Fußmassage: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Fußmassage: Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung sorgst du für Entspannung

Eine Fußmassage sorgt für ein ultimatives Entspannungsgefühl bis in die Zehenspitzen. Welche Schritte du befolgen solltest und was eine Fußreflexzone ist, erfährst du hier.

Unsere Füße sind den ganzen Tag in Bewegung. Sie tragen uns überallhin und müssen viele Strapazen aushalten. Wenn ein Körperteil eine ausgiebige Massage verdient, dann die Füße! Eine Fußmassage entspannt die Muskeln und den Geist, verbessert die Durchblutung der Füße und nimmt positiven Einfluss auf den ganzen Körper. Wenn du jemanden mit einer Fußmassage verwöhnst, sorgst du für ein absolutes Wellness-Gefühl. Sie ist sinnlicher und intimer, als man es zunächst erwarten würde.

Vielleicht bist du kitzelig an den Füßen und kennst das Gefühl: Die Füße sind sehr empfänglich für Berührungen. Wenn diese Berührungen dann zärtlich sind und an den richtigen Punkten gedrückt wird, kommt es zu einem vollumfänglichen Entspannungsgefühl. Und wusstest du schon, dass unsere Füße viele verschiedene Reflexzonen haben und mit unseren inneren Organen verbunden sein sollen? Wir verraten dir alles, was du zum Thema Fußmassage und Fußreflexzonenmassage wissen musst.

Was bringt eine Fußmassage?

Unsere Füße sind mit ihren rund 30 Muskeln, über 100 Bändern und etwa 1.700 Nervenenden äußerst komplex und reagieren auf Berührung sehr empfindlich. Eine Fußmassage fühlt sich nicht nur angenehm an, sie unterstützt zum Beispiel auch den Lymphfluss, sodass Stoffwechselprodukte leichter abtransportiert werden können. Sie löst Muskelverspannungen, was dazu führt, dass sich deine Füße federleicht anfühlen und sie durchblutet deine Füße. Sich die Füße durchkneten zu lassen, sollte zum regelmäßigen Verwöhnprogramm gehören: Eine Fußmassage kann nämlich sogar Schmerzen lindern und sie fördert die Nährstoffversorgung in deinen Füßen. Kurzum: Nach einer Fußmassage fühlst du dich pudelwohl. Damit du von nun an auch bei dir zu Hause eine professionelle Fußmassage geben kannst, haben wir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich.

Wo sind die Fußreflexzonen?

Die alternative Lehre der Fußreflexzonen geht davon aus, dass jedes unserer Organe mit bestimmten Bereichen an den Füßen verbunden ist. Eine gezielte Druckmassage dieser Punkte soll Schmerzen und allgemeine Beschwerden lindern und Heilungsprozesse aktivieren. Auch unsere Hände haben solche Reflexpunkte: Hier findest du alle Infos zu der perfekten Handmassage.

Die Forschung konnte die Theorie der Fußreflexzonen bislang noch nicht nachweisen. Das schöne Gefühl einer Fußmassage bleibt aber in jedem Fall. Für eine professionelle Fußreflexzonenmassage solltest du entweder ein Massagestudio, ein Studio für medizinische Fußpflege, oder eine podologische Praxis besuchen.

Hier findest du eine beispielhafte Übersicht über die Fußreflexzonen:

Vorbereitung auf eine Fußmassage

Dein Schatz kommt bald nach Hause und du willst ihn oder sie mit einer wohltuenden Fußmassage überraschen? Dann geht es erstmal an die Vorbereitung. Plane ausreichend Zeit ein und sorge für eine romantische Atmosphäre. Wie wäre es mit Kerzenschein, Raumduft und leiser Musik? Auch der Stress des Tages sollte nicht mit in die Massage genommen werden.

Die Person, die in den Genuss einer Fußmassage kommt, sollte die Füße vor der Massage gründlich waschen und gut abtrocknen. Vielleicht war vorher sogar noch Zeit für eine Pediküre? Gepflegte Füße sind schließlich das A und O für eine gute Fußmassage, damit es für beide Beteiligten angenehm wird. Ein Körperöl oder eine Fußcreme können zusätzlich den Geruchssinn stimulieren. Die Füße können auf einem Sessel, einem weichen Kissen oder einer Decke abgelegt werden. Du kannst natürlich auch deine eigenen Füße massieren! Das hat den Vorteil, dass du deinen Körper besser kennenlernst und ganz genau verstehst, welche Griffe du magst. Wenn du eine pflegende Hautcreme und ein Massageöl parat hast, kann es mit der Fußmassage losgehen.

