Ich habe meinen Porensauger schon seit etwa einem Jahr in Gebrauch. Hier erkläre ich dir genau, welche Erfahrungen ich mit dem Tool gemacht habe:

Ich habe eine Mischhaut. Einige Stellen meines Gesichts sind eher trocken, andere sind eher fett. Gerade an Nase und Kinn bekomme ich immer wieder Mitesser und Pickel. Um diese loszuwerden und ihrer Entstehung am besten direkt vorzubeugen, habe ich mir einen Porensauger gekauft. Die erste Anwendung des Mitesserentferners war etwas gewöhnungsbedürftig, unangenehm hat sich der Sauger aber nicht auf der Haut. Schmerzen hatte ich auch nicht. Ich habe erst einmal die geringste Saugstärke eingestellt und diese dann etwas nach oben angepasst.

Direkt nach der Anwendung war meine Haut leicht gerötet, kein Wunder, denn die Durchblutung wurde ja durch das Saugen auch gut angeregt. Die Rötung ging aber auch sehr schnell wieder weg. Doch wie sieht es mit den Pickeln und Mitesser aus, die ich davor hatte?

Diese waren teilweise verschwunden, waren teilweise aber noch da. Ich habe gemerkt, dass auch der Porensauger keine Wunder bewirken kann und dass durch die Anwendung die Haut nicht gleich super rein ist. Dennoch: Die Poren wirken etwas reiner, tote Hautschuppen wurden auch entfernt, sodass der Teint nach der Anwendung wieder schön strahlend und frisch aussah.

Mittlerweile wende ich meinen Porensauger etwa ein- bis zweimal im Monat an. Und ich merke, dass die Unreinheiten seitdem deutlich weniger auftauchen. Natürlich bekomme ich auch noch Pickel, aber längst nicht mehr so häufig wie früher. Ich habe auch das Gefühl, dass sich mein Talg etwas reguliert hat und meine Haut nicht mehr ganz so ölig ist wie früher. Für mich ist der Porensauger ein wirklich nützliches Tool, um meine Poren sauber zu halten und das Hautbild zu verfeinern.

Wie wendet man einen Porensauger an?

Wie du einen Porenreiniger richtig verwendest, erklären wir dir nun Schritt für Schritt:

  1. Reinige dein Gesicht gründlich und entferne alle Make-up-Reste.
  2. Anschließend kannst du dein Gesicht mit einer Gesichtssauna für 5 bis 10 Minuten bedampfen. Der warme Dampf öffnet die Poren, was das Aussaugen der Poren später deutlich leichter macht. Alternativ kannst du dir auch einen warmen, feuchten Waschlappen für einige Minuten auf das Gesicht legen oder du duschst vorher warm, um deine Poren zu öffnen.
  3. Wähle den passenden Aufsatz für dein Gesicht. Die meisten Porenreiniger kommen mit austauschbaren Sonden, die du nach Belieben auswählen kannst.
    • Kleiner Aufsatz: Eignet sich am besten für kleinflächige Bereiche wie zwischen den Augenbrauen oder an den Nasenflügeln.
    • Großer Aufsatz: Eignet sich am besten für großflächige Bereiche wie an den Wangen, dem Kinn oder der Stirn.
    • Ovaler Aufsatz: Eignet sich am besten für die effektive Reinigung der T-Zone.
  4. Stelle die richtige Saugkraft ein. Am besten startest du mit der geringsten Saugstufe und testest dich erst einmal an die unterschiedlichen Intensitäten heran. Je empfindlicher die Haut, desto sanfter sollte die Saugstufe sein.
  5. Lass den Sauger in kreisenden Bewegungen über das Gesicht gleiten. Wichtig ist, dass du nicht zu lange auf einer Stelle saugst, sonst können Blutergüsse entstehen. Meide auch entzündete Pickel und Verletzungen.

Nach der Anwendung solltest du deine Haut noch einmal mit klarem Wasser abwaschen und ein feuchtigkeitsspendendes Serum und eine pflegende Gesichtscreme verwenden. Achte hierbei auf deinen individuellen Hauttyp und schaue, was deine Haut nun braucht. Die Haut kann die Wirkstoffe nun sehr gut aufnehmen.

Video: Poren richtig aussaugen

Wie oft sollte man ihn benutzen?

Wie oft man einen Porenreiniger verwenden sollte, ist von Person zu Person verschieden. Hast du eine sehr unreine und ölige Haut, kannst du ihn öfter benutzen als eine Person mit eher normaler oder trockener Haut es tun sollte. Wichtig ist, dass du deiner Haut zwischen den Anwendungen genug Zeit gönnst, um sich zu erholen. Einige verwenden ihren Porenreiniger ein- bis zweimal in der Woche. Wir finden: So oft braucht deine Haut die Tiefenreinigung gar nicht. In der Regel reicht es vollkommen aus, den Porensauger ein- bis zweimal im Monat anzuwenden.

Sind Porenreiniger schädlich?

Ist deine Haut gesund und wendest du den Mitesserentferner richtig an, ist er im Grunde nicht schädlich. Personen mit geplatzten Äderchen, Verletzungen im Gesicht oder entzündeten Pickeln sollten das Gerät jedoch eher meiden oder die betroffenen Stellen umfahren. Wähle eine nicht allzu starke Saugkraft und bleibe nicht länger als zwei Sekunden auf einer Stelle, ansonsten können Blutergüsse entstehen.

Besser als Pickel auszudrücken ist der Porensauger allemal. Er entfernt tote Hautschuppen, Talgablagerungen, Hautunreinheiten und Co. sehr schonend und verhindert, dass sich die Poren verstopfen und hier Entzündungen entstehen.

Was hilft noch gegen Pickel, Mitesser und große Poren?

Alternativ zum Porensauger kannst du auch regelmäßig ein Peeling anwenden. Hier werden auch Hautschuppen entfernt und die Poren gereinigt, sodass der Talgfluss sich wieder regulieren kann und weniger Pickel entstehen. Am besten verwendest du ein AHA Peeling oder ein BHA Peeling. Chemische Peelings sind nämlich deutlich schonender zur Haut und reinigen die Poren deutlich effektiver als mechanische Peelings mit kleinen Peelingkörnern. Diese reizen die Haut schnell.

Beim Dermatologen oder bei der Dermatologin kannst du dich auch beraten lassen, wenn dich deine Hautprobleme sehr belasten. Hier können auch Treatments wie Microneedling, stärkere chemische Peelings oder sogar Laserbehandlungen angewendet werden, um große Poren zu verkleinern und das Hautbild zu verfeinern.

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