Fußmassage: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für die perfekte Fußmassage, die das Wohlbefinden deines Partners oder deiner Partnerin aufs nächste Level bringt, braucht es ein bisschen Übung – und eine detaillierte Anleitung, mit der jeder Griff sitzt. Hier kommen vier Schritte, an denen du dich orientieren kannst.

1. Schritt: die Oberseite des Fußes

Streiche als Erstes auf der Fußoberseite mit den Fingern langsam von den Zehen in Richtung Fußknöchel. Beginne mit leichtem Druck auf dem Fußrücken und erhöhe die Intensität im Laufe deiner Fußmassage. Anschließend kannst du die Richtung deiner Streichungen ändern, um etwas Variation hineinzubringen. Mag es dein Gegenüber etwas fester, kannst du auch beide Daumen benutzen. Unsere Empfehlung: Kreise mehrmals mit deinen Fingerspitzen um die Knöchel, das sorgt für einen Extra-Kick!

2. Schritt: die Fußsohlen

Halte einen der beiden Füße mit beiden Händen fest und streichen von unten mit deinen Daumen über die Mitte der Fußsohlen von der Ferse bis zu den Zehen. Hier funktionieren auch Kreisbewegungen: Besonders schön sind kleine, runde Bewegungen auf dem Fußballen unterhalb der Zehen. An der Ferse kannst du ruhig mit etwas größerem Druck massieren. Nur keine Scheu! Die andere Person wird dir sagen, wenn deine Griffe zu fest sein sollten. Gehe bei beiden Füßen gleich vor und wiederhole den Ablauf, bis die Verspannungen an Fußsohle, Ferse und Fußballen vollständig gelöst sind.

Übrigens: Wenn du Füße magst, solltest du dich auch mal an einen Footjob wagen. Klingt schräg? Ist es aber nicht! Um einen Footjob genießen zu können, musst du nicht unbedingt einen Fußfetisch haben. Probier es einfach mal aus!

3. Schritt: die Zehen

Nun sind die Zehen an der Reihe. Sie bilden einen wichtigen Teil der Fußmassage: Drücke jeden einzelnen Zeh zwischen Daumen und Zeigefinger für eine halbe Minute und bewege sie etwas zwischen deinen Fingern hin und her. Der Zwischenraum zwischen den Zehen darf dabei auch liebkost werden. Probiere gerne mal aus, behutsam an den Zehen deines Schatzes zu ziehen.

4. Schritt: Streicheleinheiten

Im letzten Schritt streichst du noch einmal die Fußoberseiten aus. Für ein ganz besonders sinnliches Ende deiner Fußmassage kannst du deine Streicheleinheiten vom Fußrücken bis hoch zum Knie verlängern. Wickel die massierten Füße danach in ein warmes Handtuch ein und lege sie leicht erhöht in einer bequemen Postion ab. Als krönenden Abschluss könntest du sogar noch ein Fußbad einlassen. Tschüss Verspannungen, hallo Wohlbefinden!

Das solltest du bei der Fußmassage beachten

Damit nun bei deiner Fußmassagen-Session nichts mehr schiefgeht, solltest du dir folgender Dinge bewusst sein:

  • Achte auf eine bequeme Haltung, besonders, wenn du deinen eigenen Fuß massierst. Das mindert das Risiko eines Wadenkrampfes.
  • Wenn die zu massierende Person kitzelig ist, darfst du ruhig etwas fester zupacken. Denke hier an ausreichend Massageöl!
  • Schwangere sollten vorsichtshalber keine Fußmassagen bekommen. Es gibt Hinweise darauf, dass der Druck, der bei der Behandlung der Reflexzonen ausgeübt wird, zu vorzeitigen Wehen führen könnte.

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Verwendete Quellen: oekotest.de, nivea.de

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